09415. drauszenpost usw.

habich was verpaszt?

#9415. okt10 nachricht an fr. kluge

liebe ewa,

freudig stelle ich fest, dasz Sie auch in der letzten woche mehrmals versucht haben, mich zu erreichen. wie Sie nur leider nicht wissen konnten, bin ich eine weile verhindert gewesen und konnte meinen pflichten nicht nachkommen, wie Sie sicher gemerkt haben und ich dies auch als grund Ihrer häufigen anrufe annehme. ich habe ein paar tage (untertage) verbracht, genauer bin ich während fröhlich nichtahnend laubpustend in ein offenes grab geschlendert und erhole mich erst langsam von dieser erfahrung. Sie können hier bald wieder von mir hören und ich verspreches näxte mal zu versorgen, dasz Sie meine post aus dem hades auch erreicht. Seien Sie bis dahin unbesorgt, die erica sind drin, hecken udgl. in angriff genommen und frankfurt…, ach…, frankfurt kann mich mal… Ihre topfmaschine.

okt13. dvorak martinu janacek.

im baumkataster nicht aufgeführt. ob die noch grosz werden?

okt15. 0656

#9424. offene blendenform immer belang der (mittellosen) hier und verbleib trotzdem verbleib wenn gegenüber die rams routine längst…

veteranenecke…, meine zahnentstellten gebärden dort der avantgarde den narren zu…, 2. fr. stein für ihre drucke bezahlen, optionsscheine eigentlich. buecher waren wertpapiere.

#9425. okt17. 0644

fr. stein war nur in frauensachen unterwegs, wie ich später bemerkte…, aber einen abend lang hatte ich das gefühl, jemand wäre (gest. osä.). so ungefähr musz es sich (anfühlen) wenn sie aus lauter frust den laden irgendwann verlassen hätte, sich in der provinzmetropole dauerhaft anderem angelegentlichen gewidmet oder von der buch einfach nicht mehr zurückgekehrt aus welchen gründen auch immer. schon komische bude…, und die teufelin, der kaspper, die rote hexe… und die lehrerin… habens eim nicht leicht gemacht, zu verdrängen, dasz circus circus und fahrendes volk im hof die wäsche immer noch… ich brauche für den spind ein schlosz und für den spund eine beschäftigung, sonst fährt er jeden abend nach patagonien um dort

mäusekegel in falschen taschen zu sammeln, die er für zugschweiszte lyrik zum tausch anbieten will. gedankennotiz: fr. stein der drucke zu entschädigen bitte silber mitbringen.

eine inselreihe im regal aber mit was drin, das wärs…

#9425.2
eben war fr. kluge hier. sie meinte mich besuchen zu müssen, unangemeldet zumal, weil es ja hier wohl nicht mehr mit rechten dingen zugehe. das hat sie etwas unpassend formuliert, so gewandt ist sie nicht; was sie damit aber zum ausdruck bringen wollte: dasz ich flegelhaft unsere vereinbarung einhalte, sie doch bitteschön stets als überhaupte initiatorin dieser hier sinnstiftenden gefälligkeit kenntlich zu machen, denn das sei ja -wohl nicht auf Ihrem mist gewachsen!- und ich solle mich an die regeln halten die da wären aber sie habe sie grad nich im kopp. und überhaupt: wo wär meine stichwortliste, hä?
also habich schnell was improvisiert und nu sitzt sie, trinkt vom baldrian und hat aufgehört zu hyperventilieren. is doch feierabend…
keys: st. johannis sharoun sambucus nigra martina hefter maike wetzel lukas rietzschel kartenhauskörper acud kookread friends with books hamburger bahnhof wiseman ex libris nypl fsk kiezbühne volksluxus zimmer16 inger maria mahlke nichtseattle lettretage edenkoben federlesen slata roschal openmag privatclub parataxe lcb polylingual hopscotch reading room lauren klotzman gloria lin zd/nm cia rinne philipp gropper philm atrane simon strauss sieben nächte hau 2 heroines of sound fagelle paula schopf jessica ekomane robert stripling lcb stimmen der kritik daniel falb mara genschel hannes bajohr

und: Fr. Kluge hat sich das alles ausgedacht. zufrieden?

und: manchmal sind (menschen) auf den bildern. ich bitte darum, diese (menschen) nicht zu kopieren udgl. und ihre persönlichkeitsrechte zu wahren, also anständig zu bleiben.

