10414.drauszenpost seven

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10407. austernbank. habich was verpaszt?

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10413. josin

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10426. baiz.

#10431.und zwar serious. lettretage. polly preis.

warum (ich entschuldige mich für die verpassung sämtlicher autoren bis hinrichs) (aber warum musz solch veranstaltung auch um sieben anfangen…) lyrik, texte…, wenn sie doch den anspruch haben, politisch zu sein, über seichtes klingeln mit (dem beutel überholter narrative: das zb. dasz gewalt nicht auch mal von links kommen sollte…) nicht hinauskommen und also meinetwegen durchaus politisch sind -in- der intention, vielleicht sogar ein biszchen links, aber naja: das ist scheiszeschwer, dieses moment in einen text zu packen, der eben nicht nur um dieses moment geschätzt werden soll – weisznich. er wird ja nicht besser, weil er eine ja…, auch notwendige aussage tätigt. ein text musz er trotzdem sein. nicht nur gekaufter zum junggesellenabschied bänkelspruch, mal eben von den guten zur abwechslung.

also -literatur- habe ich jdfs. vermiszt. bis der gewinner gelesen hat…, ebenfalls: klare aussagen in sprache, die nicht nur wiederholt und bedient, was längst nicht mehr geschrieben wird. ich meine, es ist scheiszschwer, nach einem programm zu schreiben; aber naja, darum, ebend…, gewinnt eben nur einer.OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA


10435.nachträge, sediment, settlement, die beerenpause die nicht.

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10435.und die anderen…, das saftig rote kinn.

com: i know strange but i not know konkurrenz &gebahren. ping. find your way, follow the trampelpfad. pingback


#10436.collegium hungaricum.

das ist so, aber es wird besser mit der zeit. das (saftig rote kinn) haben die andern, ich… warte eigentlich auch kaum noch auf (beerenpausen ©brotklaun.) es genügt, reicht mir. fr. wolf müszte das jetzt übersetzen können, diesen harmlos gemeinten ausruck. also so: es reicht eigentlich (wie in: es reicht zum leben…; nicht wie in: jetz reichts aber, gehts noch?!). transportiert ihr das? wer verrät dem übersetzer das…, dieser menschlichen AI. (schon wieder: menschlich. also nicht: gutmütigen i.wtstn.snn (wenn man das für -menschlich- veranlagen würde) sondern: bio. fleisch/knochen/blut… of my (…) ad infinitum…
aber das ist so. reicht eben. die kluge musz ich jetzt nicht mehr fragen, wies um pässe udgl. steht, ich komm überall umsonst -mit- rein. ich werde ihr einen dankesbrief…, ja, ich glaube ich werde sie in meinem testament erwähnen oder so…, sagt man glaubich; und: der dritte der Sie sagt, kriegt aufs maul. also einen habt ihr noch, fuzzis…

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10436.wayhomeinsta: austtanabel. -zuhause…, und keiner kann was dafür…-

10446.lcb debuts

an die gechichte mit dem speer konnte ich mich noch erinnern, habe dieganzezeit auf die oma gewartet, die irgendwie nicht mehr auftaucht oder ich verwechsel das. was davor gelesen war…, wahrscheinlich für die kalte glut; autoren jdfs., die -indes- u.a. krampfhaft in einem text unterzubringen versuchen, verschrecken mich erstmal, notizen fehlen, rascheln wäre unangebracht gewesen (die sbahn war voll kämpfender fraktionen dresden/berlin und die gut geplante halbe stunde weg reichte nicht, um pünktlich 8,- zahlen zu können. …reichte nicht, um leichterdinge 8,- zahlen zu können. reichte nicht, um augenzwinkernd 8,- zahlen zu können… oder: führte dazu, 0,5l orangensaft dem ausschank v. 0,33l in braunen flaschen vorzuziehen. eine entscheidung, die ich hier nehme ich mir jetzt vor öfter fällen werde.)

das mugo trotzdem immer wieder auf einem balkoooon sitzt und generell von balkooonen gekuckt wird…, weisz nicht warum ich mich damit anfreunden soll. kommt doch aus dem französischen, oder? ich habe jedoch gelernt, dasz es reeeferenz heiszt; eine aufmerksamkeit der sprache entgegen sollte ich hier bewahren, ich merke sowas nich.

die referentin jdfs. nahm den autoren des -niklas- ernst im gegensatz zu den verzapferinnen der (in die kalte glut.) was mich in meiner wahrnehmung bestärkte, dasz dieses debut das gute debut war gestern. vielleicht musz man doch etwas gealtert sein für ein gutes debut; demut ist mir immer angenehmer. flapsigkeit auch, lakonie…, aber dann ohne langes o am balkon. die geschichte als film…, aber darauf läuft es vermutlich (vermutlich als ebenfall störende (ici me manque lexpression linguistique) bei suhrkamps nova eh hinaus, eine reihe die der verlag sich scheinbar leisten kann und deshalb weniger gut zu lektorieren; nur dann hätte ein ringbuch für 5,- gereicht und ich hätte mir die geschichte gern angekuckt. (angekuckt jetzt nicht im sinne von ich-kuck-mal-was-ich-damit-machen-kann, sondern in mir, in meinem kopf, also angekuckt, was passiert mit mugo, noah, martin. und dem speer.

niklas kostet (26,-), ich hoffe, andere bezahlen das, damit marius hulpe weiterhin schreiben kann.

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10446. …culminates in the idea that no one knows of what im talking. but isnt this one beautiful axiom?

 10464. nachträge sediment settlement &no heimatlieder die nicht.

n/a: settlement. occuper des lieux. ilya 5ans quand jai decouvert le (foyer.) on a despace, un automat caffe/etc. et silence. si on a dargent a debout un cantine. ferme a 1800 le dimanche. faites tes etudes…OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

so eigentlich: homeless in berlin. wandern. vielleicht: im sommer brauchts keine schuhe. im winter kein quartier.

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which energy…

tand. tand…. diese gebilde aus menschenhand… &when shall we if meet again… klaut ruhig. klaut. deres no more -expecting the miracle object- if (subject.)

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&apps. magic
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s all tricks…

10471.dada music. kartenhauskörper in westgermany.

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beschreibe dieses bild.
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füsze…, stempel.
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die zweite stimme aus dem parkett.

