09154. drauszenpost V

neu. selbst aktualisierend. von hier abwärts. so schwer is das nich zu verstehn… stichworte global: schon wieder kook, acud, Jens Friebe, Christiane Rösinger, Andreas Spechtl, schlegel, flegel, nach dem friedhof in die uni, vor dem friedhof primaere, biegungen im ausland, trio NYX, lettretage ori, hopscotch reading room, Will Furtado, Zoe & Nat (TABLOID Press), Maxi Wallenhorst, Jule Flierl, Göksu Kunak a.k.a Gucci Chunk, lcb debuts der saison, katharina mevissen, emanuel maeß, helene bukowski, lettretage georg leß, lara rüter, sonja v. brocke, kook read Daniela Dröscher, Dilek Güngör, Matthias Nawrat; studio lcb monika rinck durs grünbein christian metz tobias lehmkuhl; schon wieder kook: Hannes Bajohr, Sarah Berger, Christiane Frohmann Carsten Schneider


#9154. apr10. 0619

fr. kluge meint, ich hätte mich wohl verhört. also suche ich in der ecke nach einer gelegenheit, lengevitch (©brotklaun) zu angeln. ich werde nicht müde, meinen (feierabend) gegen die landschaft auszudehnen und da…, und dort…, kullern freundliche weingläser über den weg. eben noch in der mensa, nu schon

das philologische laboratorium coll. ii -in der primäre-. finger müszte man haben, saubere zumal, aus denen (kritik) sich (saugen liesze).

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schreiben am rand der utopie.

9171.

irgendwie fehlen tage…, weisz nicht, wo ich war. kann sein dasz (alkoholisches) über den weg gekullert ist. ich erinnere mich dunkel an elektronisches im ausland, da während des (konzerts?) vor mir auf telephonen gespielt, leute in einer tour umherwandeln; an hundgerüchen an menschen während einer werkstatt im (sediment natürlich), wo deutlich die lesezeit der autoren zu kürzen gewesen wäre (ich habe wohl einmal im wahn die vorstellung verlassen, den zu kritisierenden teil gehört zu haben und nicht wuszte, also ich, warum ein text auf dieser länge zum vortrage kam, dessen (zu kritisierende aspekte) sich nach 3min erschlossen haben, der rest wäre eben lesung plot geschichte – aber dafür war ich eigentlich nicht dort. ich wollte doch pöbeln, oder? oder.)

dafür am shabbes, langen sehr langen shabbes: die hoflesungen in der kurfürstenstrasze fangen wieder an. und wie im letzten jahr auch: ct dort sein ist immer noch eine stunde zu früh. oder die amis haben die sommerzeit nicht mitbekommen, kann sein. jemand musz die mal antippen…

  • und sonst? wieder in der uni, oder? ein gestell aufreiszen?
  • gehns…, Sie ham doch ne macke… ich gehe tief und ernst mitten ins wissen.
  • aber bauarbeiter bleibens…
  • ja…, bleibich. das weisz die mensa. ich habe kein joghurt mehr geklaut seit…, eben ewig schon. komm schon kozany, das lernt sich nicht von alleine…
  • ach…, ich seh Sie nur zu gern den turnschuh dort zwischen den lümmelnden vagrants, ich sag Ihnen aber, Sie sind ein sack… und das wissen die andern turnschuhe…

ich finde ewa wird etwas übergriffig, wenn es um mein bildungsbemühen geht. nur sie hat gut reden in der upper class. ich werde sie auf einen pasz festnageln…

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und irgendwie musz man es immer nach hause schaffen. an den nutten vorbeikommen und zivis. shabbes, oder? shabbes.