#9425.3 2104
vielleicht doch noch was zum acud. man vergiszt dort leicht, dasz man sich eigentlich die ganze zeit in einer ziemlich gewöhnlichen mietskaserne aufhält. nur der eingerückte bau hat vermutlich damals die mutigen etwas spinnen lassen, die da einen club reinsetzten, wo jetzt die küche des restaurants sein musz. die zeiten sind sehr dunkel und ob es auch kultur gab entzieht sich meinem jugendlichen gedächtnis. was ich noch weisz, dasz man nicht leicht nach hause kam, weil nur einmal in der stunde ein nachtbus vom hackeschen hof zum zoo fuhr, der von uns regelmäszig vollgekotzt wurde und aus dem wir deshalb ebenso regelmäszig irgendwo in der pampa rausgeschmissen wurden. das gute war nur, dasz man trotzdem meistens um drei osä. zu hause war, weil man eben auch schon vor mitternacht in einen club gehen konnte und so weit ich mich erinnere auch nicht bis zum totentanz dort bleiben muszte, sondern immer irgendwo n biszchen; oft hat es auch gereicht, in der gegend dort umherzuziehen und zu kucken, was man noch nicht kannte und dann davor rumzustehen und eben zu kucken wers auch noch nicht kannte, weil irgendjemand davon kannte man ganz sicher. eigentlich waren wir, oder nicht -eigentlich-, sondern schon in echt eben touris. das pubcrawling wurde ja später dann auch erfunden, aber da war schon keiner mehr dabei auszer den spacken aus dem far out die immernoch und überall und in jeder generation tickets für den scenic view aber lassen wir sie auch irgendwie zu geld kommen, wenn sie schon keine geltung haben. ich glaube jede dieser halbzerfallenen mietskasernen, jedes kellerding…, hat nur überlebt, wenn es den übliichen scheisz eben mitmachte, der dazugehört, wenn man öffentlichen raum anbieten will, und das hat einige mutige den mut verlieren lassen und die spacken warn wieder mal schneller dabei, schade für die mutigen. ich weisz nicht, wies sich mit diesem alten gemäuer verhält und alle meine behauptungen fuszen generell nur auf intuition, weil ich eben und das immer noch dort auch nur ein touri bin wo die touris sind. ich weisz das. ich bin zwar nie am weinberg schlitten gefahren, sondern direkt längs der mauer wo heute karaoke usw…; aber vor den gläsern vom badstübner hab auch ich mir die nase plattgedrückt.
ja. wenig zum acud, wenig zum abend, keine kritik mehr, obwohl ich vom kaspper gern erzählt hätte, traurigen kaspper. hab versäumt die bilder von den füszen, da war der traum schon aus. egal…

okt19. 0648

#9427.

guten morgen ewa,

bitte bringen Sie mir meinen ulysses wieder mit. ich habe ihn unter einem der sich lang rechts der reijkjanesbraut hinziehenden türme liegengelassen, die hafnafjördur mit strom versorgen osä., ich kann das von hier nicht mehr erkennen, in welche richtung die energie geflossen sein mag. i was dried out& under lupine alkaloides but did really not want to bother nature with minor writing issues. tusen tak, ptmsn.

….

& am wochenende? hamburger bahnhof.

#9432. okt21. 2243

fr. kluge schläft vermutlich schon, also wird sie auch heute nicht mehr kucken, ob ich mich noch hingesetzt habe in die nesseln. weisz ich ehrlichgesagt auch noch nicht. kann sein, kann aber auch nicht sein. die bücherfreunde jdfs. haben kräftig abgesahnt bei mir, ich weniger. um so schlimmer, weil eurydike sich nicht mehr mit ein paar äppeln/eiern für die drucke abspeisen läszt, sondern so sagt sie jetzt silber will oder ich kann mein scheisz alleine drucken. die nesseln sind nah am hintern…, und wenn die kluge morgen milde aufwacht, wird sie mir nachsehen, dasz ich mir schon wieder ohne zu fragen ihren pasz schnappte und den bühneneingang benutzte. dafür hab ich den herbst vor den hallen ausgehalten, wasser den gang rauf und runter getragen und den kaspper natürlich. und sogar der will jetz kohle von mir…, er hat gefragt, und alle kinder waren da. ich hab ein biszchen hospitiert von seitlich der bühne und ja, er macht ein anständiges programm, seine witze sind nich -so- neu, aber die dreijährigen lachen und dann bezahlen die eltern auch den eintritt. also hat er sich eine neue kappe und ein mäntelchen verdient weil silber meint er, dagegen wärs allergisch. dann bring ich ihm mal zur nächsten vorstellung den ottokatalog mit, darf er sich was biederes aussuchen. sonst will er noch mit mir shoppen gehn in mitte oder so…

