09154. drauszenpost V

neu. selbst aktualisierend. von hier abwärts. so schwer is das nich zu verstehn… stichworte global: schon wieder kook, acud, Jens Friebe, Christiane Rösinger, Andreas Spechtl, schlegel, flegel, nach dem friedhof in die uni, vor dem friedhof primaere, biegungen im ausland, trio NYX, lettretage ori, hopscotch reading room, Will Furtado, Zoe & Nat (TABLOID Press), Maxi Wallenhorst, Jule Flierl, Göksu Kunak a.k.a Gucci Chunk, lcb debuts der saison, katharina mevissen, emanuel maeß, helene bukowski, lettretage georg leß, lara rüter, sonja v. brocke, kook read Daniela Dröscher, Dilek Güngör, Matthias Nawrat; studio lcb monika rinck durs grünbein christian metz tobias lehmkuhl; schon wieder kook: Hannes Bajohr, Sarah Berger, Christiane Frohmann Carsten Schneider


#9154. apr10. 0619

fr. kluge meint, ich hätte mich wohl verhört. also suche ich in der ecke nach einer gelegenheit, lengevitch (©brotklaun) zu angeln. ich werde nicht müde, meinen (feierabend) gegen die landschaft auszudehnen und da…, und dort…, kullern freundliche weingläser über den weg. eben noch in der mensa, nu schon

das philologische laboratorium coll. ii -in der primäre-. finger müszte man haben, saubere zumal, aus denen (kritik) sich (saugen liesze).

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schreiben am rand der utopie.

9171.

irgendwie fehlen tage…, weisz nicht, wo ich war. kann sein dasz (alkoholisches) über den weg gekullert ist. ich erinnere mich dunkel an elektronisches im ausland, da während des (konzerts?) vor mir auf telephonen gespielt, leute in einer tour umherwandeln; an hundgerüchen an menschen während einer werkstatt im (sediment natürlich), wo deutlich die lesezeit der autoren zu kürzen gewesen wäre (ich habe wohl einmal im wahn die vorstellung verlassen, den zu kritisierenden teil gehört zu haben und nicht wuszte, also ich, warum ein text auf dieser länge zum vortrage kam, dessen (zu kritisierende aspekte) sich nach 3min erschlossen haben, der rest wäre eben lesung plot geschichte – aber dafür war ich eigentlich nicht dort. ich wollte doch pöbeln, oder? oder.)

dafür am shabbes, langen sehr langen shabbes: die hoflesungen in der kurfürstenstrasze fangen wieder an. und wie im letzten jahr auch: ct dort sein ist immer noch eine stunde zu früh. oder die amis haben die sommerzeit nicht mitbekommen, kann sein. jemand musz die mal antippen…

  • und sonst? wieder in der uni, oder? ein gestell aufreiszen?
  • gehns…, Sie ham doch ne macke… ich gehe tief und ernst mitten ins wissen.
  • aber bauarbeiter bleibens…
  • ja…, bleibich. das weisz die mensa. ich habe kein joghurt mehr geklaut seit…, eben ewig schon. komm schon kozany, das lernt sich nicht von alleine…
  • ach…, ich seh Sie nur zu gern den turnschuh dort zwischen den lümmelnden vagrants, ich sag Ihnen aber, Sie sind ein sack… und das wissen die andern turnschuhe…

ich finde ewa wird etwas übergriffig, wenn es um mein bildungsbemühen geht. nur sie hat gut reden in der upper class. ich werde sie auf einen pasz festnageln…

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und irgendwie musz man es immer nach hause schaffen. an den nutten vorbeikommen und zivis. shabbes, oder? shabbes.

#9177. apr25. lcb debuts

bitte ein ich jetzt, dasz einmal anmaszend (einwerfen darf) was für ein 2/3 schmarrn es heute schafft in die auswahl für (die debuts d. frühlings) zu kommen. aber natürlich sieht man auch menschen -die gelenke des lichts- kaufen, wobei sich die frage doch gestellt hat, ob dies ein (vorkäufer) gewesen ist, ein (ankäufer) einer der andere (mitnehmen) wollte… (käufer, unentschiedene…) ich war jdfs. nicht unentschieden, welches debut ich mir gern (tschuldigung fürs bild) auf die couchlehne stapeln würde und besagte (gelenke) wollte ich wohl nur zu ende hören incl. fragestunde, um darin sicher zu werden, warum ich es so schlecht fand. hr. maeß bestätigt dann in dieser auch einsA, dasz es sich um ein übertrieben angestrengtes (und keineswegs -anstrengend, schwer, kompliziert wie von ihm vermutet) buch handelt, dessen autor ja, schön, okay…; zumindest so schreibt, wie er möchte – was man ihm im gegensatz zu helene bukowski jdfs. zugute halten kann, die so schreibt, wie mans eben grade jn hldshm lernt und näxtes jahr wieder anders. es bleibt ein egotrip mit zuviel mond und wahrscheinlich sehr viel mond. ich frage mich, aber nicht nur hier&heute, was publikum -und- moderatorin die ganze zeit zu lachen hatten, ernsthaft. taugen so oberflächliche, überaus seichte wortspielereien schon dazu, irgendjemanden zum lachen zu zwingen? ich habe ächt 0 humor entdecken können, keinen shakespeareschen -wit-, nichts dergleichen; platte, aufs auge gedrückte hier-hast-du-was-zu-lachen, hier-hast-du-spass(mit SS)…, mehr nicht. traurig, wie leicht die leute sich kaufen lassen und wenn das schild hochploppt accordkichern. armer querschnitt der literaturlandschaft, der sich an dem abend präsentiert hat, wenn man zwei drittel der debuts wegalbern kann.

und fr. bukowski hat noch keinen lektor gefunden, der ihr die stakkatohaft auftauchenden -te präterita, übertrieben besondere namensgebungen und bilder wie (das messer so fest greifen, dasz sich die nägel in die handfläche bohren: wenn man sich die nägel in die handfläche bohren kann, ist das jdfs. kein küchenmesser oder höchstens eins zum kartoffelschneiden oder man heiszt michael jordan 1., und dann: wenn man so fest zupackte, liegt der ballen -über- den nägeln, auf ihnen drauf, alles andere ist ausgedacht…; und so wirds vermutlich weitergehen. i know kleinkram.) wo warn wir? achja…, austreiben kann. zum glück war das erste buch ein echtes erstes buch und so fing der abend mit k. mevissen wenigstens gut an. gekonnter griff von wagenbach. is ja aber auch schön, sich immer wieder aufzuregen… hiernicht, ich improvisiere/marginalisiere durchaus (positiv.)


#9181. apr26. die erkundung des handschuhs in der lettretage

ewa sagt, ich komme langsam aus meinem trottel raus. nu, wenn sie meint…, ich versuche jdfs. trotzdem meine zähne vor der avantgarde zu verstecken. ich müszte in mehr kuchen beiszen und glibber, oder vom pudding mich bedienen… (lassen? nein: also -am pudding-…)

es war so sagten sie -blutregen- gemeldet worden, aber die ersten tropfen mit oder ohne sahara fielen erst, als die drauszenrunde sich eh langsam auflöste und eigentlich fand die veranstaltung ja auch -innen- statt. dort die stühle gut besucht und jdfs. kein wort zuviel, auch kein stativ zu viel…; ich dachte ca. an achtziger quartette, erwartete fast dasz die diskokugel sich noch drehen würde. ich nehme an, dasz die lyrik sich (inhaltlich) weiter richtung der wissenschaften bewegen wird und finde diese entwicklung angenehm. je weiter sie sich dann trotzdem (innerlich) vom neurologischen botanischen geschichtswissenschaftl. linguistischen udgl. idiolekt distanzieren kann, umso fester vermag sie auch das publikum an sich zu binden, das die avantgarde grad noch mit kinderaugen ankuckt… ich kuck wie immer und wundere mich nur, dasz keiner in die -plattenspielerische sprachperfomance von andreas bühlhoff und marc matter (interveniert), ich bin ja eher zurückhaltend, wenn ich was nicht verstehe, aber langsam hätte man glaubich aufstehen gesollt, pinkeln, bierholen, quatschen…, ja, ich glaub, so wars gemeint.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

t. bresemanns audio/optisches chapbook, aus…

#9156. die hohlhandmusikalität. zwischenstand der dinge der welt-der-dinge-die-da-waren.

lieber georg,
liebe lehser (anm. d. red.: #1neologismus lesende allerlei geschlechts bezeichnend. anm. #2: wer #1 nicht versteht, braucht nicht weiterzulesen und -die hohlhandmusikalität- ist auch nichts für (ihn.)) für alle andern zum mithören, für Sie (rezension: groszartige komposition, meisterhaft ausgeführte wendungen, stilsicher, -unique-)…
okay, jetzt ernsthaft: Ihnen ist ein buch gelungen, das selbstbewuszt den (neugierigen) menschen, der auf der suche nach dem ist, was -nicht- plaudert, was -nicht- gefallen will, (unterhält, fordert, anspricht); was -nicht- versucht, es dem lehser durch die bedienung von hörgewohnheiten einfach zu machen. es ist – ein „widerständiges“ buch. man fliegt aus vielen versen mindestens einmal raus, glaubt kurz, sich verkuckt zu haben, sieht, dasz der satz stimmt, aber man in anderer, gewohnter lesarten den gang versucht hat, zu verfolgen, den der autor, das Ich… Sie… gehen. und staunt also…, wie sich so etwas ausdenken läszt. ich staune. bin begeistert von so fernliegenden ideen, die jemand von doch nur einer welt haben kann, der dann noch die gabe besitzt, diese aus einer vagen ahnung heraus in eine wirklich faszbare form zu heben. so komplex, dasz das buch (denn ein buch ist es, kein -band-) kurz behaupten kann, es -sei- seine welt und mehr gäbe es darin nicht; glaub mir, sagt das buch, hier steht alles, was du wissen muszt, versteh erstmal das.
naja. mir steht noch bevor, iblis, bruxismus, verschiedene werkzeuge, lykoi und lyapunow, özge, vielleicht auch fleschkresch und perückenbock oder abaddon, azathoth, shiina, shakarakiki, lyrikeriki und manches weitere (zu ergründen.) einigen hermeneutischen (entriegelungs)willen sollte man wohl mitbringen, um mit allen (bildern, bezügen, verweisen) etwas anfangen zu können. wer ein einfaches buch lesen wollte, hat sich vergriffen; aber was soll das, wer wollte nicht von einem autor auch an die grenzen des eigenen (weltverständnis) geführt werden, dabei immer aufgehoben in dem wohlwollenden, niemals, fast niemals zynischen oder abgehobenen ton seines (lyrischen Ich.)
die (gedichte soll man sie wohl trotzdem nennen) bilden eine erzählerische einheit, sind über III römische (teile) zu sieben thematischen (kapiteln) zusammengefaszt und in diesen vereinzelt unter titeln wie gegen […]; das schöne […]; wirbel […] zyklisch verbunden. die frage einer chronologie bleibt offen; „wirbel“ endet mit dem I. wirbel, atlas und aarti, wenn man das buch zuklappt und nur noch dem autor, der auf dem kopf steht, kurz winken will und sich bedanken für diese (ausweitung d. horizonts.)
lesen(kaufen!); schönes, schönes…, wirklich schönes buch in kookgelungener aufmachung. da fehlt keine stelle.
—————————————
da kommt grad ein lehserbrief in die redaktion: offengesagt, meint hier ein (verifizierter käufer), habe auch er sich noch nicht die mühe gemacht, alles bis zum verstehen hin zu erfragen, was der herr leß hier (erarbeitete). er möchte aber (durchaus meint er weiter) meine „leichtfertig ausgesprochene kaufempfehlung dahingehend korrigieren, als wir es hier mit einem buch zu tun haben, das vielleicht als (texteinfassung) allein gar nicht -gekauft- werden will, also begrenzt auf den rahmen, in dem dieser (text) eben daherkommen musz.“ er habe sich deshalb in die arbeit begeben, einen anhang zu erstellen (welchen er an dieser stelle gern veröffentlicht sähe), um der leserschaft den umgang mit und die freude an diesen -lyrischen interventionen- etwas zu erleichtern.
wir sind seiner bitte nachgekommen und verweisen auf unsere marginalien wo wir unter dem stichwort „lesehilfen“ fusznoten u.a. zur lektüre der -hohlhandmusikalität- zusammenstellen. find your way, follow the trampelpfad.