#9177. apr25. lcb debuts

bitte ein ich jetzt, dasz einmal anmaszend (einwerfen darf) was für ein 2/3 schmarrn es heute schafft in die auswahl für (die debuts d. frühlings) zu kommen. aber natürlich sieht man auch menschen -die gelenke des lichts- kaufen, wobei sich die frage doch gestellt hat, ob dies ein (vorkäufer) gewesen ist, ein (ankäufer) einer der andere (mitnehmen) wollte… (käufer, unentschiedene…) ich war jdfs. nicht unentschieden, welches debut ich mir gern (tschuldigung fürs bild) auf die couchlehne stapeln würde und besagte (gelenke) wollte ich wohl nur zu ende hören incl. fragestunde, um darin sicher zu werden, warum ich es so schlecht fand. hr. maeß bestätigt dann in dieser auch einsA, dasz es sich um ein übertrieben angestrengtes (und keineswegs -anstrengend, schwer, kompliziert wie von ihm vermutet) buch handelt, dessen autor ja, schön, okay…; zumindest so schreibt, wie er möchte – was man ihm im gegensatz zu helene bukowski jdfs. zugute halten kann, die so schreibt, wie mans eben grade jn hldshm lernt und näxtes jahr wieder anders. es bleibt ein egotrip mit zuviel mond und wahrscheinlich sehr viel mond. ich frage mich, aber nicht nur hier&heute, was publikum -und- moderatorin die ganze zeit zu lachen hatten, ernsthaft. taugen so oberflächliche, überaus seichte wortspielereien schon dazu, irgendjemanden zum lachen zu zwingen? ich habe ächt 0 humor entdecken können, keinen shakespeareschen -wit-, nichts dergleichen; platte, aufs auge gedrückte hier-hast-du-was-zu-lachen, hier-hast-du-spass(mit SS)…, mehr nicht. traurig, wie leicht die leute sich kaufen lassen und wenn das schild hochploppt accordkichern. armer querschnitt der literaturlandschaft, der sich an dem abend präsentiert hat, wenn man zwei drittel der debuts wegalbern kann.

und fr. bukowski hat noch keinen lektor gefunden, der ihr die stakkatohaft auftauchenden -te präterita, übertrieben besondere namensgebungen und bilder wie (das messer so fest greifen, dasz sich die nägel in die handfläche bohren: wenn man sich die nägel in die handfläche bohren kann, ist das jdfs. kein küchenmesser oder höchstens eins zum kartoffelschneiden oder man heiszt michael jordan 1., und dann: wenn man so fest zupackte, liegt der ballen -über- den nägeln, auf ihnen drauf, alles andere ist ausgedacht…; und so wirds vermutlich weitergehen. i know kleinkram.) wo warn wir? achja…, austreiben kann. zum glück war das erste buch ein echtes erstes buch und so fing der abend mit k. mevissen wenigstens gut an. gekonnter griff von wagenbach. is ja aber auch schön, sich immer wieder aufzuregen… hiernicht, ich improvisiere/marginalisiere durchaus (positiv.)


#9181. apr26. die erkundung des handschuhs in der lettretage

ewa sagt, ich komme langsam aus meinem trottel raus. nu, wenn sie meint…, ich versuche jdfs. trotzdem meine zähne vor der avantgarde zu verstecken. ich müszte in mehr kuchen beiszen und glibber, oder vom pudding mich bedienen… (lassen? nein: also -am pudding-…)

es war so sagten sie -blutregen- gemeldet worden, aber die ersten tropfen mit oder ohne sahara fielen erst, als die drauszenrunde sich eh langsam auflöste und eigentlich fand die veranstaltung ja auch -innen- statt. dort die stühle gut besucht und jdfs. kein wort zuviel, auch kein stativ zu viel…; ich dachte ca. an achtziger quartette, erwartete fast dasz die diskokugel sich noch drehen würde. ich nehme an, dasz die lyrik sich (inhaltlich) weiter richtung der wissenschaften bewegen wird und finde diese entwicklung angenehm. je weiter sie sich dann trotzdem (innerlich) vom neurologischen botanischen geschichtswissenschaftl. linguistischen udgl. idiolekt distanzieren kann, umso fester vermag sie auch das publikum an sich zu binden, das die avantgarde grad noch mit kinderaugen ankuckt… ich kuck wie immer und wundere mich nur, dasz keiner in die -plattenspielerische sprachperfomance von andreas bühlhoff und marc matter (interveniert), ich bin ja eher zurückhaltend, wenn ich was nicht verstehe, aber langsam hätte man glaubich aufstehen gesollt, pinkeln, bierholen, quatschen…, ja, ich glaub, so wars gemeint.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

t. bresemanns audio/optisches chapbook, aus…

#9156. die hohlhandmusikalität. zwischenstand der dinge der welt-der-dinge-die-da-waren.