09381.

na schön habens das gemacht. herr schrott wär stolz gewesen auf Ihre erfassung der -occasione-. aber bitte seins doch nächstemal -etwas- besser auf solche (okkasion) vorbereitet und HABENS UM GTSWILLEN EIN ZWEITEN AKKU DABEI! ich wär ja fast gestorben, als ich sah, dasz Sie doch noch mit dem tableau rumfuchtelten, als wär Ihnen irgendwas (entwischt.) die bilder gehnso…, also hinkucken müssens schon amal, während der knipsung, sonst ham ja alle die augen zu dawier…

und: den armen tomasz habens ganzschön erschreckt. sagens jetzt nicht, er Sie aber auch, ich weisz, Sie ham da ein ding zu laufen. abers geht i.o., man quatsche hier gemeinhin sowieso nieman von der seite an, und ich bin froh, dasz Sie ihn nicht fragen konnten nach dem ganzen zirkus, dens mit sich rumschleppen. ich werde das (organisieren), machens mir eine liste mit fragen, und -da kümmere ich mich später drum.- nacht auch…

ps doch: was sollte denn das mit den händen? und der nase? jungejunge, da war doch nochnichmal bier im spiel…; das müssens der thekenfrau aber noch erklärn…


und: guten morgen, falls jetzt endlich mal aufgestanden sind: vielleicht bringens beizeiten eine liste derdiesieständig hier porträt usw…

09375.drauszenpost ilb 19. segundo.

fängt ja gut an tag 1: 1733. ich bin immer noch ohne pasz. kluge, ca.:

  • Sie wissen schon, dasz diesjahr an allen orten…?

ich wuszte das nicht. habe (kulturvermittlung) vorbereitet sans fin. ganz im sinne des -kunstgespräch-. nu. ich seh das: die leute gehn in die lesung. an irgendeinem xbeliebigen lieux der stadt. so wies ganze jahr. achja, festival? und danach verteilt sich der pulk aufs umliegende arondissement. super. ich werde mühe haben, irgend autor/audience überhaupt zu gesicht für meinen senf. nagut. bis dann.


#09375.2 ilb.no drauszenpost

fr. kluge hat irgendwo geklingelt, also nun doch mit pasz der hr. glaser, im parkett. wie sie das immer wieder macht…, kluge neune…

nu: versuch, kritik zu bemerken. am rand. um kippen herum, restmate also

backwash um wachzubleiben. wir (also vielleicht sollte ich die dame einmal vorstellen: ich glaube, ich nenne sie gertrud? oder: elfriede? nee…, vielleicht: margarete…, ja, das kommt der sache näher. Sie musz in dem alter sein, das in dieser zeit in schwarzen ziffern auf die urnenplaketten gedruckt wird, manchmal auch als relief.) wir jdfs. kommen nicht auf den flügel zu sprechen, der vielleicht wirklich für aufregung sorgen sollte, the audience to annoying; ca. paradoxe intervention wird das glaubich genannt. umso wohlwollender begegne ich

aber was eigentlich, in die kritik an den jdfs. des männlichen teils der reden der intendantin des hau, von hrn. lederer; der des immer wieder gern gesehenen präsidenten? der stiftung preussische…, fr. v. arnim und von fr. gappah aus zimbabwe (die eigentliche eröffnungsrede) kann ich nicht einstimmen; ich habe jdfs. die vom festivalleiter echt genossen, trotz zahlen und fühlte mich fröhlich-gern an die abschluszrede im letzten jahr erinnert. die von dem berstenden tische…

  • Sie parlieren, oder? alswenns jahreschon dabei… „ziehns um gtswillen jetzt vernünftige schuhe an!“

##3.

zum zauberer sage ich nix, irgendwie ist -mein- schelm noch nicht wach, kannsein hier fehlen die kullernden biere. nur wohin solln sie auch kullern, es leerte sich die treppe der rauchenden rapidly, magsein im foyer oben wird noch, aber herbststimmung? drauszenpost? wosn das festival hin. beruhigt entnehme ich des leiters rede, dasz baumasznahmen in der schaperstrasze diesen genialen ort wohl ausschlossen. meine befürchtung, gewachsene dimensionen des programms hatten die entscheidung, das fest diesjahr nicht dort stattfinden zu lassen, herbeigeführt, hat sich also nicht (bewahrheitet? bestätigt? ich krieg jetz das wort nicht her…) aber trotzdem, wos das fest, wenn keiner sich hier betrinken will… ich würd auch ein craftbier nehmen… oder sitzt doch noch jemand in der haubar nebenan? ingen aning…, meinen bildungsauftrag mit pasz nehme ich jetzt dann jdfs. wieder ernst und verspreche, mich (siehe margarete? ingeborg?) um -gesprächskultur zum austausch über gesehenes- zu bemühen. es mangelt definitiv an sätzen. der bröker dreht sich im grabe um… (das wenigstens als referenz an den zauberer apps. sprache/altes/in sprichwörter flüchten… nur leider ist der wohl entgültig entfleucht, ohne dasz ich einen dank für wasauchimmer aussprechen konnte, wenn er nicht von seiner lesetour doch abundzu nach b. zurückkehrt. wär schade, wenn nicht…)

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09376.ilb.tag 2

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fotografiere sonst selten menschen. diesen wollte ich aber festhalten.

fragen an die hau runde bleiben; ich war trotzdem froh, nicht vor ende abhaun zu müssen, um es noch zu daniel harding zu schaffen. dieser las strenggenommen altes englisch auf französisch, was sehr anstrengend war. eine schauspielerin in pinkem kostüm zog am ende ihres (einsatzes) sehr viel gehuste auf sich, ich bin jedoch selten so tough, einen beifall anzufangen, ist mir erst einmal geglückt…, und dann solln die schnösel doch sagen es ist ein piece, da wird nicht geklatscht.

frage an aljoscha und fr. passig vielleicht: ob sie meinen, es wäre (vom standpunkt des kritikers) aus relevant zu unterscheiden, ob ein literarisches naja produkt eben basierend auf bestselling analysierenden algoritmen (einer beliebigen bestseller verkaufenden plattform) computergeneriert wird oder diese aufgabe ein mensch übernimmt, der ebenfalls bestselling strategies entwickelt hat. pendant: netflix produktionen. fleischersatz aus soja. wer solche bücher liest, solche filme mehr als einfach nur geil findet und ihnen möglicherweise künstlerische qualität zugesteht, dem könnte vielleicht auch egal sein, welches neuronale netzwerk sie entworfen hat, also ob dieses auf proteinbasis oder nicht beruht.

ich hätte gern mehr von dufour gehört, die ein biszchen leise war insgesamt oder in der nachbarschaft zumindest. weiter wünsche ich mir immer mehr, dasz irgendwann eine der koryphäen der runden rausgenommen würde und die moderation übernimmt, statt die vielfloskelnden, hübsch anzuschauenden (moderatorinnen.) das habe ich im letzten jahr nur vage gespürt, heut hat sich diese wahrnehmung bestätigt.

ich glaub, die kluge nimmt mir morgen mein pasz wieder ab…

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immer treppen.