#9205. mai14.

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zb.: dröscher, zeige deine klasse. okay, aber warum zum teufel?

9205.2 acud randbemerkung

ich weisz, ich bin fontanes kritiker, der auf den hasen wartet. aber ich habe mindestens 2 hasen gefunden:

  • warum ist sten nadolny einer unter -schriftstellern, deren muttersprache nichtdas deutsche ist-?
  • warum -sehen tomaten rotaus- und sind nicht rot?
  • an mehr kann ich mich nicht erinnern. tut mir leid, aber auch die lektoren…

ich habe auch hasen im publikum gefunden: warum meint es, an stellen lachen zu müssen, wo witzige bilder -erwähnt- werden? es reicht doch nicht, davon zu erzählen, mal einen jungen getroffen zu haben, der den finger sehr weit in der nase hatte; man musz doch entweder damit selber ein treffendes, witziges bild herstellen wie ca. dasz der finger aus den augen wieder rauskam osä. aber selbst das sollte noch nicht zum lachen anregen (habich auch grad nur improvisiert); witzig wäre doch erst, wenn nur beschrieben wird, -dasz- der finger oben wieder austritt. ich glaube ich sehe das richtig. es wird gelacht, um zu zeigen, dasz man den witz verstanden hat (wie im omu-film, klar…) und nicht -über- den witz. wenn die leute nur halbsoviel humor gehabt hätten, wie sie gelacht haben, dann wären sie beim polen nicht mehr aus dem lachen herausgekommen. diese figuren -waren- witzig. das hat der autor nicht gesagt, sondern sie es spielen lassen. aber das phänomen tritt überall auf, wo viele leute nicht hingehen, um literatur zu hören, sondern um hinzugehen.


#09224.4 mai28. studio lcb rinck vs. grünbein/metz

ich mach das jetzt. ich hab das ding zufällig dabei, muszte morgens dafür sorgen, dasz es mir keiner aus dem spind klaut und in der uni, dasz keiner ins netz geht. also das habt ihr jetzt davon, mich in die (uni) zu lassen. nur eine frage vorher, frau kluge: darf ich polemisch werden?

  • kluge nickt, meint etwa: naja…, begründete kritik darf ruhig ausfallen…

okay. dann ausfallend: ich dachte eigentlich anfangs, mich in einem lesestück mit verteilten rollen zu befinden, das die sprechenden niemals verlassen würden, doch irgendwann haben zumindest zwei der drei herren die contenance verloren. ich kann da nix für, aber der eindruck läszt sich nicht wegreden: es sollte wahrscheinlich ein letztes mal versucht werden, die aussterbende (mit ihren lesern) generation von dichtern, für die durs grünbein wohl stellvertretend heranzitiert wurde, vielleicht auch gegen seinen willen – aber er war hier, hat gesprochen und unterstützung gefunden – jdfs. ein letztes mal zum erhalt für das öffentliche gedächtnis -zu archivieren-; und das zwar vielleicht in anlehnung an die allmähliche verfertigung usw. der gedanken, aber doch sehr -auswendig- wie mir schien, also jdfs. für den rundfunk vorbereitet. ich habe in der vergangenen woche viel über zäsuren gehört, sogar heute noch; fehler, unsicherheiten… und die kontraperspektive -fehler nicht zu sehen- bzw. -nicht aus ihnen lernen zu wollen-. unsicherheit sollte hier nicht zu spüren sein, doch dafür steht die nu auch nicht mehr neue generation lyriker ganz sicher nicht im sinne dessen, sich ihrer stimme nicht bewuszt zu sein. ihre unsicherheit rührt aber vom material selbst, mit dem sie arbeitet; und ein lyriker, der nicht die fragilität und unbeständigkeit als forderung an seinen ausdruck erkennt und damit einhergehende fragestellungen, denen er sich immer wieder auszusetzen hätte, wollte er nicht eigentlich einen (wie von hrn. grünbein einer generation prenzlberger dichtern zugeschriebenen -stillstand- wenn ich ihn richtig verstanden habe) erleiden, also sich von der lyrik weg anderen dingen zuwenden – wie kann das einer von heute sein? ist nicht das entscheidende moment, eine der lyrikgenese immanente bedingung gerade ihr -progress- von sich weg, aus sich heraus zu -unerfundener- eben (sprache?) und was soll diese sprache sein, 2019, wenn nicht höchst verunsichert…
die herren sind sich jdfs. sicher, dasz man 1. weinen musz, wenn man ein gedicht liest…, hier wäre ich doch eher für -gänsehaut-; und dasz die kenntlichmachung der provenienz des konkreten sprachmaterials in fusznoten, annexen usw. nicht zu erfolgen brauchte…; hier bin ich eher auf der seite von dichtern, die einem die bildung einer eigenen meinung über ihre sprachlichen/stilistischen fertigkeiten ermöglichen, indem sie diese im anhang von -aufgenommener- sprache, tonfällen udgl. offen abgrenzen, anstatt wie hr. grünbein ein gedicht von dr. benn nahezu zu imitieren, ohne typographisch oder durch erklärungen darauf hinzuweisen, dasz er dies tut. ich weisz, beim leser dieser gedichte wird vorausgesetzt, er kennte benn und würde den okkulten verweis wertschätzen. is nur n biszchen ungerecht, weil benn war wirklich ein riesending und hat ja selbst die furunkel entfernt. und dafür stehen -seine- bücher in den regalen…
naja, ich denke, die avantgarde scheiszt irgendwie auf klassische vermarktungsstrategien, auch wenn sie wie es scheint dauerhaft ums überleben kämpft und suhrkamp eben nicht glaubich. aber was machen die, wenn die ommas weg sind und aber keiner von den kleinen leuten dann da hin will? überlegt euch das mal und büchnerreden, stipendien usw., und immer noch ein motto eines überholten dichters zu bringen. ich frage mich trotzdem, ob das ganze eine farce fürs radiopublikum war und nachher alles doch wieder ganz anders ist als ich es mir, spettat, ausmale. is nur blöd, wenn die buchläden dann auch eingehn und bücher auf papier damnit, wenn nicht ein paar unabhängige verlage dafür sorge tragen, dasz auch nachfolgende generationen nochwas zu lachen haben. und lustig u.a. sind beide dichter gewesen: rinck als in 1 der texte, grünbein als archivalie.

sendung am 29.06. 2005



#09244.kook jun11.

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okay fr. stein…, man wird nasz. musz ich sonst noch was beachten?
  • nicht vom blitz getroffen werden. vermutlich.

09244.kook.C

09247. an approach towards conceptual art. (this is the primaere version. read the ausgearbeitete ici.)

its not the vagina of the artist who strips naked on stage, that is interesting about kavatkala, as it was neither the one of (#001) @kook.mono in the salle of…; fuck; where and who was that. okay i know, i have to find out MAINTENANT. you did yet? fine, tell me…, i have bad brains…

where was i? genau…: watching an (attractive, sorry) femme nue being what i still used to call -normal- does not, (and here opens a giant bracket explaining: 

1. context

in the context of a rather elaborate performance, necessarily provoke verklemmtes starren auf geschlechtsmerkmale. eher the opposite. at the first time of that #001: <experience> meaning you try to avoid that. cannot detache yourself from manbeing and the feeling of: in this audience you are 1. (if there was smaller a word describing that (condition) i would use it. honest, tell me one that sounds less.) this time, and expecting exactly what happened being warned by the artist, there was less confusion, less avoiding. go stare, motherfucker, or stare not…; im just naked, na und? >##2.

2. concept

integrating my self concept of -the limits of critique- into this (critique? critique.) its now presented in raw. i have to work on that. >##8.

now what am I expected to think then, to judge, to do? change views, is it? were getting close to ##7. comme jappris dans les heures precedentent le soir aux acud, theres min2 ways of getting into the -meaning- of a piece of art. one would be -on the surface-, the other… close read…, „symptomatic…“ (best/marcus, representations, Vol. 108 No. 1, Fall 2009; (pp. 1-21) would try to reveal a -hidden meaning-. in the course of the week i discovered some maybe (agenda) to the performance. >i do not have to relate to gender to make up an opinion of what ive seen.< the naked skin is secondary and but the media to transmit what i would like to call: getting real? visibility? to lift up to a visual level whats happening right now? what is happening… what was that… >##3.

a strange invention. intervention maybe. aiming at the #005: <mind set> change of an indifferent mass of spectators in the real (1=me) and in the virtual which is probably #006: <more real.> change what youve seen! is the demand. create! make anew! in the mask of nudesse: habillez-moi. >B: come in, she said, i give you… shelter from the storm.

the house can be 1 shelter. in #006 housing becomes an illusion des landeiern. >##4. 

3. lieux

„woman took off clothes and read out tinderchats“ 

is anybody frightened? does anybody feel in the wrong place? i think not. the performance apparently was live streamed to some me mysterious (lieux) and -that- made the pudels kern for me. we have here now two maybe differing audiences and accesses to what was actually presented as a reading. small überschaubare anzahl of real people -frontal- and a to me still mysterious number of (watchers?) @the desk. who both divide soimeme into manymany different groups and individuals. >##5.

4. surrounding

if this would be the final passage, i added where the shit was happening and whats comme dhabitude la bas. mais on never knows…; the invention of the naked actor said too much about centreville, people ordering cocktails and plörre vs. other plörre. thank is to the haushofmeister for the barrieres and some smirgy pissoires maintaining silence. i know of dunno. and: there were other people doing stuff this evening, nestcepas? mustve forgotten… were out for >##8.