lieber georg,
liebe lehser (anm. d. red.: #1neologismus lesende allerlei geschlechts bezeichnend. anm. #2: wer #1 nicht versteht, braucht nicht weiterzulesen und -die hohlhandmusikalität- ist auch nichts für (ihn.)) für alle andern zum mithören, für Sie (rezension: groszartige komposition, meisterhaft ausgeführte wendungen, stilsicher, -unique-)…
okay, jetzt ernsthaft: Ihnen ist ein buch gelungen, das selbstbewuszt den (neugierigen) menschen, der auf der suche nach dem ist, was -nicht- plaudert, was -nicht- gefallen will, (unterhält, fordert, anspricht); was -nicht- versucht, es dem lehser durch die bedienung von hörgewohnheiten einfach zu machen. es ist – ein „widerständiges“ buch. man fliegt aus vielen versen mindestens einmal raus, glaubt kurz, sich verkuckt zu haben, sieht, dasz der satz stimmt, aber man in anderer, gewohnter lesarten den gang versucht hat, zu verfolgen, den der autor, das Ich… Sie… gehen. und staunt also…, wie sich so etwas ausdenken läszt. ich staune. bin begeistert von so fernliegenden ideen, die jemand von doch nur einer welt haben kann, der dann noch die gabe besitzt, diese aus einer vagen ahnung heraus in eine wirklich faszbare form zu heben. so komplex, dasz das buch (denn ein buch ist es, kein -band-) kurz behaupten kann, es -sei- seine welt und mehr gäbe es darin nicht; glaub mir, sagt das buch, hier steht alles, was du wissen muszt, versteh erstmal das.
naja. mir steht noch bevor, iblis, bruxismus, verschiedene werkzeuge, lykoi und lyapunow, özge, vielleicht auch fleschkresch und perückenbock oder abaddon, azathoth, shiina, shakarakiki, lyrikeriki und manches weitere (zu ergründen.) einigen hermeneutischen (entriegelungs)willen sollte man wohl mitbringen, um mit allen (bildern, bezügen, verweisen) etwas anfangen zu können. wer ein einfaches buch lesen wollte, hat sich vergriffen; aber was soll das, wer wollte nicht von einem autor auch an die grenzen des eigenen (weltverständnis) geführt werden, dabei immer aufgehoben in dem wohlwollenden, niemals, fast niemals zynischen oder abgehobenen ton seines (lyrischen Ich.)
die (gedichte soll man sie wohl trotzdem nennen) bilden eine erzählerische einheit, sind über III römische (teile) zu sieben thematischen (kapiteln) zusammengefaszt und in diesen vereinzelt unter titeln wie gegen […]; das schöne […]; wirbel […] zyklisch verbunden. die frage einer chronologie bleibt offen; „wirbel“ endet mit dem I. wirbel, atlas und aarti, wenn man das buch zuklappt und nur noch dem autor, der auf dem kopf steht, kurz winken will und sich bedanken für diese (ausweitung d. horizonts.)
lesen(kaufen!); schönes, schönes…, wirklich schönes buch in kookgelungener aufmachung. da fehlt keine stelle.
—————————————
da kommt grad ein lehserbrief in die redaktion: offengesagt, meint hier ein (verifizierter käufer), habe auch er sich noch nicht die mühe gemacht, alles bis zum verstehen hin zu erfragen, was der herr leß hier (erarbeitete). er möchte aber (durchaus meint er weiter) meine „leichtfertig ausgesprochene kaufempfehlung dahingehend korrigieren, als wir es hier mit einem buch zu tun haben, das vielleicht als (texteinfassung) allein gar nicht -gekauft- werden will, also begrenzt auf den rahmen, in dem dieser (text) eben daherkommen musz.“ er habe sich deshalb in die arbeit begeben, einen anhang zu erstellen (welchen er an dieser stelle gern veröffentlicht sähe), um der leserschaft den umgang mit und die freude an diesen -lyrischen interventionen- etwas zu erleichtern.
wir sind seiner bitte nachgekommen und verweisen auf unsere marginalien wo wir unter dem stichwort „lesehilfen“ fusznoten u.a. zur lektüre der -hohlhandmusikalität- zusammenstellen. find your way, follow the trampelpfad.