ich weisz was die kluge sagen wird…, das nich n biszchen rapport und null event was ich da noch fasel. aber echt jetzt, ich bin seit sechs auf den beinen und mirs schon ganz schwummrig…; morgen, ewa, morgen…, wenn ich mich noch an irgendwas erinnern kann.

elektrolyte raus, elektrolyte rein. immer dasselbe, immer dasselbe…

#9436. 0705

about books im weitesten sinne: ex libris; lebendiger dokumentarfilm über die new york public library. ein schöner blick hinter die kulissen, der alles (entdeckt.) ein wenig städtebild, portraits der verantwortlichen für dieses einzigartig funktionierende system privat-öffentlicher finanzierung, liebevolle annäherung an die philosophie der wissensvermittlung im 21. jh dort, protagonisten beider seiten des desks. läuft nicht mehr lange, dafür ist der film mit 3,5h hart an der grenze und läszt sich angenehm zeit für alles.

zb. fsk am oranienplatz…

#9437. okt26. 2347

ewa wollte, dasz ich ihr (was kleines) zeige. also kratzen wir beide (am sediment.) die avantgarde ist weit weg. auch die stadt überhaupt. eigentlich ist es wie zuhausebleiben, nur, dasz man doch raus, fürs bier bezahlt, gespendet in (hutkörper überhaupt wird viel hut getragen heut abend…) und leute hat -feiern- sehn. es ist mehr los, als in den bühnen der häuser sonst der (avantgarde), wer von der woche müde ist, blüht hier nochmal kurz auf und wer von der woche nix mehr übrig hat, weisz, montag, dienstag…, ist auch wieder geld da. so sieht es hier aus. wir kratzen am sediment. einiges übrige, wo kein erfolg je sein wird, aber einiges auch, dem man glück wünscht; einer jungen musikerin, einem kleinkunstliedermacher, einem längst abgeschriebenen poeten. politik ist üblich und das übliche… siehe wer von der woche nix mehr über… nur, das ist so, wenn man genau hinsieht. arbeit zu haben, und dabei glücklich zu werden…, nur für den shabbes eigentlich, nur für das günstige bier. für wen soll man singen und spielen, für wen…

es werden noch zigaretten geraucht. für -diese- menschen soll man spielen.

samstag.

kunst, befreit…, neue nationalgalerie.

monday:

kunstbefreit, insta. nullzeit primäre osä.

#9445. vor allerheiligen

fr. kluge beschwert sich. ich soll ihr sagen, warum nix kommt. nu…, schauns, die tanne legt sich nich von alleine. also wird härter schneller allgemein (doller) gearbeitet über den gräbern, sehn Sie… und…: es wird auch nix geboten. der feed spuckt nix mehr aus. also werd ich selbst tätig und versuch mir volksluxus zb., eine schmiede in kreuzberg, (zugängig) zu machen und versage mit der improvisation kläglich an technischen (belangen). die pfeife pfeift aber nur noisy. den output für die box habich vorher nicht -eruiert- also wird panisch der totmann gedrückt bevor die nachbarn im bullenwinkel… next try: zimmer16 monday. theres to be some audience to this (strangeness).

aber auch hier liebe kluge, ich verpasse zu liefern…, und jeden tag eine nachricht von Ihnen auf der box, wo ich denn abbin. ich bin hier…, middle of cite, mais tu sais travail…, geiszel der menschheit. es wär zeit über die abies zu berichten…

wayhomeinsta. wir lieben dich.

#9453. okt5. 2322

i said monday and monday was. das berliner sediment der kulturszene…, dh. klein kunst. aber irgendwie gewinnt alles, sobald musik dazu kommt, an bedeutung. so hier, was meine texte betrifft: sie ordnen sich dem sound unter, werden beiwerk, aber erlangen dadurch den ihnen nur angemessenen stellenwert als aspekt sediment. gebt berlin offene bühnen…

der alte rapper.
ein kaspper wiedermal.
ein alter dubliner.
le vrai neil young.
die topfmaschine. ach.., das bin ja ich…

das nur 5 von gut zehn guten leuten, die hier im tingeltangel… (c) brotklaun: language angeln.