09377.und heute: krematorium. colombarium. hejhej tu tau.

aber erstmal friedhof. bisdenne.


geil: marty, der alte biff und der doc. nur rock. maren kames schlurft ((c) brotklaun) den besten text des abends. restnote:

#09377.silentgreen

– claqueure oder, wiederholtes weiszesockengehabe, merkwürdig immer wieder.

– weiter: schon wieder überall dummes gekicher, es erschlieszt sich mir wohl nie, was ständig zu lachen wäre bei:

– eileen myles: alte weisze frau mit unwichtigem zeug.

– danach asien. wie immer& überall auf dem vormarsch. &wer braucht s.o. amerikanisches zeitgefühl wenn alle kotzen auf amerika. ihr kommt da auch nicht raus. EDIT:

– sartorius: genau: „tschilpen bis zum anschlag, bis zum tod.“ geil! was für eine kombination. warum hören wir 20jahre alte gedichte. warum gedichte eines alten mannes, dessen frau osä. während der anderen lesungen das device bedient, statt zuzuhören, was grad geschrieben wird. stelle fest: again erfüllt sich hier die gelungene melange aus bestselling strategy/publikumswirksam unverbrauchtes als konzept ilb. warum aber nicht nur (unverbrauchtes.) die logik des programms zugeschnitten biszum gehtnichmehr. bewegt wird nicht wirklich, höchstens, siehe oben: paradoxe intervention. heute also #2.

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krematorium. sehr unten.

#09377.2

klar könnte ich jetzt verschwinden. the pulk is gone. fest findet woanders statt. weil eben alle -in grüppchen- kommen, sinds auch in grüppchen wieder ab. komisch trotzdem. kluge? noch wach? musz Ihnen paar fragen stellen…

– was macht das junge volk? chweisz, da bin ich raus. nur dächte man, literatur wäre mehr als gelesenes. was treibt die leute hier weg? precise: wo soll ich denn ansetzen mit achscheiszaufdenbildungsauftrag, wenn alle tanzen gehen. so habich das nich gemeint mit: kullernde (fehlend) biere. mein Sie ich soll beim döner kucken? schon möglich…, aber kluge hej…, ich weisz nich…, habens sich mal angekuckt ihr publikum? die laufen doch gar nich…, die fahrn taxi, wenns besoffen sind…

– ich mein hier keinen absatz zu finden. schauns, no schelm. ja…, hab die drei komiker gesehen, aber sich selbst fanden sie nicht komisch. hä? dunno…, welche komödier kann denn nich über sich selbst lachen…

also gut kluge, Sie finden mich morgen am friedhof. zum tagesprogramm sich das surrounding schon schön trinken… naja, danke für den pasz. da ham Sie aber gerödelt, oder… nacht.


einen noch: okay jungs, challenge accepted. also versuche ich mal zu reimen:

  • der alles durchdringende gärtner: chance living dialekt.
  • paradoxe i.: wo nix is, kann nur was hinkommen, aber jdfs. nix verschwinden. etwas musz da gewesen sein, um wegsein zu können. were all looking nights over to sheffield.
  • soll ich anfangen das in euer 80er-russisch zu übertragen, damit ihrs versteht? KACK jewo sawut?? (noy. labelling noy. the geneva beauty.)
  • 09392. manchmal bringt der zufall das zusammen. also: chance, der gärtner eben. oder eine wüste frau hat mal unheimlich gerechnet…; also hier: tusen tack, ptmsn.

09381. tag4.coll-hungaricum

und heute? zigeuner…;

  • ach…, weisztdu, die sprache… bring mir bitte nix mehr bei.

und:img_1222

t.: that 1 not sharp, two pretty unsure if saved dueto batteryreason. just wanted you to sleep well not worried. i am still horst.

promise ill be prepared. wer soll dis ahnen. herr schrott meint: die göttin -occasione-. immer, wirklich immer, springts mir davon. da waren (issues) der ziganes, die nun bisman je wieder auf einen trifft, der mich verstehn würde, ungeklärt bleiben solln. damnit…


die paradoxe intervention scheint mir hier eine echte methode. heute: man lädt zwei moderatoren für die beiden runden mit sinti/roma/ und kuckt, wie gut sies anstellen (als schauspieler natürlich, in der rolle geübt), das deutsche kontrastprogramm zu den komikern aus dem zirkus abzubilden, also den eigentlichen deutschen mit diesen zusammen auf die bühne zu holen. ich wage jetzt doch zu behaupten, ich bilde mir das autist nicht nur ein, sondern das fehlende rockmoment befähigt mich. wenn es anderen genauso ging, bitte laut klicken. sonst fange ich noch an, die berliner kultur &angelegentlichen institutionen zu hinterfragen. also bitte: ich bin unmündig, selbstverständlich selbstverschuldet, und möchte jetzt mit immanuel reden. ächt ej…


img_1223
kriegich nie hin…

 


09382.kewgenerator

PETINA GAPPAH Christian Beldi Annemie Vanackere Klaus Lederer Ulrich Schreiber RAOUL SCHROTT EILEEN MYLES Nguyễn Phan Quế Mai DON MEE CHOI VERA PAVLOVA JOACHIM SARTORIUS NOURI AL-JARRAH GHAYATH ALMADHOUN HUSSEIN BIN HAMZA MAREN KAMES Karl-Markus Gauß Wilfried Ihrig Dotschy Reinhardt Jovan Nikolić Tamás Jónás Ulrich Janetzki R.O. Kwon kookread und: friendwithbooks hamburger bahnhof kiezbühne nehringstrasze vera steude


09386.kookread.sept17

  • hier würde mein (bildungsauftrag) greifen aber ich
  • aber immer nur ICH. diese ewigen belange, oder… (milch ist ein verlangen…)
  • ein weiszer köter vor dem eingang. man vergiszt die aber
  • neuen erscheinungsformen zu schnell die (divergenz.) niemand weisz wer da sitzt keiner kennt den andern. ich weisz ich klaue aus den taschen der andern, weisz mich (lungernd.)
  • warum noch kirchenlieder statt bastarde, inglorious zb.; wenn hinter dem hügel eine kavallerie, dann sollte sie jetzt. und ihre uniform ablegen.

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09387.

naja und das wars auch mit dem festival. oben der fremdgang, danach: lampenfieber abbaun, denn ab heute:

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und horst-am-i sehr dankbar für badge/bier/wurst/umsatz. -recompense you- ist ein von mir indiziertes wort in den blacklist der kommentarfunktion. ich selbst verwende es hier nur um

ja…, warum eigentlich… ingen aning. tusen tack.


 09391.ilb last entry

(open letter to g.l. concerning idontknow. just thoughts.)

achja:

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beer/wrap at silent green
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silent alley
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schwarzkopfstr.
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cicular gallery. kid on bike.