#9205. mai14.

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zb.: dröscher, zeige deine klasse. okay, aber warum zum teufel?

9205.2 acud randbemerkung

ich weisz, ich bin fontanes kritiker, der auf den hasen wartet. aber ich habe mindestens 2 hasen gefunden:

  • warum ist sten nadolny einer unter -schriftstellern, deren muttersprache nichtdas deutsche ist-?
  • warum -sehen tomaten rotaus- und sind nicht rot?
  • an mehr kann ich mich nicht erinnern. tut mir leid, aber auch die lektoren…

ich habe auch hasen im publikum gefunden: warum meint es, an stellen lachen zu müssen, wo witzige bilder -erwähnt- werden? es reicht doch nicht, davon zu erzählen, mal einen jungen getroffen zu haben, der den finger sehr weit in der nase hatte; man musz doch entweder damit selber ein treffendes, witziges bild herstellen wie ca. dasz der finger aus den augen wieder rauskam osä. aber selbst das sollte noch nicht zum lachen anregen (habich auch grad nur improvisiert); witzig wäre doch erst, wenn nur beschrieben wird, -dasz- der finger oben wieder austritt. ich glaube ich sehe das richtig. es wird gelacht, um zu zeigen, dasz man den witz verstanden hat (wie im omu-film, klar…) und nicht -über- den witz. wenn die leute nur halbsoviel humor gehabt hätten, wie sie gelacht haben, dann wären sie beim polen nicht mehr aus dem lachen herausgekommen. diese figuren -waren- witzig. das hat der autor nicht gesagt, sondern sie es spielen lassen. aber das phänomen tritt überall auf, wo viele leute nicht hingehen, um literatur zu hören, sondern um hinzugehen.


#09224.4 mai28. studio lcb rinck vs. grünbein/metz

ich mach das jetzt. ich hab das ding zufällig dabei, muszte morgens dafür sorgen, dasz es mir keiner aus dem spind klaut und in der uni, dasz keiner ins netz geht. also das habt ihr jetzt davon, mich in die (uni) zu lassen. nur eine frage vorher, frau kluge: darf ich polemisch werden?