9462. nov11

ich übe. bin bereit zu versagen…

https://soundcloud.com/user-711148778/8243a

nov12. 1820 kook? kook. o.m.w.

minuit. nur 1 testbild.

und 1 freibier.

bruekhe der trojer.

9464.

und die trommel wo immer der lauf hin silber. diese fäden…, vielleicht…, und dann die trommel wo immer die

im lauf sitzenden noch auf ein korn warten ein zweites bier oder allgemeine aussagen. wir sind trottel und

verlierer von dingen vergesser überall von dingen menschen und handlung wenn man so will sind wir völlig ohne rockmoment. סדמנת.


Bildschirmfoto 2018-11-14 um 23.15.51
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#9467e

#9471. nov17

ich (streife) hier nur lang. das flens ist jetzt kalt, drauszentemperatur. ich darf hellno nicht vor halbzwölf am club sein. dussmann ist nicht weit. also ein biszchen tingeltangel. starre in das loch im bebelplatz wie der letzte tourist. die haare einer frau vor der opernpause sehen aus wie die frisuren der barockimitanten, die hier sonst für kurzweil sorgen, aber ich glaube, sie sind ernst gemeint so. im dussmann komme ich nicht zurecht, ich war schon eine weile nicht mehr oben und meine auch, sie bauen arrangieren hier unscheinbar immer alles wieder neu. die gelbe reclam wand finde ich trotzdem aber weisz nicht, was ich grad will. hauck erwähnte neulich benjamins aurabegriff im zusammenhang mit dem schattendruck, und bevor ichs nächste mal, wenn er mir übern weg läuft wieder nur ahja sagen kann, kauf ich den schmalen text zum kunstwerk im zeitalter seiner techn. reproduzierbarkeit. osä.

als es halbelf ist, halt ich es in der demse nicht mehr aus gottseidank gibt es dussmannöffnungszeiten, das flens hat mich angenehm erheitert alles kurz überfliegen lassen, mahlke2x, thome2x…, und aus lauter zugehörigkeit hab ich kurz verweilt und die anfänge aller vorhandenen nooteboom bücher genossen. ich bin als ich es dienstag im acud hörte, vorschnell gegen das archipel eingenommen gewesen. sie kann meinetwegen gut schreiben, aus dem text hat sie aber eine scheisz slampoetry gemacht, als sies las. wozu das denn…, so beeindruckt von den stimmen der generation fr. mahlke? die alten bücher von th. präauer stehn nicht mehr im regal, von nora wagener gar keins, ich weisz, ich kriegs im internet…

okay es ist elf und ich steige natürlich immer noch viel zu früh am halleschen tor aus, gottseidank ist schienenersatzverkehr, so dasz ich bis zur skalitzer laufen kann und schinde immerhin noch eine gute halbe stunde. ich bin trotzdem der erste und der mann der den andern barhocker besetzt, sitzt als ich irgendwann abhaue immer noch darauf. ich konnte leider kein bild von rückwärts aufnehmen, weil die barfrau ständig im hintergrund rumgewuselt ist. ich hab das deshalb mal auf einer skizze festgehalten.

ich rede über highwaist hosen (also warum sie asexuell sind) und brücken (warum man sie nicht einreiszen sollte) und dann geh ich echt…, annie tut schon wieder so, als hätte ich bedeutet, ja, ich bekomme schon, als ich auf den zapfhahn zeigte. dis mir zu blöd und angepiszt zu sein n guter grund um eh spät genug abzuhaun. ich präg mir die rückenansicht vom horst ein und verlasse…

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ephemeriden - 1 (4)
ich hab gelogen, die skizze s schon uralt…, sieht man doch…

9477. nov…keine ahnung(24?). 1943

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just behave on the stairs, at them behave. haven nearest &brotklaun brot

clown dis flozirkus &ne’er sea crossing behave still behave have your stillness auszer den auszengeländer an denen man

still zu bruch geht im rauschen…

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#9481. nov24 kurfürstenstr.

hopscotch reading room.