09392.fwb

hier sollten anfangs rosen stehen, aber ich habe gestern nur

melde gefunden um (נוי פככה) (the geneva beauty) zu bedanken. komisch, wenns -in- den laden stürmt, weil drauszen ein bike abgekoppelt wird. sehr komisch. so habich das jdfs. nicht verstanden. oder wie immer garnix.

melde: widerwärtiges scheiszunkraut.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

aber das war alles gestern. et aujourdhui? morgen wird die hälfte der belegschaft fehlen, d.h. jede menge löcher für mich. nur wir waren bei rosen immernoch, oder? irgendwas habich vergessen weiszich…OLYMPUS DIGITAL CAMERA

achja…, aus festivale. frag mich, was sie mit tu taos urne gemacht haben und überhaupt mit den ganzen kippen…

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09397.arte povera.kiezbühne.

…glaubich zumindest. aber eher: die der (armen) zu persiflieren. ich hab das nicht mitgekriegt, ich weisz, ich steh ganz hinten dran an der ecke und (kontempliere noch) wo längst äktion. aber warum das ganze, ich denke: man musz studiert haben, einen forschungsauftrag und öffentliche gelder im nacken, um sowas () durchziehn zu wollen. und eben ein haufen connections. geil.

es gibt ein wort, h. bröker-bachmann: ironie, die sich nicht als solche zu erkennen gibt, ist keine. es ist einfach verarschung. da kommt dann endlich mal mein einsatz: tut mir leid, aber ich glaub ich bin einfach zu blöd, um das zu verstehn. was nicht heiszen musz, dasz das -produkt- deshalb (besser) ist. if no gap is to see, why mind the gap.

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10402.lyrikclub

task is isit. irgendwie hab ich den *rockmoment* verpaszt grad, tut mir leid. task is isit: rockmoment irgendwie (verpaszt. haben.) task is isit. nein…, finde den
rockmoment nicht wieder. also irgendwie
und (wegen der kalten glut) in die das am ende: stoszen. also ich…, eigentlich. es natürlich. so beiläufig wie möglich.
gut. dafür könnt ich der bibliothekarin
– ab in die kalte glut!

(rückzug, ich weisz. belange oderso, andersgeartete nun fehlleiten fehlleitung fehl
– in die glut, Sie wissen schon… kommens jetz zum punkt.

(rückzug? warum denn jetzt?)
(achso. fehlte was…)

ich habe mir den plot ja nicht ausgedacht, hörn Sie mal. aber wenn das jetzt musz, okay. achso: lyrik.
(das wort kommt in meinem buschmesser meine ich wortschatz nicht vor. höchstens am gürtel meine ich, tropsdem…, ich werde es hier nicht weiter verwenden.) (war da noch (rockmoment) kurz?) doch…, ich sehe einen.

bananen gekauft gestern. war mir kurz egal, wo die herkamen
hauptsache bananen. erfahre neuerdings immer von der nachbar
worauf ich beim (bananenkauf zb.) achten müsse. also jdfs. hauptsache
dasz sie nicht so gesund aussehen, hab ich mir merken können. daran erkenne man usw.
kaffe auch gekauft. (es würde sich jetzt einiges inhaltlich wiederholen, ich spare mir das und dasz ich auszerdem: tomaten, käse, hackfleisch &nudeln kaufte, weil abends aber lassen wir das es würde weniger aufregend als
ich kaufte auch

(das ist mir schon zuviel rockmoment. wir sollten jetzt zum ernsthaften teil der lesung kommen…)

grau (typisch) der fleischersatz jetzt im nacken wo vorher das buschmesser. vielleicht
mehr wellenförmig also nein eigentlich nicht direkt -wellfleisch- aber schon irgendwie so dasz sich darunter das mark abzeichnet weil die knochendichte hier aber lassen wir auch das. pelle der zeichnung. kurz bitteres einfügen weil
rauchen…, achnee…

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und sediment. דפנה/palladium.

da waren wohl auch einmal namen…, wo (links) genannt, vom gegner nur immer wieder

thunfisch thunfisch, was man erstmal kennen musz, um überhaupt aber lassen wir auch das; nein, ereignisreich könnte man nicht sagen. -auch die jugend überdauern- diese strukturen…; ja klar, phonetisch, aber nicht als (sujet.) ich sag nur, sagen sie, und meinen die faust-auf-dem-tisch, wenns erklären einem den witz, der dann wieder mit zwei s geschrieben wird, weil er aus -der- provinz kommt, wo man eben -so spricht-.

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ich hab das gegoogelt sagt man glaubich. es handelt sich hier um ein kompositum, also jdfs. nicht um ein wort. wort, gedanke…, jeweils etymologisch betrachtet.

 

09364.bhk

…da wäre wiesengrund neu gesät worden sagen Sie? warum schreibens dann nicht endlich eine krittik mein lieber hr. guhl. Sie stehn doch sicher in zwei wochen bei mir auf der matte um einen pasz, nehme ich nicht nur an. achja, installieren wollen Sie sich…, kulturvermittlung. kunstgespräch? ein teufel werden Sie tun…, ich seh das schon kommen: lungern werden Sie…, LUNGERN! das naja okaye bier kippen, Ihre docs im spiegel ankucken, wasser durchs gebäude tragen… Ich hoffe, Sie sind etwas ängstlich, ich hoffe sehr, Sie sind vorbereitet!

09296.drauszenpost-VI-serious

okay…, one time, lentement, for -the professionals-. i sneaked in, realising i can no longer maintain the bauarbeiter attitude towards you. there -was- a spare of damnyou 2 seconds! to take the opportunity to talk about this chose. 2sec! i am 40! i am not on coke! how could i have improvised showing you into this…, still in the cemetary mode… your speed, my weakness in metaphores. again it turnes out a letter to the avantgarde, avantgarde here broadly embracing any form of expressing content in some modern way adapted to the quickness of (media digitale.) but okay, lentement for the non sneaking in to

hacks/hackers #47. audience, audience, audience.

und warum in english? ich erinnere eine aufkommende frage zur entwicklung der dt. -medienlandschaft-. ob -what happened last week- zb. in deutsch gemacht würde. ich jdfs. hätte mehr spasz, weiter senf in meiner muttersprache beisteuern zu können und tue das dann auch hiermit. die bauarbeiter bleiben sonst drauszen, oder? oder.

aber wer nicht in -der audience- sasz, weisz grad auch nicht, wovon ich rede. und -die audience-…, klar, soll auch das publikum von gestern sein, dem ich auf diese weise (senf…); aber doch nicht hauptsächlich… der feuilleton lebt doch nicht -aus sich selbst-. oder doch? nein. es gälte, publikum anzunehmen, das explizit -nicht- in content creating involviert ist. 1st.

das wird kein brief an die avantgarde.

problem ist: in einer viertelstunde musz ich mich aufs fahrrad setzen und zum friedhof hetzen. vorher wär schön, nochmal auf clo zu gehen. also quick…, komprimierte andeutung worum es dann… heute abend vielleicht, an dieser stelle gehen wird: im zeit online newsroom am askanischen platz stolperte ich gestern in eine versammlung junger, engagierter nehme ich an, journalisten, die jdfs. nicht nur zum spasz 2h über 1. ein projekt namens -reporterfabrik- und 2. den newsletter -what happened last week- ein paar eindrücke sammeln konnten. ich rede plötzlich ganz normal, oder? was ist sonst noch passiert? ich glaube, es geht im wesentlichen um (vernetzung wiedermal.) bin ich also am richtigen ort gewesen, aber again zu sehr bauarbeiter. ich werde auf das angebot zurückkommen.