  • kluge nickt, meint etwa: naja…, begründete kritik darf ruhig ausfallen…

okay. dann ausfallend: ich dachte eigentlich anfangs, mich in einem lesestück mit verteilten rollen zu befinden, das die sprechenden niemals verlassen würden, doch irgendwann haben zumindest zwei der drei herren die contenance verloren. ich kann da nix für, aber der eindruck läszt sich nicht wegreden: es sollte wahrscheinlich ein letztes mal versucht werden, die aussterbende (mit ihren lesern) generation von dichtern, für die durs grünbein wohl stellvertretend heranzitiert wurde, vielleicht auch gegen seinen willen – aber er war hier, hat gesprochen und unterstützung gefunden – jdfs. ein letztes mal zum erhalt für das öffentliche gedächtnis -zu archivieren-; und das zwar vielleicht in anlehnung an die allmähliche verfertigung usw. der gedanken, aber doch sehr -auswendig- wie mir schien, also jdfs. für den rundfunk vorbereitet. ich habe in der vergangenen woche viel über zäsuren gehört, sogar heute noch; fehler, unsicherheiten… und die kontraperspektive -fehler nicht zu sehen- bzw. -nicht aus ihnen lernen zu wollen-. unsicherheit sollte hier nicht zu spüren sein, doch dafür steht die nu auch nicht mehr neue generation lyriker ganz sicher nicht im sinne dessen, sich ihrer stimme nicht bewuszt zu sein. ihre unsicherheit rührt aber vom material selbst, mit dem sie arbeitet; und ein lyriker, der nicht die fragilität und unbeständigkeit als forderung an seinen ausdruck erkennt und damit einhergehende fragestellungen, denen er sich immer wieder auszusetzen hätte, wollte er nicht eigentlich einen (wie von hrn. grünbein einer generation prenzlberger dichtern zugeschriebenen -stillstand- wenn ich ihn richtig verstanden habe) erleiden, also sich von der lyrik weg anderen dingen zuwenden – wie kann das einer von heute sein? ist nicht das entscheidende moment, eine der lyrikgenese immanente bedingung gerade ihr -progress- von sich weg, aus sich heraus zu -unerfundener- eben (sprache?) und was soll diese sprache sein, 2019, wenn nicht höchst verunsichert…
die herren sind sich jdfs. sicher, dasz man 1. weinen musz, wenn man ein gedicht liest…, hier wäre ich doch eher für -gänsehaut-; und dasz die kenntlichmachung der provenienz des konkreten sprachmaterials in fusznoten, annexen usw. nicht zu erfolgen brauchte…; hier bin ich eher auf der seite von dichtern, die einem die bildung einer eigenen meinung über ihre sprachlichen/stilistischen fertigkeiten ermöglichen, indem sie diese im anhang von -aufgenommener- sprache, tonfällen udgl. offen abgrenzen, anstatt wie hr. grünbein ein gedicht von dr. benn nahezu zu imitieren, ohne typographisch oder durch erklärungen darauf hinzuweisen, dasz er dies tut. ich weisz, beim leser dieser gedichte wird vorausgesetzt, er kennte benn und würde den okkulten verweis wertschätzen. is nur n biszchen ungerecht, weil benn war wirklich ein riesending und hat ja selbst die furunkel entfernt. und dafür stehen -seine- bücher in den regalen…
naja, ich denke, die avantgarde scheiszt irgendwie auf klassische vermarktungsstrategien, auch wenn sie wie es scheint dauerhaft ums überleben kämpft und suhrkamp eben nicht glaubich. aber was machen die, wenn die ommas weg sind und aber keiner von den kleinen leuten dann da hin will? überlegt euch das mal und büchnerreden, stipendien usw., und immer noch ein motto eines überholten dichters zu bringen. ich frage mich trotzdem, ob das ganze eine farce fürs radiopublikum war und nachher alles doch wieder ganz anders ist als ich es mir, spettat, ausmale. is nur blöd, wenn die buchläden dann auch eingehn und bücher auf papier damnit, wenn nicht ein paar unabhängige verlage dafür sorge tragen, dasz auch nachfolgende generationen nochwas zu lachen haben. und lustig u.a. sind beide dichter gewesen: rinck als in 1 der texte, grünbein als archivalie.

sendung am 29.06. 2005



#09244.kook jun11.

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okay fr. stein…, man wird nasz. musz ich sonst noch was beachten?
  • nicht vom blitz getroffen werden. vermutlich.

09244.kook.C

09247. an approach towards conceptual art. (this is the primaere version. read the ausgearbeitete ici.)

its not the vagina of the artist who strips naked on stage, that is interesting about kavatkala, as it was neither the one of (#001) @kook.mono in the salle of…; fuck; where and who was that. okay i know, i have to find out MAINTENANT. you did yet? fine, tell me…, i have bad brains…

where was i? genau…: watching an (attractive, sorry) femme nue being what i still used to call -normal- does not, (and here opens a giant bracket explaining: 

1. context

in the context of a rather elaborate performance, necessarily provoke verklemmtes starren auf geschlechtsmerkmale. eher the opposite. at the first time of that #001: <experience> meaning you try to avoid that. cannot detache yourself from manbeing and the feeling of: in this audience you are 1. (if there was smaller a word describing that (condition) i would use it. honest, tell me one that sounds less.) this time, and expecting exactly what happened being warned by the artist, there was less confusion, less avoiding. go stare, motherfucker, or stare not…; im just naked, na und? >##2.