5. target group

split into the small -realanwesende gruppe von leuten die eintritt gezahlt haben- and one -of undefined size paying fees by providing personal information to (mysterious) to me theres no question of who would be -able to form a critical mass-. shall I? naj… we have to jump to >##6. i think of

6. the main audience

the non-yet critical mass is long gone by the evening probably. there were very probable the next and the next following choses and i think one is to be ce soir as well. attention… takes simple pathes.

but. what -forms- the critical mass? asked both direction of -to form-. i consider the stage as to creating clusters of perspectives within the total of viewers. a task could be to investigate within the field of user stats and referrers. who will we find there? dunno…; exept for a load of avatares probably. >A: hello…, is there anybody out there?

  • the #002: <main audience> is quiet. besides thumbs&smiles perhaps. a few horst approaches referring to the primaere sujet which to them might be reduced to #003: <the corps of la femme>. but she negotiated over that already… I adapted to that herewith. no front.
  • the main audience tries to avoid being tracked because #002 is interested in #003 and that complies not to #004: <the rules of good behaviour>, nestcepas? am I?

7. finally: suspicious reading, paranoid interpretation, new criticism.

attending the show under the -strong scientific point of view- i was not really able to (amuse.) maybe i could have been, not inventing on >##2.

8. to heavy? shabbath shalom… close bracket.) >##2.

it was the final passage.

09251. mais non: encore. ce chose peut se actualise soimeme… >ici.

#001: find the reference:

9394., dock11. easy. „the artist is not mentioned in the critic primaere. next would be to check: drauszenpost. da werden Sie geholfen.“ jump: >##1.

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i am not a robot.
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i am not a robot.

10455. i am really not although i came back via 11_06. this post is ends here. next: ici.

09021. drauszenpost iv

#921. jan5. vacances termines

ewa fragt, ob ich auch berlin verlassen hätte, um in der provinz mit biogans durchgefüttert zu werden aber ich meine, nein, wir kommen nicht aus der provinz und sind mit den hugenotten nach b., also schon eine weile da. es hätte mich eben nur nichts aus der wohnung gelockt, auszer kurz nach dem teufelsberg zu gehen mit der pfeife auf dem rücken um dort einen furz zu lassen. dafür sei ich ja wohl jetzt da mit einer neuen post und sie könne sich schonmal freuen, denn es ginge nu schön weiter.

– und…, wo seids rumgehangen? ach kuck… eine einkaufsliste…, lasz mal sehen:

ich bin schon wieder mich umdrehn gegangen. wenn ich einfach abgehaun wär, ohne den versuch, das programm hochroths zu verstehen, unternommen zu haben, würde ich jetzt, am morgen nach dem -abend mit dem h.verlag- am mehringdamm, wieder nur wüten im wahn. genau so. also wüten mit w im wahn mit w. das wär, was hängengeblieben wäre von gestern, also der ersten hälfte lesung von vor der pause. zum glück habe ich so viel zeit mit hellem vertrödelt, dasz ich in die (verkabelungen) ines berwings nochmal reinkuckte und mich nur noch fragte, ob sie jdfs. trotzdem mit ihrer -hausordnung- ironisch alliterationen, reime udgl. veraltete hülfsmittel (hülfe, der konjunktiv, u.ä. tauchen bei der von mir jetzt nicht zu rehabilitierenden denise riley (übersetzung, aber da kann ich ja nix für, wenn jemand meint, das englische noch übersetzen zu müssen…) in verlässlicher reihung bis zum erbrechen auf und (an anderer stelle habe ich schon einmal versucht, dahinter zu kommen, warum (ein flüchtling schlechte gedichte aber jdfs. unter dem label flüchtling veröffentlichen darf; eine musikerin für billige musik aber jdfs. unter dem label frauen zumindest ein podium kriegt) werden nicht dadurch (zulässiger) weil in einem langgedicht anläszlich eines trauerfalls ausgehaucht. (die musik john williams‘ ist auch grandios, aber eben dort, wo sie stattfindet; in einer reihe Neue Musik wär sie n biszchen fehl am platz…) ein gespräch zu inhalt, narration, tradition, reimung usw. vs. wirklichem, anstrengenden umgang mit sprache, der eigentlich wohl nix mehr übrigliesze auszer dem deutschen gerüst, erinnerte mich etwas an den abend im lcb (letzte drauszenpost), der mich auf die verschiedenen schulen brachte, die wohl vielleicht wirklich grad in der ausbildung sind und ich frage mich dazu jedoch, wo die reaktionären kinder herkommen, die den mist lesen wollen aber okay nein das musz man sich nicht fragen; von uns hat auch nur die hälfte was anständiges gelernt, die andere hälfte bwl studiert.

– polemik jetzt?

– ja ewa. polemik.

– kommen Sie noch zu dem satz über berwings -hülfsmittel- zurück?

– äh…, ja…; da ging mir n furz quer…

also udgl. veraltete (hülfsmittel) (da müssens nochmal zurückspringen, is eben so…) jdfs. ironisch vorführt, um sie im rest des bandes (ein debut) nicht ganz zuverlässig, aber doch bemüht zu vermeiden bis auf wenige ausnahmen, wo sie (enjambements? zeilensprünge? also wenn man so tut als wenn der vers zu ende und er dann oh überraschung doch noch von den folgenden worten weitergeführt wird? gruselig…) wo war ich stehengeblieben? achja…, die verkabelungen osä.; ich habe jdfs. lang genug verweilt, um es durchlesen (eigentlich ein wunderbares format und so offen, dasz man genau weisz, was man kauft/tauscht/klaut) und dann doch vom witz (im sinne shakespeares) eingenommen sein zu können. den anderen beiden vor der pause gehörten habe ich diese chance, mich zu greifen, nicht gewährt, die impression überholter sprache bleibt eben bestehen. übersetzung? übersetzung. und: was mich irgendwo von leuten an englischsprachiger lyrik derzeit erreicht, is wirklich nich so dolle und wenns dolle ist, ist es eben auch nicht zu übersetzen, das soll ja der sinn sein, oder. warum der russe im zweiten teil gelang und jerome rothenberg…; sujet wahrscheinlich bzw. härtegrad der sprache, oder. der eine inhaltlich nah an (fiktiven?) teils grotesk wirkenden ritualen, events, deren (absonderlichkeit) seine sprache ihren reiz verdankt; der andere profitiert von einer brillianten interpretin vermutlich ebenso gut übersetzten vermutlich ebenso brillianten materials. den rest hab ich vergessen kann mich nicht erinnern es ist mir

entfleucht, wird nachgereicht, sollte etwas aufscheinen. ein name ist geblieben, ricarda kiel…, das wird man verfolgen müssen.


Sie werden hierher zurückkommen müssen, um weiter über ( ) unterhalten zu werden. bis die näxte drauszenpost aufgemacht wird. drauszenpost fini finden Sie hier: 9415. drauszenpost usw.9383. drauszenpost.8365. ilb – die I. drauszenpost.


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922. jan06. teilversuch lauter niemand.

linked content: ext. blog


925. jan09.

fr. kluge mahnt stichwörter an also ###, global:

hochroth lettretage mehringdamm ines berwing denise riley ilia ryvkin ricarda kiel jerome rothenberg hanna frenzel buchhändlerkeller schokoloaden autorenforum casino @ lcb kreuzberger literaturwerkstatt biike watt wattenmeer ebbe flut insel usw. bhk andrej bitow lpzg leipziger buchmesse hgb hbg hochschule für gestaltung und buchkunst lettretage nflb netzwerk freie literaturszene berlin


#931.2
ich wuszte nicht wohin. mir waren ein paar bier übern weg gekullert und ich hatte mich damit auf eine kalte bank am savignyplatz (gechillt.) aber (der abend sollte noch durchaus ereignisreich) werden. (das fängt jetzt wie eine geschichte an, isses aber nich. ich versuche nur den nachtrag zum buchhändlerkeller am mittwoch zu rechtfertigen, der jetzt kommt.) also…
#nachtrag jan9. bhk
ich bin da nur (reingeschlittert) weil ich grad an der ecke eh nur rumsasz und der verweis auf michaux mich angesprochen hatte, der das plakat zur ausstellungseröffnung (hanna frenzel – in der tinte) einleitete. ich war früh genug da, um als störender (früherscheiner) wahrgenommen zu werden und verbachte also drauszen noch genug zeit mit dem bier ausm bio um (genug) angetütert zu sein, die künstlerin nicht allzu ernst nehmen zu müssen – was sie selbst glaubich auch nicht tat. also als künstlerin schon, aber nicht in der rolle, die sie da vor den leuten spielen muszte, neben den freunden der (k.) das übliche vergreisende publikum des bhk. ich bin dort regelmäszig der jüngste meine ich, was schade ist, weil der ort hierhergehört, so wie er ist, an den savignyplatz, also um die ecke. aber avantgarde kommt sowieso nicht her, also machts nix, wenn die avantgarde den keller nicht kennt. sie sollte sich dennoch bemühen, aus ihrem tal jenseits der mauer auch mal heraus nach dem westen zu kommen. wir gehn hier ein.
h. frenzel: tinte. vernissage. unnu? über das herstellungsverfahren der bilder hüllt fr. frenzel sich in schweigen. manche grummeln darüber, aber was soll das, sie werden sich eh nicht zuhause hinsetzen und das nachmachen wollen…, lassen wir also der künstlerin auch hier ihre performance, ihr eigentliches metier. wenn ichs geld hätte, wären das bilder, die ich kaufen würde; mehr kritik gibs hier nich umsonst…
die ausstellung ist noch bis zum 3.3. vor den Abendveranstaltungen zu besuchen im:

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#Buchhändlerkeller. #Carmerstraße. #Savignyplatz. #Charlottenburg. #Westberlin. #Berlin. #Ostdeutschland. #danach in die dicke wirtin.

936. jan17. schokoladen.

heute zum dritten mal hier aufgetaucht und wollte eigentlich was anderes sehen. nu, also keine nichtseattle, dafür anderer quark. wenn alles klappt, wird es feb7. ein record release geben. das musz dann aber auch ächt…

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set von la tourette. danach quark.

der ort hält sich tapfer glaub ich mit anstrengenden konzerten gegen den mainstream und zieht trotzdem jede menge durchzug an. wie es lsd geschafft haben, zwanzig jahre sich immer demselben scheisz auszudenken (geilen scheisz) und trotzdem authentisch zu bleiben & witzig, ist mirn rätsel.


943. jan21.

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bierhocke am autorenforum. schwartzsche villa. texte zuhörer willkommen.
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rathaus steglitz. U9 RAW. meinetwegen kanns so bleiben.

945. jan23. tomorrow: schattendruck udgl. chapbooks@ lettretage/mehringdamm.