—dieser post wird zu einem späteren zeitpunkt fortgesetzt. entschuldigen Sie die unterbrechung.—


unterbrechung


unterbrechung


09306. DAS heiszt arbeiten auf dem bau. to be continued: on 09313. which is mondee. we sorry for the delay. isses so interessant?


#09313.hacks/hackers.#47.nachtrag

auch hier, mitten in the woods, krieg ich zeitung – oder das was davon übrig ist, wenn your personal newscurator des newsletter what happened last week sich da durchgeboxt hat. wie sham jaff das genau macht, was probleme sind und was das geile daran und warum überhaupt (also 42), davon berichtet sie der -audience- in einem jdfs. groszzügig gewährten zeitlichen rahmen. dasz man so jemand werde, der dann professionell journalismus betreiben kann, auch als unabhängiger, möglicherweise stets unbezahlter freelance journalist, dazu kann die -reporterfabrik- einem helfen, die akademisch aufgebaut online kurse zu diesem thema anbietet und an diesem abend ebenfalls im zeit-online newsroom vertreten ist. dasz ich an solchen kursen noch nicht teilgenommen habe, sieht man, oder?
i walk this through, you see, and set me a deadline too which is finito today. and why im switching? because. simple is that: im on the edge maintenant of geistige kapazitäten for today since i didnt sleep too much the last coupleodays. and, for that: doing it ce non elabore en allemand would leave unsatisfied my demands towards language-to-be-written-which-is-not-art. i can do the baddest crap in this foreign language and have no bad conscience because i simply dont know better. its a pretty small world constitue de mon anglaise, donc plus grande que du francais mais encore tel petit de pouvoir demander nachsicht mit dem ausländer. et voici: je dorme deja…
—entschuldigen Sie die unterbrechung. dieser post wird evtl. später fortgesetzt.——


09341.ass-faul

das ist eine nachricht von frau kluge für herrn glaser:

  • ich möchte Sie doch bitten, Ihre anmeldung bzw. ankündigung am ilb in den nächsten tagen zu erledigen. es könnte sein, es warten leute darauf, Sie dort wiedrzusehn, die Sie vielleicht vergessen haben, über Ihren verbleib zu benachrichtigen. sind Sie wieder in ein grab gefallen? bitte kommen Sie zu potte und machens endlich ein häkchen unter com.ilb.parkhaus-vorbereiten.

liebe fr. kluge, ich habe angelegentliches bereits vorangetrieben: check. aber ich bin trotzdem faul-as-ass was meine rückmeldungen angeht und bitte dies zu entschuldigen.


09341.acud

its still a drauszenpost isit, even if theres nothing to say. i was drauszen. i experienced: le folk.

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beer for books: no i think not.


09351.lcb

hallo nora. wie geht es dir? mir geht es gut. ich sitze in der rotunde und mir wird ein buch nach dem andern geklaut. super oder?

09365.nepomuk

nachdem ich ein letztes mal -vor- (auftritt: hamburger bahnhof) in der kreuzberger literaturwerkstatt (erschien) um möglicherweise noch autoren für die anthologie WERKZEUG zu begeistern, stelle ich fest, stellen wir fest, dasz -sediment- eine fragwürdig hinsichtlich literarischer qualität geschichte bleibt, sediment bleibt, und das werkzeug diesen autoren nicht fehlen wird auf ihrem weg zu einer weiteren lesebühne, wos vor sich dümpeln. es ist ein groszes grauen…; ich entwickle starke (kuratorische neigungen.)

09295.whlw

voici, subaltern journalism. you did well to vanish, nestcepas. i talk people too, dit allemande. i didnt know exactly what some -office hour- supposed to mean and sorry maybe just einbildung mais jexperience ici aussi le phenomen beingbauarbeiter. if there there had been interest my view is it had expressed somehow, nestcepas. commandment went pub! and some vorbeigerolltes bier spent i willing to talk bauarbeiter if youd show up. youre lucky to not. its all whining…

besides all polemic i really like what youre doing although i cannot judge an objective worth of it due to not being tres en chemin. its changing…, all it maybe needs is initiantes to information cvd. hints to query. i dont query much but its changing i think.

it ended well as non journalist open letter, aber du bist nicht die avantgarde, sondern vielleicht wirklich mal eine echte stimme, die ich froh war zu treffen. alles gute, st.

09287.float-hkw

okay. die avantgarde hat ihren arsch bewegt und einmal sämtliche lieux passiert, die mir am herzen liegen. ich würde jetzt gern das polemische aus der stimme nehmen und herzlich sagen: tusen tack. ich meins so. ich danke euch hiermit, aufrichtig. für einen (wortefehlenden) abend. me manque les mots. ich kann nur so, in eine ecke geklammert, literatur. ich weisz…, ihr wolltet das -genau so-. aber soll man das vorher wissen? hätte man? diese entspannung ahnen können? ich weisz nicht, wie weit ich jetz ausholen dürfte, zu erhellen, was -dieser- weg mir bedeutet. weisz auch nicht, wer ihn gesehen hat. wirklich nicht. weisz nicht, wie ehrlich man sein soll. kritik, oder? oder. kritik.
langsam flieszende, stehende fast drecksbrühe aus der lausitz. wos dein begehr…, wos dein wille. trägst, was man dir anvertraut. wie oft…, und vom rand in dich…, gepiszt, gefallen…, aus verlorenen wetten heraus ans andere ufer; wie bist du eine stinkende scheisze, durch die sich die stadt quält. habt ihrs jetzt gesehn? ward ihr also auch einmal DRÜBEN? schön. ehrlich. zeit spielt ja keine rolle. es ist nie zu spät, jungfernheide auszusteigen. nie zu dunkel zwischen autobahn und brühe und die kähne…, kähne. hamburg, oder? hamburg.
wartet. ein wenig. aber ach…, die gleise…, ihr kennt den frieden nicht. nur grillen, vielleicht nur grillen. alles floating alles was an einem rauscht und schon vorbei. ich habe luchse gezeichnet. bin gestolpert und aufgehoben von den schwänen worden, die im winter noch, wenn man kann, dort wo man selbst nie könnte, überwintern. wo die gülle. wo vom piratenschiff aus die kanakenkinder ins wasser so wie ich. scheiszschwäne. aber heut abend: keine einhörner. glaubich. etwas sedimentiert aus dem bekannten nach dort wo -ich- herbin. das wird flechtenmaterial geben und humus, humus…, in dem vielleicht endlich der nachhall siedelt. danke, avantgarde, für diesen bereiten boden.