voici…, ca marche…, soir after soir…; ce berlin polylingual, oder…; oder. en verite? ce foi disant mot after mot die nicht

nein, damit haben wir längst aufgehört ich stumble stufiges je sais ich humble scheinbar freudlos (die amicite verschmerzend die gebärden…; ich, freudlos?)

verlangsamt. abgesetzt. anverwundene reliquien osä. dasz hier von den (relic) höfen wo wir aber von den höfen jetzt drang? nach der mitte? voici les nutten pensetu dasz wir das nicht schon immer wissen? scheiszewig aufgebahrt lesen sie deine wunden aus dem nachwort und du hilfst nur den armen mit dem verlasz aufs nächste. ein ennui werden ein verbum oder

du vergiszt einfach zu atmen…

toujours meta.


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Bildschirmfoto 2018-11-25 um 00.31.01

dez6. nachtragen: sediment.

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9482. lauter niemand. sonntags 2000 chagall. texte zuhörer willkommen.
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9493. autorenforum steglitz. montags 2000 schwartzsche villa. texte zuhörer willkommen.
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dez5. alte schule charlottenburg.

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9495. PHILM. atrane. der pianist hats nicht auf bild geschafft. 50mm/3,5/16


dez7. konnte nicht an mich halten. muszte raus.

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simon strauss, sieben nächte.

9496. dez6. hau2

tag 1 heroines of sound.

#9496.

warum in dem schacht jetzt die elektronisk und meine versagensängste der audience ggüber nein der protagonistin *en natt i december man gar aldrig ut*, die nachfolgenden protagonistengenerationen also

unausweichlich hier die vermutung (nahelegen): man habe sich darauf geeinigt, ab einer bestimmten fallhöhe nur noch abspulen zu müssen. dort aber, grad wo am vorgegebenen (verzerrer) die (schaltkreise) ausfallen, gelang die performance oder sonst vielleicht disko oder. kein vergleich zu gestrichen voll der bass in der halle. tusen tack.


#9501. dez9. vers minuit

die fragen bleiben, tut mir leid. ich geh wohl offener augen in berlin, aber ähnliche (avantgarde) bleibt mir, volksvertreter und vielleicht deshalb, verborgen. also brauchts doch das handspiegelsymbol, zu kennzeichnen, dasz hier das geboten wird, was (ich) wohl suche. brauchts ein haufen prima connected prima aussehender (ja genau, thats what im off for) prima sozialisierender wenn ihr das so nennt statt quatschender zugezogener, illegaler usw. (ici me manque lexpression correcte pour ne insulter qqe sex son scheisz…) ich habe diese frage schon oft gestellt, aber celeb never answer…: was ist der sinn davon, menschen aufklären zu wollen über etwas, dessen sie sich längst bewuszt sind? warum wählt man ein überflüssiges label, um damit diejenigen sehr gezielt vom diskurs auszuschlieszen, die doch am ehesten erreicht werden sollten, weil -sie- die falsche politik unterstützen, das falsche essen essen, die falsche einstellung haben zu (handspiegel in führungspositionen). 2. ist es schön, wenn hier jeder als composer begriffen wird, der zuhause ein biszchen elektronisch bastelt. was aber ist der (relevanz)unterschied jener (bastelnden) zu den amateuren, die, mit dem pfeil im kopf geboren, eben nur dort amateure sind und (tut mir leid, ego: keine flüchtlinge, weshalb ihr auch nur mittelmäsziges nature writing leider nirgendwo pluspunkte sammeln kann, um auch nur die unwichtigste öffentliche bühne zu erreichen.) denkt mal alle über (sediment) nach, und warum man heut ein scheisz label braucht, um die qualitätsprüfungen bestehen zu können. wenn ihr alle nur james blunt und andere heulsusen euch anhört, anstatt gleich die echten (feminen), die das viel authentischer singen, was ist dann so verwunderlich an lineups von popfestivalen. absolut begrenzt, diesen zusammenhang nicht zu sehen.

kommt nochwas? nee, fr. kluge, heut nur primäre. vielleicht sieht man das ganze im norden etwas gelassener. man musz nur immer composerinnen hören, dann spuckt der algorithmus auch keine männer mehr aus, dito die bücherempfehlungen. wenn ihr in einer männerdominierten welt lebt, dann habt ihr ne sehr seltsame blase da um euch. in meiner welt sieht das n biszchen anders aus. und weniger verdienen als die freund- verdien ich sowieso. bin ich noch aufzuklären? bitte helft mir. der trottel am rand.