946. ja geil, merci de rien…; apps digital age: an F wouldve been nice. chapbooks -auf augenhöhe-, in jeder hinsicht…


956. lcb casino

#956

965. feb6. sediment, oder. galerie zeitzone. adalbertstr.

und ewig im eigenen brüten als wär man von der

schwarmidee nicht doch besessen und die zertifikate ausstellungen glaubwürdigkeitsbescheinigungen über

verlasz und verbleib des wesen der dichtungdie der abend übrigläszt also mehr

auslasz hier etwa verweigerung ggüber avantgardistischem bestreben aber selbst das

bestreben hier schon zuviel einlasz auf

sediment untergrund unsichtbares der (sprache)…, verschwimmendes…


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#986. hab ich wieder was verpaszt?

noch bin ich wohl hier. streune durch die marsch. jeder weg irgendwann vom deich abgeschnitten. vor den orten immer auf irgendeinem acker aufgeschichtet das holz für die feuer, die heut abend… ich habe die kinder mit den bollerwagen gesucht, dies angeblich herbeischaffen, sah aber meistens nur gärtner grünschnitt abliefern und da und dort sperrmüll vor toren, der dann verschwand. die kinder werden heut abend den fackelzug anführen, in feuerwehruniformen durch die gegend springen und allgemein einen heidenspasz haben und keinen respekt vor der puppe, der tonne, was auch immer…, die, auf die spitze des turmhohen holzes gepflanzt, irgendwann in flammen aufgeht. morgen ist der ganze berg nur noch ein riesenflecken asche am boden, in dem sie stochern. die paar mehr urlauber, die um das biikebrennen herum sich auf der insel aufhalten, verschwinden wieder, ich ja auch bald. feuer ist geil. und je gröszer, umso geiler. jetzt nochmal zwölf sein…

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biike -2d am strand von nieblum.
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die biike von alkersum -1d. sorry jungs, dies definitiv gröszer.

:und wie sieht das ganze aus, wenns brennt? wern mal sehen…: biike an -4h.

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brennt.
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alles pyromanen.
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der traurige haufen.

* bei km 8,57 hatte ich milch erwartet. der falsche euro hat diesmal nur nicht funktioniert. oder überhaupt.

995. mercredi feb27.

hidden track.

post…, post…, ich hör immer nur post…; ich hatte schon post, da wuszte noch niemand, was post überhaupt…, jahrelang selbst post gewesen…


ich weisz, das klingt wie eine wiederholung…; aber erst wenn der letzte eumel sich auch mal die seiten angekuckt hat, die ich hier so pfleglich (pflege) weil post s.o. sowieso kaum noch (angebracht)…, wird die (referenz) in der historie wieder entfernt wg. wiederholung also stilmanque…; bis dahin: es gibt hier keine post auszer von drauszen es sei denn mich ritt ein schreibwahn.

und jetzt ohne sarkasmus (ob das geht?): wirkliche und trotzdem beruhigend unregelmäszige beiträge finden sich in der drauszenpost, die jeweils aktualisiert wird. also immer die neueste. was z.zt. diese hier ist. ham das jetzt einige verstanden? schrieb, alt oder neu, der von sich (literarische) qualität (qualität wäre ebenfalls in klammern zu setzen) behauptet, findet sich quer der statischen seiten, die deshalb de temps en temp zu besuchen wären. ich habe mir einige mühe gegeben, die möglichkeiten der wordpress auszuschöpfen und je serai heureux d’en qn est amuse. de rien.


#9114. mrs13. its about 5…

s gettin less sombre the mornings and by now I am able to recognize the valeriana from vulgar allium who gather the space between pots and walls of the balkon. i returned having found indeed more than one bad beer from savignyplatz but the müdigkeit hält sich in grenzen. also nutze ich die zeit, bis ich in a good hour shall be present by the graves to give a short report on the evening at buchhändlerkeller. (in english now i am in a real mood to explain to the readers what this charlottenburg institution is in general at all überhaupt but thats for a story of another morning.)

big part of the audience seemed to came in russian disguise for the andrej bitow memorial reading, who passed away end of last year. it was as announced by jürgen tomm the man in charge vor ort a -luxury evening- with guests resp. readers, participants with names. but this is not new at that place. ungewohnt für mich war allerdings der bis in die letzten ecken besetzte raum. die lesungen selbst (h. zischler, r. tietze, k. lange-müller und t. bauermeister) verliehen dem schriftsteller eine warme präsenz, jeder plauderte ein biszchen aus dem nähkästchen und kalt war nur das leningrad der kindheitserinnerungen bitows, die den gelungenen abend beschlossen.

i rather close this now and may be back later for further szenebetrachtung. wanted just to fulfill the trotzangekündigte morningpost… best wishes to lpzg. so it goes…


#9125. mrs20. autorensalon @ lettretage: task half done, donc 5points, setzen, knapp bestanden.

wenn der hut welcher als ich den raum betrat mit der krempe nach oben später noch immer, wenn längst das kleingeld für schlechtes bier drauf und keiner mehr den künstler bedenken würde (aus mangel an genereller aufmerksamkeit für die belange der b. kunst)…, also jdfs. noch immer (mit der krempe aufwärts) dort, mitten des raumes auf einem sonst blöden stuhl (der grad durch den aufgesetzten hut bedeutung erlangte aber auch eben für diesen zweck dort aufgestellt war) dort also und leer wie jeden abend liegen würde nehme ich mir jetzt vor kurzgesagt münzen hineinzuwerfen, soviel, wie ich grad besitze.


#9125.2 say everything you just said in short sentences:

lesepult, stuhlreihen, eingangs geklingel der avantgarde, die stets zu spät erscheint. schemen, wie brackbewohner, und ihnen fehlt -das salz im medium-. der hut, nicht meiner, nur gestreift vom blick der immer seitwärts daran vorbei. ich habe hineingeschielt, leer… mein kleingeld ging auch drauf für trübe privatbrühe und auch sonst ungefiltert eintretendes (brack.) ich stelle fest: niemand ist interessiert am künstler. ferner stelle mir vor den stuhl, der ohne hut darauf merkwürdig erschiene, am ende der -session-; just weggeräumt. Sie können die fenster jetzt aufmachen, aber bitte nicht alle auf einmal. da ich versäumte, tags zu spenden, behalte ich den vorsatz im auge: das restliche silber in den hut tun. ohne aufhebens, vor allem ohne geklingel. staub aus dem, was man war und staub, der an der krempe langsam… das haarfett incrustiert. sediment. sediment, oder?


zug um 630. frühstück am koloss.


#9131.3 mrs23. lpzg lbm19

ein glück bin ich nicht am messegelände hängengeblieben und habe mir die (politische) halle und die comicer auch sonst erspart. es ist merkwürdig ruhig gewesen -in den gängen-, wohl auch weil die animefiguren meist drauszen in der sonne verblieben waren. ich habe mich in der halle mit den kleinen verlagen rumgetrieben und aber auch da war gut weg hierherzukommen in die wächterstrasze. jeder stand wert ewig zu kucken, auch was kaufen, kleine, schöne bücher, viel sehr viel handwerk, überall (schöne frauen tschuldigung das muszte sein…) statt perücken und plastikschwerter. ich stromer ein biszchen durch die flure und fühle mich angenehm an meine alte schule erinnert; weites treppenhaus, die tags sind drangelassen und irgendwie schmeckt auch sonst alles nach kunst hier. es gibt bier für alle, drauszen wird langsam kalt, aber die schule ist offen. weisz nicht, ob das mit osten oder kunst zu tun hat, man fühlt sich jdfs. willkommen. die halle unten ist dicht gepackt von kleinen, noch kleineren verlagen, editionen, menschen die bücher machen. mir fehlt ein stand, wo man ein longsleeve kaufen könnte, kunstvoll bedruckt…; ich steh nachher wohl eine weile -zwischen den zügen- und habe messegeländemäszig gepackt, also keinen dicken rucksack mit extrapulli. interessant, oder…; näxtes mal werden die prioritäten anders gesetzt und ich werde vielleicht eher die stadtlesungen aufsuchen und mit normalgepäck anreisen.

ich weisz das ist lau, aber die lücke bietet sich an fürs rundumresümee und auszerdem is schön warm hier drinne.

chillig hier.

t.kom bastion, wächterstr. 11, hochschule gestaltung/buchkunst.

i‘m off. spät genug.


train. und hier würde eine bilanz platz haben…, wenn ich nicht…; stattdessen die hohlhandmusikalität, georg leß. a short read. a welcome back wannsee ride.


#apr03.19, nflb -stammtisch- @ lettretage.

ich bin schon mit einigen fragen aufgetaucht, aber hunde machen mich wahnsinnig, also vergrimme ich den geselligen teil der runde. vorher aufschluszreiche einblicke und … von einem der veranstalter … literaturbetrieb…, tobias herold vom -ausland-. ich weisz es liegt an mir und ich weisz ich bin der spettat, der die leute von der seite anquatscht und aus einem gespräch rausholt, aus (socializing connecting aus represent) um die (aufhängehöhe) (aufgehängter) chapbooks zu kritisieren. aber ja…, ihr geht mir alle zu schnell von einem ort zum nächsten, von einer ecke (mit hund) in die andere ecke (wo auch hund, also ich nicht.) darum wieder hier…, wo ich niemandem auf die schulter klopfen musz.

ich musz los, da warten jede menge gräber. is donnerstag, oder.


ce drauszenpost est fini. a la prochaine

09415. drauszenpost usw.

habich was verpaszt?

#9415. okt10 nachricht an fr. kluge

liebe ewa,

freudig stelle ich fest, dasz Sie auch in der letzten woche mehrmals versucht haben, mich zu erreichen. wie Sie nur leider nicht wissen konnten, bin ich eine weile verhindert gewesen und konnte meinen pflichten nicht nachkommen, wie Sie sicher gemerkt haben und ich dies auch als grund Ihrer häufigen anrufe annehme. ich habe ein paar tage (untertage) verbracht, genauer bin ich während fröhlich nichtahnend laubpustend in ein offenes grab geschlendert und erhole mich erst langsam von dieser erfahrung. Sie können hier bald wieder von mir hören und ich verspreches näxte mal zu versorgen, dasz Sie meine post aus dem hades auch erreicht. Seien Sie bis dahin unbesorgt, die erica sind drin, hecken udgl. in angriff genommen und frankfurt…, ach…, frankfurt kann mich mal… Ihre topfmaschine.

okt13. dvorak martinu janacek.

im baumkataster nicht aufgeführt. ob die noch grosz werden?

okt15. 0656

#9424. offene blendenform immer belang der (mittellosen) hier und verbleib trotzdem verbleib wenn gegenüber die rams routine längst…

veteranenecke…, meine zahnentstellten gebärden dort der avantgarde den narren zu…, 2. fr. stein für ihre drucke bezahlen, optionsscheine eigentlich. buecher waren wertpapiere.