09291.jul13. der nachhall. fluch des zynismus.

ich kann ihn nicht aus meiner stimme verbannen diesen ton. ihr hört das, oder? was, wenn jemand gestorben war? was, wenn all das traum war und vision nur eines längst vergangenen? diese reise durch die stadt war nur ein traum, irgendwie bin ich mir da sicher. hadesfahrt. sonnenuntergang, dämmerung, nacht bald…; grillen zuletzt. stille überall, unter den stimmen; stille auch neben der autobahn. stille im hafen. immer wasser ist still um einen…
ich hoffe, nicht einer groszen farce beigewohnt zu haben und ich weisz nicht, wer das wirklich zu verantworten hatte, was auf der runde passierte. mir war, als wenn man den zirkus auf einmal im biomarkt trifft, die clowns vor dem gemüsestand osä.; weisz nicht ob das jemand versteht…

09185. briefe an die avantgarde

liebe freunde der schwerkraft,

ich verfasse dies im (vollbesitz meiner geistigen kräfte) obwohl man sich darüber wohl nie ganz klar sein kann. euer flozirkus läszt einen ja auch nur halbwegs normal bleiben…

ihr fragt euch, wie ich mich befinde? ich befinde mich nicht. ich sammel mich dort ein, wo ihr (ablagerungen) hinterlaszt. an, ja…, dann auch. aber zuerst -ein-. es ist, als wenn sich in euerm (sediment) erst meine sporen, hier (spuren) zu bilden vermögen, die ich dann, ohne -rockmoment- versteht sich, halbblind zusammensuche und mühsam die tauben von den nichttauben trenne. am anfang entscheidet das gehör. voici…, eine tumbe parole.

wieviel ist 1000 wörter? tausend? wann ist das wort zu ende? bei 1000? voici, fr. stein: ich kann diese stelle nicht wiederfinden, wo TAUSEND stand. wo habt ihr das hingeschrieben… euer (sendungsbewusztsein) trifft nicht mein (findungsbewusztsein), immer nicht; kaum vcvs. 146 und was wollte ich sagen…

vielleicht ist jeder 1. lernt kennen, tauscht aus, verkauft sich oder nicht oder 1 anderes oder auch nicht. ich weisz, -das ammortisiert sich nicht-. weisz, dasz eh nur geschrieben wird, mehr nicht vermutlich. macht ihr irgendwann zu? wie sieht das aus von der anderen seite…; ist da auch irgendwas -avantgarde-? was macht eure sporen sich bilden? die vielen nassen flecke in der landschaft…; überall siedlungsaufwand, der nachher albern wirken musz, wenn die pioniere die referenzflächen aussparen. vielleicht entstehen so die muster; ja, es wird wohl. läszt sich auf diesen bauen? diesen aufgelassenen einfriedungen dessen, was ihr irgendwann besetzt habt? („du muszt dein leben ändern…“) bei 257.

und nun einsammeln. für mich geht das konzept auf: es lohnt sich. ich meine das ernst. tausch/kauf/diebstahl. der rest im haben unter (werbungskosten). ich musz es also ernst nehmen, oder? ich fange an, geld zu verdienen mit dem scheisz. okay, 70% der einnahmen sind im weitesten sinne -naturalien- also mehr oder weniger (tauschgeschäfte) zwischen bier, wein, otherpeoplespublications. abers zählt, oder? oder. die bücher stehn ja im regal. ich müszte nur einmal ehrlich erfahren, ob ich jemanden abgezogen habe oder ob ihr das genauso macht, dann hätte ich ein besseres gefühl, die (kandidaten) anzuhaun. ich bin ein spettat, aber ich bin mein eigener spettat.

das sollte eine klärung bewirken hier: ich bin… mein eigener spettat. ich habe -spettat- an anderer stelle ausführlich versucht zu (beleuchten) für jene, die mit dem wort vielleicht nix anfangen können. an noch anderen stellen, in der -realität- versuche ich ebenfalls, euch darin zu (erhellen) was es heiszt, ein spettat zu sein. ich erkläre das weniger, als es euch vorzuleben. an euch ist sehr wenig spettat auszumachen…, vielleicht geht das mit der zeit verloren, wenn die (bücher) irgendwann in anderer leute regalen stehen, in buchhandlungen zu erwerben sind, auf lesungen vertickt werden. kann sein. findet ihr das gut? okay, zugegebenermaszen habe ich auch an (verlegten) spettat ausmachen können; da jedoch rührt das weniger von dem gefühl her der eigenen fehlbarkeit als eben dem der vermeinten unfehlbarkeit. von manchen ist eine höhe erreicht worden, von der aus sie nicht mehr erkennen können, wo der quark wirklich nur spielt, den sie von sich geben. ich möchte da eine analogie bringen: ich glaube benn, kafka und hölderlin sind sehr viel leiser gewesen als zb. st. george und th. mann, auch fr. lasker-schüler oder ein paar aussortierte des expressionismus haben vermutlich leise gesprochen. nicht dasz ich th. mann zumindest nicht auch sehr schätze; die fallhöhe jedoch, von der aus er und hr. george besonders manchmal leicht ins lächerliche abdriften, weil sie sich ihrer wirkung bewuszt sind und diese pose -in der primäre- (heidegger auch, was für ein 2/3 schmarrn da teilweise zustandekam) zur geltung bringen…, ist immens, und von heut aus betrachtet sind sie sehr tief gefallen. nietzsche zb. als gegenbeispiel: der über-angeber, der allesbringer, der blind für sich war; und dagegen sein antagonist der mann mit dem schlapphut, der demselben wahn erlegen war, aber eben nur in der pose. wohin wollt ich grad?

achja…, der spettateigene…; nu…, vielleicht werd ich auch irgendwann fallen können, wenn mir ein aufstieg aus dem, was ich immer -sediment- nenne gelang. und vielleicht werd ich dann insgesamt so hoffe ich -leiser-. bisher begrenzt die reichweite meine stimme jdfs. noch nicht. im wald kann ich soviel glas kaputthaun, wie ich will, oder; auch während der mittagsruhe. es ist eben so, dasz ich da gern glas zerdepper und immer hoffe, jemand tritt rein und hat was, um sich aufzuregen. ich würde auch so lange dort sitzen und warten, bis das passiert, wenn ich nicht genau wüszte, dasz die stelle, die ich mir für mein polterabend ausgesucht hab, kaum begangen wird. ich werde schilder am waldrand aufstellen: hierlang, da liegen scherben im gebüsch osä. fürs erste genügt aber vielleicht, mit laut klingelnden beuteln vor dem wald auf und ab zu laufen, um jemanden zu der frage zu bewegen, was das ganze soll.