#9501.2

eine kleine anekdote: ich war einmal (sie fängt wirklich so an) bei einem gespräch einer überalterten (freundin) zugegen, das diese mit einem (und jetzt kommt gleich das problem) immobilienmakler- zu führen hatte. es ging um eine nicht unbeträchtliche summe für eine wohnung. könnt ihr euch mein problem vorstellen, als ich ihr, nachdem die person drauszen war, erklären wollte, dasz es sich nicht um eine frau, sondern um einen sehr gut verkleideten und zurechtgemachten mann gehandelt hat, mit dem sie grad im begriff war, geschäfte zu machen? ist irgendwie nachvollziehbar, warum das unter diesen umständen zu einem problem werden kann oder is völlig egal, wenn der zeuge sagt, war n mann und die klägerin der überzeugung ist, mit einer frau verhandelt zu haben? nee? kein problem? na dann viel spasz mit der burka…


#9502. nachtrag heroines of sound
klarheit immer über nacht. also nochmal von vorn: natürlich ist der (feministische) aspekt dieses festivals und meine trottelimpressionen zum darum ausgeschiedensein aus socialising connecting generell überhaupter teilnahme am -diskurs-, der durch das label hier wieder nur einer bestimmten elitären schicht vorbehalten ist… (satzende fehlt: etwa: (doch zu (bemerken))) aber klarheit über nacht: ich bin ja doch nicht volksvertreter, nur weil ich nach der definition v. armut in deutschland trotz festanstellung irgendwo ziemlich weit unten rumdümpel. aber dann wieder doch…; nur was ist das bestimmende zwischen dem grad income und dem grad bildung, das einen dort, an euren wohlfühlorten, sich (mich) ausgeschieden macht? weites feld…, lest die ephemeridenmusik, meinen versuch, in längeren texten gröszeren abständen es zu beackern. dort manchmal klarheit und ausgereifte gedanken. jetzt noch kurz zur rehabilitation der heroines of sound:
aber ich gleite doch wieder ins politische daran, fürchte ich. nein. nicht.
also musik, oder? das was davon übrigbleibt, wenn man jedes gefällige moment daraus entfernt. j. ekomanes versuch, den saal zu leeren, ist nicht geglückt. ich habe mich erst nach einer weile versunkenheit vom gefühl lösen können, dasz das, was sie da macht, noch und blosz sound production ist und bin irgendwann dazu übergegangen, mich nicht mehr für die technischen belange zu interessieren und wie teuer das verwendete utensil und wieviel handwerk noch für das output nötig ist im moment der erzeugung dieser krassen (musik.) habe dann einfach geglaubt, is halt ne magierin und immer zu fragen, wie die tricks funktionieren, kann zwar die magie an sich auch nicht zerstören, aber das eigene (erleben) nachhaltig stören. kann sein, dasz sie selbst ab einem bestimmten moment ziemlich relaxed gesehen hat, dasz alles funktioniert und der sound in der halle (krass) ist und wenn die leute ausflippen könnten, würden sies tun. das künstliche gewackel auf den stühlen im halb erleuchteten saal während der -albumvorstellung- am donnerstag, wo mir die fragen von oben nicht aus dem kopf gegangen sind war n biszchen pseudo im gegensatz zum realen braingewitter in quadrosound. (das jetz nur ein billiger, rezensionslike ausdruck…)
fr. schopf hab ich schon wieder vergessen; nur, dasz auch diese aufführung genial war, weisz ich noch. die restlichen sachen von donnerstag und samstag waren wohl eher kunst. konzeptionelle sachen, die einen verstehensprozess voraussetzen. ich sag nicht, tut mir leid, dafür bin ich zu blöd, denn ich habs verstanden. viel körperinnenleben, pflanzliches, allgemein kreatives, was und jetzt ironievorwurf an mich von euch: mich natürlich sowieso nicht interessiert, oder…; doch, hat es. auch diese sachen sehr -innovativ- um im jargon zu bleiben. soll ich hier meine ergriffenheit reflektieren? komm ej, n arsch bin ich trotzdem. ich fand einfach cool, was sich die drei vier fünf frauen für n kopp gemacht haben, allein auch, um nicht an irgendwelchen (timelines) in den aufführungen selbst zu scheitern, die ja total durchkomponiert waren, audio-visuell abgestimmt. und die schwedin?