#9425. okt17. 0644

fr. stein war nur in frauensachen unterwegs, wie ich später bemerkte…, aber einen abend lang hatte ich das gefühl, jemand wäre (gest. osä.). so ungefähr musz es sich (anfühlen) wenn sie aus lauter frust den laden irgendwann verlassen hätte, sich in der provinzmetropole dauerhaft anderem angelegentlichen gewidmet oder von der buch einfach nicht mehr zurückgekehrt aus welchen gründen auch immer. schon komische bude…, und die teufelin, der kaspper, die rote hexe… und die lehrerin… habens eim nicht leicht gemacht, zu verdrängen, dasz circus circus und fahrendes volk im hof die wäsche immer noch… ich brauche für den spind ein schlosz und für den spund eine beschäftigung, sonst fährt er jeden abend nach patagonien um dort

mäusekegel in falschen taschen zu sammeln, die er für zugschweiszte lyrik zum tausch anbieten will. gedankennotiz: fr. stein der drucke zu entschädigen bitte silber mitbringen.

eine inselreihe im regal aber mit was drin, das wärs…

#9425.2
eben war fr. kluge hier. sie meinte mich besuchen zu müssen, unangemeldet zumal, weil es ja hier wohl nicht mehr mit rechten dingen zugehe. das hat sie etwas unpassend formuliert, so gewandt ist sie nicht; was sie damit aber zum ausdruck bringen wollte: dasz ich flegelhaft unsere vereinbarung einhalte, sie doch bitteschön stets als überhaupte initiatorin dieser hier sinnstiftenden gefälligkeit kenntlich zu machen, denn das sei ja -wohl nicht auf Ihrem mist gewachsen!- und ich solle mich an die regeln halten die da wären aber sie habe sie grad nich im kopp. und überhaupt: wo wär meine stichwortliste, hä?
also habich schnell was improvisiert und nu sitzt sie, trinkt vom baldrian und hat aufgehört zu hyperventilieren. is doch feierabend…
keys: st. johannis sharoun sambucus nigra martina hefter maike wetzel lukas rietzschel kartenhauskörper acud kookread friends with books hamburger bahnhof wiseman ex libris nypl fsk kiezbühne volksluxus zimmer16 inger maria mahlke nichtseattle lettretage edenkoben federlesen slata roschal openmag privatclub parataxe lcb polylingual hopscotch reading room lauren klotzman gloria lin zd/nm cia rinne philipp gropper philm atrane simon strauss sieben nächte hau 2 heroines of sound fagelle paula schopf jessica ekomane robert stripling lcb stimmen der kritik daniel falb mara genschel hannes bajohr

und: Fr. Kluge hat sich das alles ausgedacht. zufrieden?

und: manchmal sind (menschen) auf den bildern. ich bitte darum, diese (menschen) nicht zu kopieren udgl. und ihre persönlichkeitsrechte zu wahren, also anständig zu bleiben.

#9425.3 2104
vielleicht doch noch was zum acud. man vergiszt dort leicht, dasz man sich eigentlich die ganze zeit in einer ziemlich gewöhnlichen mietskaserne aufhält. nur der eingerückte bau hat vermutlich damals die mutigen etwas spinnen lassen, die da einen club reinsetzten, wo jetzt die küche des restaurants sein musz. die zeiten sind sehr dunkel und ob es auch kultur gab entzieht sich meinem jugendlichen gedächtnis. was ich noch weisz, dasz man nicht leicht nach hause kam, weil nur einmal in der stunde ein nachtbus vom hackeschen hof zum zoo fuhr, der von uns regelmäszig vollgekotzt wurde und aus dem wir deshalb ebenso regelmäszig irgendwo in der pampa rausgeschmissen wurden. das gute war nur, dasz man trotzdem meistens um drei osä. zu hause war, weil man eben auch schon vor mitternacht in einen club gehen konnte und so weit ich mich erinnere auch nicht bis zum totentanz dort bleiben muszte, sondern immer irgendwo n biszchen; oft hat es auch gereicht, in der gegend dort umherzuziehen und zu kucken, was man noch nicht kannte und dann davor rumzustehen und eben zu kucken wers auch noch nicht kannte, weil irgendjemand davon kannte man ganz sicher. eigentlich waren wir, oder nicht -eigentlich-, sondern schon in echt eben touris. das pubcrawling wurde ja später dann auch erfunden, aber da war schon keiner mehr dabei auszer den spacken aus dem far out die immernoch und überall und in jeder generation tickets für den scenic view aber lassen wir sie auch irgendwie zu geld kommen, wenn sie schon keine geltung haben. ich glaube jede dieser halbzerfallenen mietskasernen, jedes kellerding…, hat nur überlebt, wenn es den übliichen scheisz eben mitmachte, der dazugehört, wenn man öffentlichen raum anbieten will, und das hat einige mutige den mut verlieren lassen und die spacken warn wieder mal schneller dabei, schade für die mutigen. ich weisz nicht, wies sich mit diesem alten gemäuer verhält und alle meine behauptungen fuszen generell nur auf intuition, weil ich eben und das immer noch dort auch nur ein touri bin wo die touris sind. ich weisz das. ich bin zwar nie am weinberg schlitten gefahren, sondern direkt längs der mauer wo heute karaoke usw…; aber vor den gläsern vom badstübner hab auch ich mir die nase plattgedrückt.
ja. wenig zum acud, wenig zum abend, keine kritik mehr, obwohl ich vom kaspper gern erzählt hätte, traurigen kaspper. hab versäumt die bilder von den füszen, da war der traum schon aus. egal…

okt19. 0648

#9427.

guten morgen ewa,

bitte bringen Sie mir meinen ulysses wieder mit. ich habe ihn unter einem der sich lang rechts der reijkjanesbraut hinziehenden türme liegengelassen, die hafnafjördur mit strom versorgen osä., ich kann das von hier nicht mehr erkennen, in welche richtung die energie geflossen sein mag. i was dried out& under lupine alkaloides but did really not want to bother nature with minor writing issues. tusen tak, ptmsn.

….

& am wochenende? hamburger bahnhof.

#9432. okt21. 2243

fr. kluge schläft vermutlich schon, also wird sie auch heute nicht mehr kucken, ob ich mich noch hingesetzt habe in die nesseln. weisz ich ehrlichgesagt auch noch nicht. kann sein, kann aber auch nicht sein. die bücherfreunde jdfs. haben kräftig abgesahnt bei mir, ich weniger. um so schlimmer, weil eurydike sich nicht mehr mit ein paar äppeln/eiern für die drucke abspeisen läszt, sondern so sagt sie jetzt silber will oder ich kann mein scheisz alleine drucken. die nesseln sind nah am hintern…, und wenn die kluge morgen milde aufwacht, wird sie mir nachsehen, dasz ich mir schon wieder ohne zu fragen ihren pasz schnappte und den bühneneingang benutzte. dafür hab ich den herbst vor den hallen ausgehalten, wasser den gang rauf und runter getragen und den kaspper natürlich. und sogar der will jetz kohle von mir…, er hat gefragt, und alle kinder waren da. ich hab ein biszchen hospitiert von seitlich der bühne und ja, er macht ein anständiges programm, seine witze sind nich -so- neu, aber die dreijährigen lachen und dann bezahlen die eltern auch den eintritt. also hat er sich eine neue kappe und ein mäntelchen verdient weil silber meint er, dagegen wärs allergisch. dann bring ich ihm mal zur nächsten vorstellung den ottokatalog mit, darf er sich was biederes aussuchen. sonst will er noch mit mir shoppen gehn in mitte oder so…

ich weisz was die kluge sagen wird…, das nich n biszchen rapport und null event was ich da noch fasel. aber echt jetzt, ich bin seit sechs auf den beinen und mirs schon ganz schwummrig…; morgen, ewa, morgen…, wenn ich mich noch an irgendwas erinnern kann.

elektrolyte raus, elektrolyte rein. immer dasselbe, immer dasselbe…

#9436. 0705

about books im weitesten sinne: ex libris; lebendiger dokumentarfilm über die new york public library. ein schöner blick hinter die kulissen, der alles (entdeckt.) ein wenig städtebild, portraits der verantwortlichen für dieses einzigartig funktionierende system privat-öffentlicher finanzierung, liebevolle annäherung an die philosophie der wissensvermittlung im 21. jh dort, protagonisten beider seiten des desks. läuft nicht mehr lange, dafür ist der film mit 3,5h hart an der grenze und läszt sich angenehm zeit für alles.

zb. fsk am oranienplatz…

#9437. okt26. 2347

ewa wollte, dasz ich ihr (was kleines) zeige. also kratzen wir beide (am sediment.) die avantgarde ist weit weg. auch die stadt überhaupt. eigentlich ist es wie zuhausebleiben, nur, dasz man doch raus, fürs bier bezahlt, gespendet in (hutkörper überhaupt wird viel hut getragen heut abend…) und leute hat -feiern- sehn. es ist mehr los, als in den bühnen der häuser sonst der (avantgarde), wer von der woche müde ist, blüht hier nochmal kurz auf und wer von der woche nix mehr übrig hat, weisz, montag, dienstag…, ist auch wieder geld da. so sieht es hier aus. wir kratzen am sediment. einiges übrige, wo kein erfolg je sein wird, aber einiges auch, dem man glück wünscht; einer jungen musikerin, einem kleinkunstliedermacher, einem längst abgeschriebenen poeten. politik ist üblich und das übliche… siehe wer von der woche nix mehr über… nur, das ist so, wenn man genau hinsieht. arbeit zu haben, und dabei glücklich zu werden…, nur für den shabbes eigentlich, nur für das günstige bier. für wen soll man singen und spielen, für wen…

es werden noch zigaretten geraucht. für -diese- menschen soll man spielen.

samstag.

kunst, befreit…, neue nationalgalerie.

monday:

kunstbefreit, insta. nullzeit primäre osä.

#9445. vor allerheiligen

fr. kluge beschwert sich. ich soll ihr sagen, warum nix kommt. nu…, schauns, die tanne legt sich nich von alleine. also wird härter schneller allgemein (doller) gearbeitet über den gräbern, sehn Sie… und…: es wird auch nix geboten. der feed spuckt nix mehr aus. also werd ich selbst tätig und versuch mir volksluxus zb., eine schmiede in kreuzberg, (zugängig) zu machen und versage mit der improvisation kläglich an technischen (belangen). die pfeife pfeift aber nur noisy. den output für die box habich vorher nicht -eruiert- also wird panisch der totmann gedrückt bevor die nachbarn im bullenwinkel… next try: zimmer16 monday. theres to be some audience to this (strangeness).

aber auch hier liebe kluge, ich verpasse zu liefern…, und jeden tag eine nachricht von Ihnen auf der box, wo ich denn abbin. ich bin hier…, middle of cite, mais tu sais travail…, geiszel der menschheit. es wär zeit über die abies zu berichten…

wayhomeinsta. wir lieben dich.

#9453. okt5. 2322

i said monday and monday was. das berliner sediment der kulturszene…, dh. klein kunst. aber irgendwie gewinnt alles, sobald musik dazu kommt, an bedeutung. so hier, was meine texte betrifft: sie ordnen sich dem sound unter, werden beiwerk, aber erlangen dadurch den ihnen nur angemessenen stellenwert als aspekt sediment. gebt berlin offene bühnen…

der alte rapper.
ein kaspper wiedermal.
ein alter dubliner.
le vrai neil young.
die topfmaschine. ach.., das bin ja ich…

das nur 5 von gut zehn guten leuten, die hier im tingeltangel… (c) brotklaun: language angeln.