  • okay, und was soll das ganze?
  • naja…, ich will ein paar leute in den wald locken. weil auszer den scherben, die ich da verursacht habe, liegen eben jede menge andere, weit interessantere, wohlplaziert und eine passend zur anderen an allen möglichen stellen. ich kenne ein paar schöne und würde mich freuen, Sie an dem einen oder anderen scherbenhaufen zu treffen, um sich über provenienz, material, alter… der objekte; vielleicht geschlecht und herkunft der (zerdepperer) selbst und das setting an sich laut gedanken zu machen.

okay, ich glaub das haben die scherbenleute verstanden. es fehlen noch hundert wörter, die ich dazu nutzen möchte, den nächsten brief anzukündigen. ich werde mich in diesem einmal mit den (scherbenleuten) im besonderen auseinandersetzen. falls jemand einen kennt: der weg ist gangbar…, nur müssen sie eben ein biszchen deutsch lernen. dann klappts auch mit dem nachbarland. 50 noch? kann ich nicht einfach hier aufhören?

  • Sie haben tausend gesagt also tausend to fulfil, please.
  • und wenn ich jetzt nur noch müll…?
  • das tun Sie sowieso die ganze zeit, aber das war nicht die aufgabe, keinen müll zu produzieren. es ging um den brief. ist der jetz fertig?
  • tausend wörter —> avantgarde.

09154. drauszenpost V

neu. selbst aktualisierend. von hier abwärts. so schwer is das nich zu verstehn… stichworte global: schon wieder kook, acud, Jens Friebe, Christiane Rösinger, Andreas Spechtl, schlegel, flegel, nach dem friedhof in die uni, vor dem friedhof primaere, biegungen im ausland, trio NYX, lettretage ori, hopscotch reading room, Will Furtado, Zoe & Nat (TABLOID Press), Maxi Wallenhorst, Jule Flierl, Göksu Kunak a.k.a Gucci Chunk, lcb debuts der saison, katharina mevissen, emanuel maeß, helene bukowski, lettretage georg leß, lara rüter, sonja v. brocke, kook read Daniela Dröscher, Dilek Güngör, Matthias Nawrat; studio lcb monika rinck durs grünbein christian metz tobias lehmkuhl; schon wieder kook: Hannes Bajohr, Sarah Berger, Christiane Frohmann Carsten Schneider


#9154. apr10. 0619

fr. kluge meint, ich hätte mich wohl verhört. also suche ich in der ecke nach einer gelegenheit, lengevitch (©brotklaun) zu angeln. ich werde nicht müde, meinen (feierabend) gegen die landschaft auszudehnen und da…, und dort…, kullern freundliche weingläser über den weg. eben noch in der mensa, nu schon

das philologische laboratorium coll. ii -in der primäre-. finger müszte man haben, saubere zumal, aus denen (kritik) sich (saugen liesze).

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schreiben am rand der utopie.

9171.

irgendwie fehlen tage…, weisz nicht, wo ich war. kann sein dasz (alkoholisches) über den weg gekullert ist. ich erinnere mich dunkel an elektronisches im ausland, da während des (konzerts?) vor mir auf telephonen gespielt, leute in einer tour umherwandeln; an hundgerüchen an menschen während einer werkstatt im (sediment natürlich), wo deutlich die lesezeit der autoren zu kürzen gewesen wäre (ich habe wohl einmal im wahn die vorstellung verlassen, den zu kritisierenden teil gehört zu haben und nicht wuszte, also ich, warum ein text auf dieser länge zum vortrage kam, dessen (zu kritisierende aspekte) sich nach 3min erschlossen haben, der rest wäre eben lesung plot geschichte – aber dafür war ich eigentlich nicht dort. ich wollte doch pöbeln, oder? oder.)

dafür am shabbes, langen sehr langen shabbes: die hoflesungen in der kurfürstenstrasze fangen wieder an. und wie im letzten jahr auch: ct dort sein ist immer noch eine stunde zu früh. oder die amis haben die sommerzeit nicht mitbekommen, kann sein. jemand musz die mal antippen…

  • und sonst? wieder in der uni, oder? ein gestell aufreiszen?
  • gehns…, Sie ham doch ne macke… ich gehe tief und ernst mitten ins wissen.
  • aber bauarbeiter bleibens…
  • ja…, bleibich. das weisz die mensa. ich habe kein joghurt mehr geklaut seit…, eben ewig schon. komm schon kozany, das lernt sich nicht von alleine…
  • ach…, ich seh Sie nur zu gern den turnschuh dort zwischen den lümmelnden vagrants, ich sag Ihnen aber, Sie sind ein sack… und das wissen die andern turnschuhe…

ich finde ewa wird etwas übergriffig, wenn es um mein bildungsbemühen geht. nur sie hat gut reden in der upper class. ich werde sie auf einen pasz festnageln…

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und irgendwie musz man es immer nach hause schaffen. an den nutten vorbeikommen und zivis. shabbes, oder? shabbes.

#9177. apr25. lcb debuts

bitte ein ich jetzt, dasz einmal anmaszend (einwerfen darf) was für ein 2/3 schmarrn es heute schafft in die auswahl für (die debuts d. frühlings) zu kommen. aber natürlich sieht man auch menschen -die gelenke des lichts- kaufen, wobei sich die frage doch gestellt hat, ob dies ein (vorkäufer) gewesen ist, ein (ankäufer) einer der andere (mitnehmen) wollte… (käufer, unentschiedene…) ich war jdfs. nicht unentschieden, welches debut ich mir gern (tschuldigung fürs bild) auf die couchlehne stapeln würde und besagte (gelenke) wollte ich wohl nur zu ende hören incl. fragestunde, um darin sicher zu werden, warum ich es so schlecht fand. hr. maeß bestätigt dann in dieser auch einsA, dasz es sich um ein übertrieben angestrengtes (und keineswegs -anstrengend, schwer, kompliziert wie von ihm vermutet) buch handelt, dessen autor ja, schön, okay…; zumindest so schreibt, wie er möchte – was man ihm im gegensatz zu helene bukowski jdfs. zugute halten kann, die so schreibt, wie mans eben grade jn hldshm lernt und näxtes jahr wieder anders. es bleibt ein egotrip mit zuviel mond und wahrscheinlich sehr viel mond. ich frage mich, aber nicht nur hier&heute, was publikum -und- moderatorin die ganze zeit zu lachen hatten, ernsthaft. taugen so oberflächliche, überaus seichte wortspielereien schon dazu, irgendjemanden zum lachen zu zwingen? ich habe ächt 0 humor entdecken können, keinen shakespeareschen -wit-, nichts dergleichen; platte, aufs auge gedrückte hier-hast-du-was-zu-lachen, hier-hast-du-spass(mit SS)…, mehr nicht. traurig, wie leicht die leute sich kaufen lassen und wenn das schild hochploppt accordkichern. armer querschnitt der literaturlandschaft, der sich an dem abend präsentiert hat, wenn man zwei drittel der debuts wegalbern kann.

