10026.drauszenpost ACHT

  • nein. noch steh ich nur doof rum. okay…, überlegich mir. wird knapp. mit der sbahn halbe stunde. kuckichmal…, weisz nich ob ich schwänzen soll. kammanmalmachen? pfhhh…
  • weiszt du wie du laufen muszt? also wenn du noch nie in der stabi warst…; jungejunge, dann kannst du auch schwänzen… also jdfs. richtung westen, sonycenter rechts liegen lassen bzw. casino wenn dir das eher was sagt, links. oder eben die stabi.– nochwas: wenn du drin bist, einmal komplett durch die halle (natürlich wenn du -richtig- drin bist, nach dem einlasz, den du rechtslang vom eingang erreichst) – alle treppen hoch, die du nacheinander siehst, also eigentlich immer richtung: -fenster- steigen; im block selbst rechts halten, bis zur reling, erste reihe, platz 5. wichtig: wenn du selbst navigieren willst, es ist LINKS. nicht RECHTS. es gibt jeden block gespiegelt auf der andern seite nochmal, aber wenn du da oben bist, findest du nicht so leicht mehr rüber bzw. NO. und drinnen gar nicht. also: durch die halle. an der bar vorbei. dann die treppe. dann links. grosze treppe. links, fenster, kleine treppe; gradezu, saal. soll ich noch muscheln anbringen? steigen Sie nicht von anfang an die falschen treppen hoch. benutzen Sie nicht die garderobe im ersten stock. und ziehn Sie sich um gottes willen nicht erst noch um. es ist nur die philharmonie. und jetzt bist du dran.

#10047.ultraschall20.mittwoch.sonntagAKD.

die brezel hat nix hinterlassen auszer krümel. nu. selbermachen.

es gab vinyl. zeichen von usw…, zb. klassik wäre im jetzt angekommen. naturement, ich wage nicht, maja sk ratkje irgendeiner stufe einer hierarchie zuzuordnen, die (echte) kritiker mögen entworfen haben, die sich wirklich und das meine ich ernst auskennen in der neuen musik. nur das hat mich an diesem festival immer fasziniert: das mitgenommene. das neue unbekannte doch so vertraute. nach zugänglichkeit stellt sich mir hier oft die frage, freundlich ist die antwort. immer noch ist das komplizierte musik. nur: es fehlt daran sämtliches, das ich sonst verspüre…; etwa trotzdem da sein müssen, bleiben, zuhören, es wertschätzen in dem bewusztsein totalen unverständnisses weil derart (ausgearbeitet verkopft entschuldigen sie das wort) also miszverstehen das mir übrig bleibt wie dem ochs vorm neuen tor. das konzert für stimme verstehe ich. selbst wenn mir jetzt, tage später, unmöglich ist, das gehörte wirklich in der platte (die auch durchaus etwas ganz anderes repräsentieren mag, ich weisz es einfach nicht, es war ein glückskauf, bevor das konzert überhaupt stattgefunden hatte) also jdfs. wiederzufinden – das sei jedoch egal. es gibt maja ratkje albenweise zu hören, zum glück, danke.


10054.trans.m.hkw.end-to-end.

ich tue also einfach so, als hätte mir die kluge einen pasz beiseite. sonst gäbe es keinen grund womöglich, noch zu arbeiten. ich bin kurz hier.


#10057.FACmedia.transmediale
##HKW. eröffnungveranstaltung, di.200128.
###<name der veranstaltung> <beteiligte artisten> <nameofcritic>
####primaere.
noch stehe ich nur in der schlange. das künstlerkollektiv *retortenbaby* hat sich einige mühe gegeben, den wildwuchs daran zu hindern, der performance beizuwohnen, die in einem gröszeren saal stattfindet, in welchem, sobald man ihn betritt, 80 künstler auf dem boden vor einer anordnung von drei (screens) platzgenommen haben und gebannt zu verfolgen scheinen, was auf diesen passiert. von dem platz an der wand, an die ich mich gelümmelt habe, kann ich das geschehen seitlich überblicken. es wird ernst. die darstellung auf den screens nimmt einige zeit in anspruch, währendderer 40 artisten auf ihren devices herumwischen, was am ende dazu führt, dasz eine figur, die bisher nur auf den screens zu sehen war, plötzlich den raum betritt – nachdem die offizielle erlaubnis ans publikum ergangen war, ebenfalls ihre telefone zu zücken, mit welchen die figur zu steuern sein würde. diese bewegt sich nun, abhängig von den eingaben der user auf den verschiedenen, über das hausnetz verbundenen endgeräten, auf der bühne der artisten und stellt dabei dinge an. die handlung selbst läszt sich hier nur schwer zusammenfassen, sie ist eher abstrakt im themenfeld -klimakatastrophe- einzuordnen und beschäftigt sich wohl mit -der rettung der welt-. natürlich virtuell. alles ist hier virtuell. die erodierten landschaften, das verschwundene wasser, die brennenden wälder…, und auch die wiederbelebung und rettung des planeten, dessen-name-nicht-genannt-wird. das publikum verläszt die veranstaltung mit einer vagen ahnung davon, was es heiszt, virtuell bäume zu pflanzen. bei mir hinterläszt das spuren. auch das bäumepflanzen an sich.
das kollektiv, das das haus der kulturen über die festivalwoche bespielt, ist auf den ersten blick nicht von dem sonst dort angestellten personal zu unterscheiden, was die frage aufwirft, an wen man sich (im falle eines wirklichen bedürfnisses zb.) wenden sollte. mein bedürfnis am ende ist, die weiszen schnürsenkel einer der performerinnen an ihrem genick zu befestigen, nachdem ich sie durch die reling über der lobby gezogen hätte. es geht hier im wesentlichen wohl um -die befreiung des individuum aus seiner selbstverschuldeten unmündigkeit-, eine forderung, die so alt ist wie…, naja…, eben der königsberger klops. danke, hkw, für diesen ausflug nach asien.


10081.shelley

cest du vacances nestcepas? nestcepas. cvd. liberte en choisir des sujets. jchoisi: :etre: le monstrousite du (frankenstein.) cvd: bequem, une bouteille lentement se vanise et dedans…, dedans lhistoire. pasdinstallation dart. non. vraiment. juis ici, etant present, pas plus. ich kann warten. irgendwann werden les gens se vanise et moi? demain cest qque anniversaire, pas sure. mais: si voudrais parler: le maintenant. je sais, vousetes jeune et moi tourne midi quarante. das nur der zugegebenermaszen sehr gute wein. jespere vous travaillez tres forte dans tes etudes et doigts, je sorti bln les jours plus suivantes ayant un rucksackfullofwork godamn.

jnepensepas de intervenir le lecture ce soir, l act performatif sappelle: frankenstein oder wie ich einmal versäumte, für die klausur zu lernen und stattdessen ein gespenst war. en verite.

da sind noch zwei brote im pingpong, noch… brauch nicht gegangen werden. ein netter herr stellte ein bier :zur verfügung:, sehr geil. habtseuchwohl…

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