9462. nov11

ich übe. bin bereit zu versagen…

https://soundcloud.com/user-711148778/8243a

nov12. 1820 kook? kook. o.m.w.

minuit. nur 1 testbild.

und 1 freibier.

bruekhe der trojer.

9464.

und die trommel wo immer der lauf hin silber. diese fäden…, vielleicht…, und dann die trommel wo immer die

im lauf sitzenden noch auf ein korn warten ein zweites bier oder allgemeine aussagen. wir sind trottel und

verlierer von dingen vergesser überall von dingen menschen und handlung wenn man so will sind wir völlig ohne rockmoment. סדמנת.


Bildschirmfoto 2018-11-14 um 23.15.51
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#9467e

#9471. nov17

ich (streife) hier nur lang. das flens ist jetzt kalt, drauszentemperatur. ich darf hellno nicht vor halbzwölf am club sein. dussmann ist nicht weit. also ein biszchen tingeltangel. starre in das loch im bebelplatz wie der letzte tourist. die haare einer frau vor der opernpause sehen aus wie die frisuren der barockimitanten, die hier sonst für kurzweil sorgen, aber ich glaube, sie sind ernst gemeint so. im dussmann komme ich nicht zurecht, ich war schon eine weile nicht mehr oben und meine auch, sie bauen arrangieren hier unscheinbar immer alles wieder neu. die gelbe reclam wand finde ich trotzdem aber weisz nicht, was ich grad will. hauck erwähnte neulich benjamins aurabegriff im zusammenhang mit dem schattendruck, und bevor ichs nächste mal, wenn er mir übern weg läuft wieder nur ahja sagen kann, kauf ich den schmalen text zum kunstwerk im zeitalter seiner techn. reproduzierbarkeit. osä.

als es halbelf ist, halt ich es in der demse nicht mehr aus gottseidank gibt es dussmannöffnungszeiten, das flens hat mich angenehm erheitert alles kurz überfliegen lassen, mahlke2x, thome2x…, und aus lauter zugehörigkeit hab ich kurz verweilt und die anfänge aller vorhandenen nooteboom bücher genossen. ich bin als ich es dienstag im acud hörte, vorschnell gegen das archipel eingenommen gewesen. sie kann meinetwegen gut schreiben, aus dem text hat sie aber eine scheisz slampoetry gemacht, als sies las. wozu das denn…, so beeindruckt von den stimmen der generation fr. mahlke? die alten bücher von th. präauer stehn nicht mehr im regal, von nora wagener gar keins, ich weisz, ich kriegs im internet…

okay es ist elf und ich steige natürlich immer noch viel zu früh am halleschen tor aus, gottseidank ist schienenersatzverkehr, so dasz ich bis zur skalitzer laufen kann und schinde immerhin noch eine gute halbe stunde. ich bin trotzdem der erste und der mann der den andern barhocker besetzt, sitzt als ich irgendwann abhaue immer noch darauf. ich konnte leider kein bild von rückwärts aufnehmen, weil die barfrau ständig im hintergrund rumgewuselt ist. ich hab das deshalb mal auf einer skizze festgehalten.

ich rede über highwaist hosen (also warum sie asexuell sind) und brücken (warum man sie nicht einreiszen sollte) und dann geh ich echt…, annie tut schon wieder so, als hätte ich bedeutet, ja, ich bekomme schon, als ich auf den zapfhahn zeigte. dis mir zu blöd und angepiszt zu sein n guter grund um eh spät genug abzuhaun. ich präg mir die rückenansicht vom horst ein und verlasse…

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ephemeriden - 1 (4)
ich hab gelogen, die skizze s schon uralt…, sieht man doch…

9477. nov…keine ahnung(24?). 1943

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just behave on the stairs, at them behave. haven nearest &brotklaun brot

clown dis flozirkus &ne’er sea crossing behave still behave have your stillness auszer den auszengeländer an denen man

still zu bruch geht im rauschen…

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#9481. nov24 kurfürstenstr.

hopscotch reading room.

voici…, ca marche…, soir after soir…; ce berlin polylingual, oder…; oder. en verite? ce foi disant mot after mot die nicht

nein, damit haben wir längst aufgehört ich stumble stufiges je sais ich humble scheinbar freudlos (die amicite verschmerzend die gebärden…; ich, freudlos?)

verlangsamt. abgesetzt. anverwundene reliquien osä. dasz hier von den (relic) höfen wo wir aber von den höfen jetzt drang? nach der mitte? voici les nutten pensetu dasz wir das nicht schon immer wissen? scheiszewig aufgebahrt lesen sie deine wunden aus dem nachwort und du hilfst nur den armen mit dem verlasz aufs nächste. ein ennui werden ein verbum oder

du vergiszt einfach zu atmen…

toujours meta.


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Bildschirmfoto 2018-11-25 um 00.31.01

dez6. nachtragen: sediment.

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9482. lauter niemand. sonntags 2000 chagall. texte zuhörer willkommen.
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9493. autorenforum steglitz. montags 2000 schwartzsche villa. texte zuhörer willkommen.
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dez5. alte schule charlottenburg.

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9495. PHILM. atrane. der pianist hats nicht auf bild geschafft. 50mm/3,5/16


dez7. konnte nicht an mich halten. muszte raus.

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simon strauss, sieben nächte.

9496. dez6. hau2

tag 1 heroines of sound.

#9496.

warum in dem schacht jetzt die elektronisk und meine versagensängste der audience ggüber nein der protagonistin *en natt i december man gar aldrig ut*, die nachfolgenden protagonistengenerationen also

unausweichlich hier die vermutung (nahelegen): man habe sich darauf geeinigt, ab einer bestimmten fallhöhe nur noch abspulen zu müssen. dort aber, grad wo am vorgegebenen (verzerrer) die (schaltkreise) ausfallen, gelang die performance oder sonst vielleicht disko oder. kein vergleich zu gestrichen voll der bass in der halle. tusen tack.


#9501. dez9. vers minuit

die fragen bleiben, tut mir leid. ich geh wohl offener augen in berlin, aber ähnliche (avantgarde) bleibt mir, volksvertreter und vielleicht deshalb, verborgen. also brauchts doch das handspiegelsymbol, zu kennzeichnen, dasz hier das geboten wird, was (ich) wohl suche. brauchts ein haufen prima connected prima aussehender (ja genau, thats what im off for) prima sozialisierender wenn ihr das so nennt statt quatschender zugezogener, illegaler usw. (ici me manque lexpression correcte pour ne insulter qqe sex son scheisz…) ich habe diese frage schon oft gestellt, aber celeb never answer…: was ist der sinn davon, menschen aufklären zu wollen über etwas, dessen sie sich längst bewuszt sind? warum wählt man ein überflüssiges label, um damit diejenigen sehr gezielt vom diskurs auszuschlieszen, die doch am ehesten erreicht werden sollten, weil -sie- die falsche politik unterstützen, das falsche essen essen, die falsche einstellung haben zu (handspiegel in führungspositionen). 2. ist es schön, wenn hier jeder als composer begriffen wird, der zuhause ein biszchen elektronisch bastelt. was aber ist der (relevanz)unterschied jener (bastelnden) zu den amateuren, die, mit dem pfeil im kopf geboren, eben nur dort amateure sind und (tut mir leid, ego: keine flüchtlinge, weshalb ihr auch nur mittelmäsziges nature writing leider nirgendwo pluspunkte sammeln kann, um auch nur die unwichtigste öffentliche bühne zu erreichen.) denkt mal alle über (sediment) nach, und warum man heut ein scheisz label braucht, um die qualitätsprüfungen bestehen zu können. wenn ihr alle nur james blunt und andere heulsusen euch anhört, anstatt gleich die echten (feminen), die das viel authentischer singen, was ist dann so verwunderlich an lineups von popfestivalen. absolut begrenzt, diesen zusammenhang nicht zu sehen.

kommt nochwas? nee, fr. kluge, heut nur primäre. vielleicht sieht man das ganze im norden etwas gelassener. man musz nur immer composerinnen hören, dann spuckt der algorithmus auch keine männer mehr aus, dito die bücherempfehlungen. wenn ihr in einer männerdominierten welt lebt, dann habt ihr ne sehr seltsame blase da um euch. in meiner welt sieht das n biszchen anders aus. und weniger verdienen als die freund- verdien ich sowieso. bin ich noch aufzuklären? bitte helft mir. der trottel am rand.


#9501.2

eine kleine anekdote: ich war einmal (sie fängt wirklich so an) bei einem gespräch einer überalterten (freundin) zugegen, das diese mit einem (und jetzt kommt gleich das problem) immobilienmakler- zu führen hatte. es ging um eine nicht unbeträchtliche summe für eine wohnung. könnt ihr euch mein problem vorstellen, als ich ihr, nachdem die person drauszen war, erklären wollte, dasz es sich nicht um eine frau, sondern um einen sehr gut verkleideten und zurechtgemachten mann gehandelt hat, mit dem sie grad im begriff war, geschäfte zu machen? ist irgendwie nachvollziehbar, warum das unter diesen umständen zu einem problem werden kann oder is völlig egal, wenn der zeuge sagt, war n mann und die klägerin der überzeugung ist, mit einer frau verhandelt zu haben? nee? kein problem? na dann viel spasz mit der burka…


#9502. nachtrag heroines of sound
klarheit immer über nacht. also nochmal von vorn: natürlich ist der (feministische) aspekt dieses festivals und meine trottelimpressionen zum darum ausgeschiedensein aus socialising connecting generell überhaupter teilnahme am -diskurs-, der durch das label hier wieder nur einer bestimmten elitären schicht vorbehalten ist… (satzende fehlt: etwa: (doch zu (bemerken))) aber klarheit über nacht: ich bin ja doch nicht volksvertreter, nur weil ich nach der definition v. armut in deutschland trotz festanstellung irgendwo ziemlich weit unten rumdümpel. aber dann wieder doch…; nur was ist das bestimmende zwischen dem grad income und dem grad bildung, das einen dort, an euren wohlfühlorten, sich (mich) ausgeschieden macht? weites feld…, lest die ephemeridenmusik, meinen versuch, in längeren texten gröszeren abständen es zu beackern. dort manchmal klarheit und ausgereifte gedanken. jetzt noch kurz zur rehabilitation der heroines of sound:
aber ich gleite doch wieder ins politische daran, fürchte ich. nein. nicht.
also musik, oder? das was davon übrigbleibt, wenn man jedes gefällige moment daraus entfernt. j. ekomanes versuch, den saal zu leeren, ist nicht geglückt. ich habe mich erst nach einer weile versunkenheit vom gefühl lösen können, dasz das, was sie da macht, noch und blosz sound production ist und bin irgendwann dazu übergegangen, mich nicht mehr für die technischen belange zu interessieren und wie teuer das verwendete utensil und wieviel handwerk noch für das output nötig ist im moment der erzeugung dieser krassen (musik.) habe dann einfach geglaubt, is halt ne magierin und immer zu fragen, wie die tricks funktionieren, kann zwar die magie an sich auch nicht zerstören, aber das eigene (erleben) nachhaltig stören. kann sein, dasz sie selbst ab einem bestimmten moment ziemlich relaxed gesehen hat, dasz alles funktioniert und der sound in der halle (krass) ist und wenn die leute ausflippen könnten, würden sies tun. das künstliche gewackel auf den stühlen im halb erleuchteten saal während der -albumvorstellung- am donnerstag, wo mir die fragen von oben nicht aus dem kopf gegangen sind war n biszchen pseudo im gegensatz zum realen braingewitter in quadrosound. (das jetz nur ein billiger, rezensionslike ausdruck…)
fr. schopf hab ich schon wieder vergessen; nur, dasz auch diese aufführung genial war, weisz ich noch. die restlichen sachen von donnerstag und samstag waren wohl eher kunst. konzeptionelle sachen, die einen verstehensprozess voraussetzen. ich sag nicht, tut mir leid, dafür bin ich zu blöd, denn ich habs verstanden. viel körperinnenleben, pflanzliches, allgemein kreatives, was und jetzt ironievorwurf an mich von euch: mich natürlich sowieso nicht interessiert, oder…; doch, hat es. auch diese sachen sehr -innovativ- um im jargon zu bleiben. soll ich hier meine ergriffenheit reflektieren? komm ej, n arsch bin ich trotzdem. ich fand einfach cool, was sich die drei vier fünf frauen für n kopp gemacht haben, allein auch, um nicht an irgendwelchen (timelines) in den aufführungen selbst zu scheitern, die ja total durchkomponiert waren, audio-visuell abgestimmt. und die schwedin?