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#9504.

flocircus, was solls…; irgendwann mal diese -timeline of a reading-. so sommers, hell noch, die verirrten. irgendwie immer denke ich: warum haut ihr wieder ab? ich sitz ja auch nur hier, weil eben noch halbe stunden zeit und die frz. legereness vorschreibt, man beginne jdfs. sowieso nicht bevor irgendein mir unbekanntes zeitfenster aufgeht, wo steht ca. ok, lasz ma langsam. eigentlich ganz angenehm, aber eben das fenster total unberechenbar. also flirren. stroboszierendes neon die kastanienalle runter. der heimatladen macht endlich dicht, slowe burger werden immer noch auf dem kopf verkauft, ich vertraue lieber konnopke, die jetz auch nach feierabend offen sind, schön… einem wird die vegane wurst schreiend ausgerufen (also nich heut, war da voller) und er sagt peinlich berührt: nich so laut. verständlich. is so wie mit den kondomen an der kasse wahrscheinlich…, musz man ja aber nich, kann ja auch richtige wurst…

und sonst…, ach… ich weisz…, fluchend innerlich werd ich wieder nach hause mit den heften immer noch auf dem rücken. diese ahnungen doch, so dasz ewig wo der circus ich stets auf einen schäbischen dicken direktor warte der mirs heft endlich aus der hand und in müll mit den worten werd mal erwachsen, junge. ich hab das schon oft gehört…, denk jedesmal der hat kein schimmer, wenn er sowas raushaut. und fr. kluge also ewa nur: neue post bitte neue post bitte! man…, bis endejaren noch, nich mehr lang oder…, wir hätten auch mehr politisch bitte und vor allem freundlicher allgemein pc und sie bezöge sich jetzt auf samstag… ich vermeide zu antworten würde sonst nur ausfallend denn der strom hinein sieht immer gleich aus und heraus. schön wenn der chef auftaucht…, blaumunk szsg., die fenetres werden wohl irgendwann sich…

gegen die weite langsamkeit die lähmung vielleicht oder generell das trottoir (öffnen.)



#9513. dez17. vers 2200, lcb

voici, der kritik die kritik? keine primäre gesehen donc weniger primäre als doch ewig die beleuchtungsmasznahmen der (lyrikmasznahme) nebst falsch verwendeter idiome siehe (ephemeridenmusik: über die verwechslung von -auf teufel komm raus- mit -auf biegen und brechen-) was mich (nachhaltig) jetzt davon überzeugt hat, dasz doch alles (ewig beleuchtungsmasznahme) ohne bewusztheit für was (ihr) da macht. vielleicht noch ein (umgang osä.) mit dem matrial allgemeine fertigkeiten handwerkszeug etc. -sprache- eigentlich eben noch befremdlich erscheinen zu lassen, weil der (satzbau, also das primäre) an dem gebastelt wird unter zuhilfenahme von (lyrikmasznahmen) methoden überlassen ist, die hier eine (schulung) vorausnehmen, die (ich) für ächt überflüssig halte. (schulung) = wagner/bruckner contra brahms. nur wo sind die kritiker, die das befeuern… bitte gebt mir beide schulen und scheisze verausgabt euch, struktur gegen inhalt zu stellen, inhalt gegen prozess, beides gegen performance. scheisze wo sind die kritiker. heute hier nicht oder…

also auszen buffetstreik primäre aushauchen der (lyrikmasznahme) weil

input aber no disput theres never dispute tell me theres any interest and no fake silvousplait de rien.


#9514. revision

comme dhabitude relativierung d. improvisierten nachwürfe, nachwurf trotzdem: nach gelungenem austausch über (falsch angewandte (man möge mich in richtung der anwendung von -anwenden- -verwenden- und ihrer vergangenheitsformen ebenfalls (heftig kritisieren) man findet nix genaues…) idiome) und schulen im allgemeinen klärte sich (nächtens) natürlich der subjektiv-interpretatorische nebel, der mir die sicht auf den gestrigen abend (naja vermebelte eben…) (zu klammern udgl. folgen ausführungen beizeiten im annex.)

ist was übergeblieben? nu…, doch auch hier nur kurz zur rehabilitation der kritisierten. von links nach rechts.