2. concept

integrating my self concept of -the limits of critique- into this (critique? critique.) its now presented in raw. i have to work on that. >##8.

now what am I expected to think then, to judge, to do? change views, is it? were getting close to ##7. comme jappris dans les heures precedentent le soir aux acud, theres min2 ways of getting into the -meaning- of a piece of art. one would be -on the surface-, the other… close read…, „symptomatic…“ (best/marcus, representations, Vol. 108 No. 1, Fall 2009; (pp. 1-21) would try to reveal a -hidden meaning-. in the course of the week i discovered some maybe (agenda) to the performance. >i do not have to relate to gender to make up an opinion of what ive seen.< the naked skin is secondary and but the media to transmit what i would like to call: getting real? visibility? to lift up to a visual level whats happening right now? what is happening… what was that… >##3.

a strange invention. intervention maybe. aiming at the #005: <mind set> change of an indifferent mass of spectators in the real (1=me) and in the virtual which is probably #006: <more real.> change what youve seen! is the demand. create! make anew! in the mask of nudesse: habillez-moi. >B: come in, she said, i give you… shelter from the storm.

the house can be 1 shelter. in #006 housing becomes an illusion des landeiern. >##4. 

3. lieux

„woman took off clothes and read out tinderchats“ 

is anybody frightened? does anybody feel in the wrong place? i think not. the performance apparently was live streamed to some me mysterious (lieux) and -that- made the pudels kern for me. we have here now two maybe differing audiences and accesses to what was actually presented as a reading. small überschaubare anzahl of real people -frontal- and a to me still mysterious number of (watchers?) @the desk. who both divide soimeme into manymany different groups and individuals. >##5.

4. surrounding

if this would be the final passage, i added where the shit was happening and whats comme dhabitude la bas. mais on never knows…; the invention of the naked actor said too much about centreville, people ordering cocktails and plörre vs. other plörre. thank is to the haushofmeister for the barrieres and some smirgy pissoires maintaining silence. i know of dunno. and: there were other people doing stuff this evening, nestcepas? mustve forgotten… were out for >##8.

5. target group

split into the small -realanwesende gruppe von leuten die eintritt gezahlt haben- and one -of undefined size paying fees by providing personal information to (mysterious) to me theres no question of who would be -able to form a critical mass-. shall I? naj… we have to jump to >##6. i think of

6. the main audience

the non-yet critical mass is long gone by the evening probably. there were very probable the next and the next following choses and i think one is to be ce soir as well. attention… takes simple pathes.

but. what -forms- the critical mass? asked both direction of -to form-. i consider the stage as to creating clusters of perspectives within the total of viewers. a task could be to investigate within the field of user stats and referrers. who will we find there? dunno…; exept for a load of avatares probably. >A: hello…, is there anybody out there?

  • the #002: <main audience> is quiet. besides thumbs&smiles perhaps. a few horst approaches referring to the primaere sujet which to them might be reduced to #003: <the corps of la femme>. but she negotiated over that already… I adapted to that herewith. no front.
  • the main audience tries to avoid being tracked because #002 is interested in #003 and that complies not to #004: <the rules of good behaviour>, nestcepas? am I?

7. finally: suspicious reading, paranoid interpretation, new criticism.

attending the show under the -strong scientific point of view- i was not really able to (amuse.) maybe i could have been, not inventing on >##2.

8. to heavy? shabbath shalom… close bracket.) >##2.

it was the final passage.

09251. mais non: encore. ce chose peut se actualise soimeme… >ici.

#001: find the reference:

9394., dock11. easy. „the artist is not mentioned in the critic primaere. next would be to check: drauszenpost. da werden Sie geholfen.“ jump: >##1.

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i am not a robot.
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i am not a robot.

10455. i am really not although i came back via 11_06. this post is ends here. next: ici.

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