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#9504.

flocircus, was solls…; irgendwann mal diese -timeline of a reading-. so sommers, hell noch, die verirrten. irgendwie immer denke ich: warum haut ihr wieder ab? ich sitz ja auch nur hier, weil eben noch halbe stunden zeit und die frz. legereness vorschreibt, man beginne jdfs. sowieso nicht bevor irgendein mir unbekanntes zeitfenster aufgeht, wo steht ca. ok, lasz ma langsam. eigentlich ganz angenehm, aber eben das fenster total unberechenbar. also flirren. stroboszierendes neon die kastanienalle runter. der heimatladen macht endlich dicht, slowe burger werden immer noch auf dem kopf verkauft, ich vertraue lieber konnopke, die jetz auch nach feierabend offen sind, schön… einem wird die vegane wurst schreiend ausgerufen (also nich heut, war da voller) und er sagt peinlich berührt: nich so laut. verständlich. is so wie mit den kondomen an der kasse wahrscheinlich…, musz man ja aber nich, kann ja auch richtige wurst…

und sonst…, ach… ich weisz…, fluchend innerlich werd ich wieder nach hause mit den heften immer noch auf dem rücken. diese ahnungen doch, so dasz ewig wo der circus ich stets auf einen schäbischen dicken direktor warte der mirs heft endlich aus der hand und in müll mit den worten werd mal erwachsen, junge. ich hab das schon oft gehört…, denk jedesmal der hat kein schimmer, wenn er sowas raushaut. und fr. kluge also ewa nur: neue post bitte neue post bitte! man…, bis endejaren noch, nich mehr lang oder…, wir hätten auch mehr politisch bitte und vor allem freundlicher allgemein pc und sie bezöge sich jetzt auf samstag… ich vermeide zu antworten würde sonst nur ausfallend denn der strom hinein sieht immer gleich aus und heraus. schön wenn der chef auftaucht…, blaumunk szsg., die fenetres werden wohl irgendwann sich…

gegen die weite langsamkeit die lähmung vielleicht oder generell das trottoir (öffnen.)



#9513. dez17. vers 2200, lcb

voici, der kritik die kritik? keine primäre gesehen donc weniger primäre als doch ewig die beleuchtungsmasznahmen der (lyrikmasznahme) nebst falsch verwendeter idiome siehe (ephemeridenmusik: über die verwechslung von -auf teufel komm raus- mit -auf biegen und brechen-) was mich (nachhaltig) jetzt davon überzeugt hat, dasz doch alles (ewig beleuchtungsmasznahme) ohne bewusztheit für was (ihr) da macht. vielleicht noch ein (umgang osä.) mit dem matrial allgemeine fertigkeiten handwerkszeug etc. -sprache- eigentlich eben noch befremdlich erscheinen zu lassen, weil der (satzbau, also das primäre) an dem gebastelt wird unter zuhilfenahme von (lyrikmasznahmen) methoden überlassen ist, die hier eine (schulung) vorausnehmen, die (ich) für ächt überflüssig halte. (schulung) = wagner/bruckner contra brahms. nur wo sind die kritiker, die das befeuern… bitte gebt mir beide schulen und scheisze verausgabt euch, struktur gegen inhalt zu stellen, inhalt gegen prozess, beides gegen performance. scheisze wo sind die kritiker. heute hier nicht oder…

also auszen buffetstreik primäre aushauchen der (lyrikmasznahme) weil

input aber no disput theres never dispute tell me theres any interest and no fake silvousplait de rien.


#9514. revision

comme dhabitude relativierung d. improvisierten nachwürfe, nachwurf trotzdem: nach gelungenem austausch über (falsch angewandte (man möge mich in richtung der anwendung von -anwenden- -verwenden- und ihrer vergangenheitsformen ebenfalls (heftig kritisieren) man findet nix genaues…) idiome) und schulen im allgemeinen klärte sich (nächtens) natürlich der subjektiv-interpretatorische nebel, der mir die sicht auf den gestrigen abend (naja vermebelte eben…) (zu klammern udgl. folgen ausführungen beizeiten im annex.)

ist was übergeblieben? nu…, doch auch hier nur kurz zur rehabilitation der kritisierten. von links nach rechts.

– freundliche zurückhaltung, warmherziger empfang, unaufdringliche (verdringlichung) des themas

– freundlich zurückhaltung, schuldbewusztes lavieren nebst glücklicher improvisation aus vermutlich brilliantem material das diesen genialen kopf auszufüllen scheint, unaufdringliche (verdringlichung) der eigenen relevanz innerhalb (literaturbetrieb osä.)

– freundliche zurückhaltung, galantes kokettieren mit dem dillettantischen umgehen des themas, weitläufige beiläufige unaufdringliche (verdringlichung) seiner nebenstränge (anthropozän…), ebenfalls geniales empfinden für die zusammenhänge zwischen dem heute d. kopfes dem heute d. auditoriums d. heute der protagonisten. der repräsentant der schule: inhalt. = wagner/bruckner

– freundliche zurückhaltung und verheimlichung wenngleich (zurückhaltende) präsentation d. eigenen kapazitäten auf dem gebiet prozessorientiert zu denken, zu schaffen, zu handeln. eigentlich ein sehr menschlicher computer, dem nicht leicht beizukommen wäre, hätte er nicht (demut auch) vor den eigenen fähigkeiten und das bedürfnis, sich über seinen output zu vergewissern, also dasz (zb. die waffen vermutlich) nicht in falsche hände geraten

– sehr freundliche zurückhaltung. von diesem würde ich gern auch ein (gedicht) gehört haben…

falls das irgendwas bewirkt und jenseits dieser seiten (relevanz) behaupten sollte,… – da kann auch ein punkt stehen. es wird schon kritiker haben, ich (horst) kenne sie eben nicht. mich kennt ja auch keiner…


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ich sitz schon wieder rum, bis der zirkus anfängt…
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LSD, schokoladen, di 2100

#9514.2 past minuit, beusselstr.
15 jahre, seit ichs letzte mal bei den (lauter schwule dichter) war. einem sind haare gewachsen, einem andern welche ausgefallen, es sind plötzlich (und leider wird auch hier das wort verwendet) -tatsächlich- frauen in der runde, es fällt aber nicht auf, die geschichten sind trotzdem gut. die alten haben sich bis aufs äuszere nicht (entwickelt will ich nicht sagen, weil dies verheimlichen würde, dasz die texte schon immer von ihrer konstanz konsequenz stringenten verankerung dort wos volk egal ob volk anwesend sei, denn: arbeit, geiszel der menschheit usw… (lebten)) also jdfs. nicht grosz verändert inhaltlich und ihren witz bewahrt. früher gabs kein dhl, das neu…, und der taxifahrer fehlt und der podcaster ebenfalls, dafür ehm die frauen oder sonst sin sie ja vielleicht zugegen. der schokoladen bessere gegend als s zosch, also nicht gegend, sondern locus…, ein echter tresenmann. dieser (laden) ist irgendwie an mir vorbeigegangen, dunkle erinnerung an 60ies konzerte aber ehm dunkel, damals war mehr bier generell, bevor der mate.
eigentlich würde ich wieder mal was nettes schreiben wollen…; zb. ein russisches frauenpaar und man weisz nicht, ob es ossis sind, die in ihrer geheimsprache reden oder wirklich russen…; der ort wirkt jdfs. etwas aus der zeit oder auszerhalb der gegend jdfs. und das nicht gewollt, sondern in echt. das zosch war wohl irgendwann zu sehr in der strasze angekommen, wo sies mal hingesetzt hatten; das eine äuszerung ohne wertung, wachstum kann ja nicht nur auf der falschen seite stattfinden oder sollte es nicht. auch wenns jetzt n biszchen spät schon ist, sind meine ephemeriden vielleicht der versuch, den zustand dieser gegenden noch irgend festzuhalten, wenn ich mal (ausgehe.) ich wollte ja eigentlich für ein angekündigtes konzert (nichtseattle) nur in den laden; gut, dasz ich schon unterwegs war als mir einfiel nachzukucken, obs überhaupt stattfindet. fand nicht statt, dafür die netten alten herren lsd nebst 2 ebenfalls netten autorinnen. do elektronische improvisierte musik, ebd.


#9522.3 guestrapper concerned.

guest3

dez29. devilister mountain.

den är ända. ce drauszenpost est fini. see you a la prochaine… donc: ici.

09383. drauszenpost

sept17. 1939

die kluge meint (ja, sie hat angerufen…), ich hätte definitiv zu viel zeit, aber wennich bock hab, soll ich hier ruhig weiterschreiben. es wäre allerdings wie immer, ich dürfte die leute nich zumüllen umd deshalb habe ich mich an das von ihr vorgesehene format zu halten. darum, klimabedingt usw., müszt ihr schon von selber wiederkommen auf diese

drauszenpost. ein neuerlich selbstaktualisierender beitrag.

  • ich schlage vor, Sie bleiben beim thema literatur, berlin und was daran so aufregt und streuen abundzu nature writing ein. (zitat kluge). ich geb ihnen ein paar stichworte: ### louis tuaillon amazone zu pferde rhododendron luteum mikro brewery aufstehen kabeljau & dorsch roter löwe rein freya petersen lucy duggan michael fehr intellektuellenkomputerspiele susan sundfor passionskirche kookmono kook.mono tabea xenia magyar martina hefter mara genschel dock11 christiane heidrich max wallenhorst senthuran varatharajah hieu hoang trang tran thu rike scheffler ausland

ich mach das. heut kaum literatur auszer neue beiträge in der wordpress. achja, ich las im vorbeigehen etwas über…, nein…, ich las überhaupt nix. also nature writing und was aufregt:

das rondell um die amazone vom unkraut befreit. keine kunst, wächst ja nischt. die dufthybriden ebenfalls nah am welkepunkt. nu…, es wird wohl irgendwann auch wieder regnen.

