09287.float-hkw

okay. die avantgarde hat ihren arsch bewegt und einmal sämtliche lieux passiert, die mir am herzen liegen. ich würde jetzt gern das polemische aus der stimme nehmen und herzlich sagen: tusen tack. ich meins so. ich danke euch hiermit, aufrichtig. für einen (wortefehlenden) abend. me manque les mots. ich kann nur so, in eine ecke geklammert, literatur. ich weisz…, ihr wolltet das -genau so-. aber soll man das vorher wissen? hätte man? diese entspannung ahnen können? ich weisz nicht, wie weit ich jetz ausholen dürfte, zu erhellen, was -dieser- weg mir bedeutet. weisz auch nicht, wer ihn gesehen hat. wirklich nicht. weisz nicht, wie ehrlich man sein soll. kritik, oder? oder. kritik.
langsam flieszende, stehende fast drecksbrühe aus der lausitz. wos dein begehr…, wos dein wille. trägst, was man dir anvertraut. wie oft…, und vom rand in dich…, gepiszt, gefallen…, aus verlorenen wetten heraus ans andere ufer; wie bist du eine stinkende scheisze, durch die sich die stadt quält. habt ihrs jetzt gesehn? ward ihr also auch einmal DRÜBEN? schön. ehrlich. zeit spielt ja keine rolle. es ist nie zu spät, jungfernheide auszusteigen. nie zu dunkel zwischen autobahn und brühe und die kähne…, kähne. hamburg, oder? hamburg.
wartet. ein wenig. aber ach…, die gleise…, ihr kennt den frieden nicht. nur grillen, vielleicht nur grillen. alles floating alles was an einem rauscht und schon vorbei. ich habe luchse gezeichnet. bin gestolpert und aufgehoben von den schwänen worden, die im winter noch, wenn man kann, dort wo man selbst nie könnte, überwintern. wo die gülle. wo vom piratenschiff aus die kanakenkinder ins wasser so wie ich. scheiszschwäne. aber heut abend: keine einhörner. glaubich. etwas sedimentiert aus dem bekannten nach dort wo -ich- herbin. das wird flechtenmaterial geben und humus, humus…, in dem vielleicht endlich der nachhall siedelt. danke, avantgarde, für diesen bereiten boden.


09291.jul13. der nachhall. fluch des zynismus.

ich kann ihn nicht aus meiner stimme verbannen diesen ton. ihr hört das, oder? was, wenn jemand gestorben war? was, wenn all das traum war und vision nur eines längst vergangenen? diese reise durch die stadt war nur ein traum, irgendwie bin ich mir da sicher. hadesfahrt. sonnenuntergang, dämmerung, nacht bald…; grillen zuletzt. stille überall, unter den stimmen; stille auch neben der autobahn. stille im hafen. immer wasser ist still um einen…
ich hoffe, nicht einer groszen farce beigewohnt zu haben und ich weisz nicht, wer das wirklich zu verantworten hatte, was auf der runde passierte. mir war, als wenn man den zirkus auf einmal im biomarkt trifft, die clowns vor dem gemüsestand osä.; weisz nicht ob das jemand versteht…