– freundliche zurückhaltung, warmherziger empfang, unaufdringliche (verdringlichung) des themas

– freundlich zurückhaltung, schuldbewusztes lavieren nebst glücklicher improvisation aus vermutlich brilliantem material das diesen genialen kopf auszufüllen scheint, unaufdringliche (verdringlichung) der eigenen relevanz innerhalb (literaturbetrieb osä.)

– freundliche zurückhaltung, galantes kokettieren mit dem dillettantischen umgehen des themas, weitläufige beiläufige unaufdringliche (verdringlichung) seiner nebenstränge (anthropozän…), ebenfalls geniales empfinden für die zusammenhänge zwischen dem heute d. kopfes dem heute d. auditoriums d. heute der protagonisten. der repräsentant der schule: inhalt. = wagner/bruckner

– freundliche zurückhaltung und verheimlichung wenngleich (zurückhaltende) präsentation d. eigenen kapazitäten auf dem gebiet prozessorientiert zu denken, zu schaffen, zu handeln. eigentlich ein sehr menschlicher computer, dem nicht leicht beizukommen wäre, hätte er nicht (demut auch) vor den eigenen fähigkeiten und das bedürfnis, sich über seinen output zu vergewissern, also dasz (zb. die waffen vermutlich) nicht in falsche hände geraten

– sehr freundliche zurückhaltung. von diesem würde ich gern auch ein (gedicht) gehört haben…

falls das irgendwas bewirkt und jenseits dieser seiten (relevanz) behaupten sollte,… – da kann auch ein punkt stehen. es wird schon kritiker haben, ich (horst) kenne sie eben nicht. mich kennt ja auch keiner…


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ich sitz schon wieder rum, bis der zirkus anfängt…
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LSD, schokoladen, di 2100

#9514.2 past minuit, beusselstr.
15 jahre, seit ichs letzte mal bei den (lauter schwule dichter) war. einem sind haare gewachsen, einem andern welche ausgefallen, es sind plötzlich (und leider wird auch hier das wort verwendet) -tatsächlich- frauen in der runde, es fällt aber nicht auf, die geschichten sind trotzdem gut. die alten haben sich bis aufs äuszere nicht (entwickelt will ich nicht sagen, weil dies verheimlichen würde, dasz die texte schon immer von ihrer konstanz konsequenz stringenten verankerung dort wos volk egal ob volk anwesend sei, denn: arbeit, geiszel der menschheit usw… (lebten)) also jdfs. nicht grosz verändert inhaltlich und ihren witz bewahrt. früher gabs kein dhl, das neu…, und der taxifahrer fehlt und der podcaster ebenfalls, dafür ehm die frauen oder sonst sin sie ja vielleicht zugegen. der schokoladen bessere gegend als s zosch, also nicht gegend, sondern locus…, ein echter tresenmann. dieser (laden) ist irgendwie an mir vorbeigegangen, dunkle erinnerung an 60ies konzerte aber ehm dunkel, damals war mehr bier generell, bevor der mate.
eigentlich würde ich wieder mal was nettes schreiben wollen…; zb. ein russisches frauenpaar und man weisz nicht, ob es ossis sind, die in ihrer geheimsprache reden oder wirklich russen…; der ort wirkt jdfs. etwas aus der zeit oder auszerhalb der gegend jdfs. und das nicht gewollt, sondern in echt. das zosch war wohl irgendwann zu sehr in der strasze angekommen, wo sies mal hingesetzt hatten; das eine äuszerung ohne wertung, wachstum kann ja nicht nur auf der falschen seite stattfinden oder sollte es nicht. auch wenns jetzt n biszchen spät schon ist, sind meine ephemeriden vielleicht der versuch, den zustand dieser gegenden noch irgend festzuhalten, wenn ich mal (ausgehe.) ich wollte ja eigentlich für ein angekündigtes konzert (nichtseattle) nur in den laden; gut, dasz ich schon unterwegs war als mir einfiel nachzukucken, obs überhaupt stattfindet. fand nicht statt, dafür die netten alten herren lsd nebst 2 ebenfalls netten autorinnen. do elektronische improvisierte musik, ebd.


#9522.3 guestrapper concerned.

guest3

dez29. devilister mountain.

den är ända. ce drauszenpost est fini. see you a la prochaine… donc: ici.

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