  • biszchen literatur wär schon gut…, ich mein, sie tun die letzten zwei wochen so, als wärens alles andere als bauarbeiter in der schaperstr. unnu…?
  • das gefieder…, es ist das dumme gefieder, mit dem die laffen sich dort. sonst wär ich bauarbeiter geblieben, auch da. aber schauns die langen und eleganten, die verklebten und toupierten, die ganze edelwelle berlin worldwide, die da jeden tag, und abends abstauben der milky brew… da ist man, unter leuten, nicht gern gärtner, und man sieht es mir an. dreck unterm nagel, heu in den haaren und auf den zähnen…, egal…

fr. kluge hat aber recht. ich zeig euch mal was, für die kunst wenigstens…

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amazone demonstriert entschlossenheit.
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auch im dunkeln.

….

#9387. nachtkritik k&d, sauer wohlgemerkt
ich weisz nicht, wie sich die 4×250,- durch 100×3,20×3 ammortisieren wenn man den einsatz der kuratoren nach dem standard berlin neukölln berechnen will…, irgendjemand wird leer ausgehn, oder…; oder es trinkt einfach jeder ein bier mehr. aber selbst dann… meine hochachtung vor denen, die diesen anschub leisten und vermutlich berliner töpfe ohne deckel entdeckt haben. was der landschaft immer gut tut…
also hören. befindliche prosa. befindliches englisch. und den gekauften star zu dem nichts auszer seiner genialität zu bemerken ist. da hier sowieso keiner mehr mitlesen wird, nachdem -das post- von länger als gestern ist, kurz befindlichen frust. die b. prosa wäre durchgegangen (bei mir unbedeutendem kritiker), wenn ein irgend ziel erkenntlich gewesen wär. aber nein, wir fangen irgendwo an und hören mittendrin auf. auch gut. ein (excerpt). habich dutzende. in einer werkstatt besser aufgehoben meine ich. aber das natürlich u25, das zählt dann woanders die punkte fürs ammortisierende bier ein. 2: die lachclaqueure lachen und claquen und feixen und eigentlich nur um jedem zu bestätigen, dasz sie das sehr einfache englisch gut verstanden haben und auch schon mal in london waren, denn was daran witty gewesen sein soll, weisz der teufel, simpelster humor mit der kasperklatsche, kindgerecht aufbereitete (befindlichkeit.) das hört man auf deutsch in jeder schlechten literaturwerkstatt berlins mehrmals in der woche. aber…, is ja englisch, okay. nur hat die vermutlich ich bin jetzt zu faul zum stalken hildesheimerin mal eben die halbe miete hier gewonnen… ich soll aufhörn, jetzt wirds unangenehm?
ok. das also die berliner konkurrenz…, vielen dank für die auswahl auch…, dissen war morgen, oder? im zosch muszte man wenigstens seine (literatur) gegen das bierklingeln tresenstampfen rausgerenne für den halben hunni zu verteidigen wissen in der angst, ausgelacht zu werden, weil man kein lychener sprech konnte sondern nur prosa…, aber wer von diesen gut erzogenen zugezogenen wird denn hier laut was fürn scheisz rufen; keiner, eben, und darum wirds wohl so bleiben, belebt durch den zukauf, eben.
soon as you sneaked, soon you forget.


und weil (literatur) natürlich viel zu anstrengend ist, wird angestrengt über komputerspiele (debattiert). geil. ich war auch mal 15. aber man kann alles ernst nehmen, schon klar…

#9391. sept.22

und auch das nur spekulation…, aber ich werd jetzt öfter zu abgesagten konzerten erscheinen die zielgruppen bedienen, welche meinem (beuteschema) entsprechen. man braucht keine karte zu erwerben und trifft garantiert auf relativ entspannte menschen, die auch nicht nachgekuckt haben, obs konzert stattfinden würde. wir hocken also, die deppin und ich und ein biszchen wundern wir uns schon, dasz alle bescheid wuszten. nu…, die deppin erinnert ein wenig an frau sundfor, vielleicht ist sies ja. wir kommen vom einen zum andern und entscheiden uns schlieszlich, zum norwegischen stammtisch zu taumeln. sie verfällt in das geflumse zugezogener skandinavier, dies in b. nur aushielten im winter, der ja vor der tür stünde umd deshalb sei sie schonmal hier. kurz überlegten wir, in die kirche einzusteigen, aber sie meint nej, ohne fender nej, und sind als wir das vorhaben doch abbrechen, froh, wenigstens n biszchen in ruhe auf den stufen gesessen zu sein ohne wegen dem flaschenbier mit irgendeinem sicherheitsbernd anander und -tindern zum takt der musik- ins bio…, den rest konntich nich mehr lesen.

sagmal jamas, also kippis, lapsikulta…

https://open.spotify.com/track/2GeKXIXQX49GamPcsDfDlq?si=sIVkVPyZQm-T9ncFYyxYkg

#9391.2

super. is mir auch der name der schwedin wieder eingfallen. der name war ewa. so muszte sie wohl geheiszen haben, eigentlich aber immer schon, oder…; nur, der n. war mir weggewischt im tinder bergdorf, also berg der stadt, die da wo wir immer als die ubahn noch durchfuhr nachts vom schlesischen bis ruhleben…, wo die vögel wenn sie aber lassen wir die spacken. den soundcheck vom lopaloza, als sie eben noch nich wuszten, wie laut eigentlich sehr laut ist, hat man hier noch ghört. und fröhlich die spacken tickets weiterhin für den scenic view…, wo wohl jetzt wie hier eim die jungspinnen ihre indian fäden ums hirn…

ewa meint ich soll sie wenns schonmal in der stadt ist ein biszchen auszerhalb gehen, also vergnügen wir uns extra billig zwischen schlosz und wache. eigentlich kaum, aber jetzt schon auszerhalb. keine verlaufenen, nur in den alten immeren institutionen die immeren alten. nehme ich an. denn wir wiegesagt sparen auf dem boulestreifen und trinken das doppelte. es nieselt und darüber können wir uns freuen. der piszgeruch wird langsam verschwinden und man kann wieder ordentlich angezogen durch die nacht. nacht.

schon wieder silbertöne. die schwedin läuft noch n biszchen glaubich.

#9393. montag: erica gracilis sowie

eibenschisz seitlich galant.
eibenschisz vertikaldrop.

fake news nature writing: schisz 1/2 von letzter woche, vor dem regen. mittlerweile dürfte davon nur noch (geschmadder) übrig sein.

#9394. dienstag. kook mono.
ich müszte, wenn überhaupt, jetzt etwas nettes über diesen abend im dock11 schreiben. fällt mir schwer. nicht, dasz es nicht angebracht wäre; nein, sondern -nett schreiben-, eine (gute kritik) abgeben…, das fällt schwer. das ist nicht -begeistert sein-, was da übrig bleibt, dann wärs vielleicht einfacher, begeisterung ist etwas aktives, etwas teilnehmendes, etwas, das man fassen kann und verstehen. das, was in mir grad vorgeht, vorging den abend lang…, ist irgendwas anderes. es fühlt sich warm an. nicht heiszgeschwitzt von fanatischer B. fragen bleiben, schöne fragen, empathische neugierde. danach, was wohl als nächstes kommt und wie alles einfach immer gelingt. aber auch danach dann, warum das trotzdem nicht zu klappen scheint für die gruppe leute, die das immer wieder auf die beine stellen. die antwort habe ich mir grad selber gegeben: der brunnen, den martina hefter herbeifantasiert hat, bleibt eben, wenn man sich nicht daran erinnert, ein scheiszbrunnen, in den man pfennige wirft. ein imaginärer scheiszbrunnen noch dazu. also erinnern die leute, oder? ich hatte ein biszchen angst, dasz lachgas entströmt. ich hatte ein biszchen angst im dunkeln. ich hatte ein biszchen aufregung, einen einwurf zu machen. und ich hatte ein echt gutes gefühl der ahnung, dasz jed+ lieber den umschlag der depression studierte, als zu erhaschen, was zwischen den beinen zu sehen wäre. das ist auch ein stück sicherheit, das ganze aufnehmen zu können und die peinlichkeit, vor der fr. genschel sich fürchtete, gar nicht erst zu vermuten. das sind kompositionen gewesen, von allen vier künstlern, die genau das zeigen, was da wäre, wenn man den (text, der sich nicht vom stück subtrahieren läszt) im kopf der vier ihnen selbst (vermitteln) würde. glaube ich. da war gar kein gap bruch keine distanz keine (instanzen) die man trennen könnte. eben keine interpretation, sondern ja was eigentlich…; vielleicht dasz wirklich die schrift plötzlich anfängt zu sprechen und sich nicht beschränken läszt auf worte.
meine worte hier dazu sind obsolet, der saal war voll, es braucht da keiner promotion. ich wollte aber auch mal
#was nettes schreiben.
danke.
wenns doch jemanden interessiert: morgen gehts weiter.

#9394.2 mittwoch, 0650

frau kluge hat sich gemeldet, ziemlich spät noch. will das kurz nachreichen zum gestrigen abend. sie meint etwa, ich brauche nicht zu erwähnen, dasz meine worte obsolet sind, das wäre ebenfalls o. – ich solle mir nur endlich (ja, bin ich…) der tatsache bewuszt sein, dasz was ich hier mache, eh keine kritik ist leuten, die nicht gesehen gehört haben was ich sah hörte, sondern höchstens die nicht weiter aufgeschobene (penetranz) denen gegenüber, die als publikum aber eher als akteure des ganzen involviert sind waren. was das letztlich sei, mein senf, mein genöle und ja auch das bravo, sei zuerst ohne belang; hauptsache, ich hätte endlich mal meinen mund aufgemacht, oder.

die kluge hat recht. das is nur n albern genuger spiegel für die, die die meinung entweder des publikums als gegenüber oder des publikums als genossenschaft, in die man geworfen wurde, interessiert. ne menge offene briefe…, n haufen fragen nur, die jeden abend stehenbleiben, weil alles in clustern davonrauscht…

#9397. sept28 0628

grenzen abbilden körpergrenzen immer wieder dort, wo die nacht mir

humus hinterlassen hat. verstelle die sichtschiene mit (körpereigenen) gebärden osä. also eigentlich nur dem aufgang in den morgen. der schöne dunkel der rausch von verkehr in den zahltag. möchte eure brunnen eure (verausgabungen) damit kompensieren in die (fontaines) blitze einzustreuen sagt man, wertungen ausschilderung vornehmen pour vous noubliez pas comme

ces jardins vous avaleraient ce jour la.

*** fin ***

hier gehts zur nächsten drauszenpost.