und fr. bukowski hat noch keinen lektor gefunden, der ihr die stakkatohaft auftauchenden -te präterita, übertrieben besondere namensgebungen und bilder wie (das messer so fest greifen, dasz sich die nägel in die handfläche bohren: wenn man sich die nägel in die handfläche bohren kann, ist das jdfs. kein küchenmesser oder höchstens eins zum kartoffelschneiden oder man heiszt michael jordan 1., und dann: wenn man so fest zupackte, liegt der ballen -über- den nägeln, auf ihnen drauf, alles andere ist ausgedacht…; und so wirds vermutlich weitergehen. i know kleinkram.) wo warn wir? achja…, austreiben kann. zum glück war das erste buch ein echtes erstes buch und so fing der abend mit k. mevissen wenigstens gut an. gekonnter griff von wagenbach. is ja aber auch schön, sich immer wieder aufzuregen… hiernicht, ich improvisiere/marginalisiere durchaus (positiv.)


#9181. apr26. die erkundung des handschuhs in der lettretage

ewa sagt, ich komme langsam aus meinem trottel raus. nu, wenn sie meint…, ich versuche jdfs. trotzdem meine zähne vor der avantgarde zu verstecken. ich müszte in mehr kuchen beiszen und glibber, oder vom pudding mich bedienen… (lassen? nein: also -am pudding-…)

es war so sagten sie -blutregen- gemeldet worden, aber die ersten tropfen mit oder ohne sahara fielen erst, als die drauszenrunde sich eh langsam auflöste und eigentlich fand die veranstaltung ja auch -innen- statt. dort die stühle gut besucht und jdfs. kein wort zuviel, auch kein stativ zu viel…; ich dachte ca. an achtziger quartette, erwartete fast dasz die diskokugel sich noch drehen würde. ich nehme an, dasz die lyrik sich (inhaltlich) weiter richtung der wissenschaften bewegen wird und finde diese entwicklung angenehm. je weiter sie sich dann trotzdem (innerlich) vom neurologischen botanischen geschichtswissenschaftl. linguistischen udgl. idiolekt distanzieren kann, umso fester vermag sie auch das publikum an sich zu binden, das die avantgarde grad noch mit kinderaugen ankuckt… ich kuck wie immer und wundere mich nur, dasz keiner in die -plattenspielerische sprachperfomance von andreas bühlhoff und marc matter (interveniert), ich bin ja eher zurückhaltend, wenn ich was nicht verstehe, aber langsam hätte man glaubich aufstehen gesollt, pinkeln, bierholen, quatschen…, ja, ich glaub, so wars gemeint.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

t. bresemanns audio/optisches chapbook, aus…

#9156. die hohlhandmusikalität. zwischenstand der dinge der welt-der-dinge-die-da-waren.

lieber georg,
liebe lehser (anm. d. red.: #1neologismus lesende allerlei geschlechts bezeichnend. anm. #2: wer #1 nicht versteht, braucht nicht weiterzulesen und -die hohlhandmusikalität- ist auch nichts für (ihn.)) für alle andern zum mithören, für Sie (rezension: groszartige komposition, meisterhaft ausgeführte wendungen, stilsicher, -unique-)…
okay, jetzt ernsthaft: Ihnen ist ein buch gelungen, das selbstbewuszt den (neugierigen) menschen, der auf der suche nach dem ist, was -nicht- plaudert, was -nicht- gefallen will, (unterhält, fordert, anspricht); was -nicht- versucht, es dem lehser durch die bedienung von hörgewohnheiten einfach zu machen. es ist – ein „widerständiges“ buch. man fliegt aus vielen versen mindestens einmal raus, glaubt kurz, sich verkuckt zu haben, sieht, dasz der satz stimmt, aber man in anderer, gewohnter lesarten den gang versucht hat, zu verfolgen, den der autor, das Ich… Sie… gehen. und staunt also…, wie sich so etwas ausdenken läszt. ich staune. bin begeistert von so fernliegenden ideen, die jemand von doch nur einer welt haben kann, der dann noch die gabe besitzt, diese aus einer vagen ahnung heraus in eine wirklich faszbare form zu heben. so komplex, dasz das buch (denn ein buch ist es, kein -band-) kurz behaupten kann, es -sei- seine welt und mehr gäbe es darin nicht; glaub mir, sagt das buch, hier steht alles, was du wissen muszt, versteh erstmal das.
naja. mir steht noch bevor, iblis, bruxismus, verschiedene werkzeuge, lykoi und lyapunow, özge, vielleicht auch fleschkresch und perückenbock oder abaddon, azathoth, shiina, shakarakiki, lyrikeriki und manches weitere (zu ergründen.) einigen hermeneutischen (entriegelungs)willen sollte man wohl mitbringen, um mit allen (bildern, bezügen, verweisen) etwas anfangen zu können. wer ein einfaches buch lesen wollte, hat sich vergriffen; aber was soll das, wer wollte nicht von einem autor auch an die grenzen des eigenen (weltverständnis) geführt werden, dabei immer aufgehoben in dem wohlwollenden, niemals, fast niemals zynischen oder abgehobenen ton seines (lyrischen Ich.)
die (gedichte soll man sie wohl trotzdem nennen) bilden eine erzählerische einheit, sind über III römische (teile) zu sieben thematischen (kapiteln) zusammengefaszt und in diesen vereinzelt unter titeln wie gegen […]; das schöne […]; wirbel […] zyklisch verbunden. die frage einer chronologie bleibt offen; „wirbel“ endet mit dem I. wirbel, atlas und aarti, wenn man das buch zuklappt und nur noch dem autor, der auf dem kopf steht, kurz winken will und sich bedanken für diese (ausweitung d. horizonts.)
lesen(kaufen!); schönes, schönes…, wirklich schönes buch in kookgelungener aufmachung. da fehlt keine stelle.
—————————————
da kommt grad ein lehserbrief in die redaktion: offengesagt, meint hier ein (verifizierter käufer), habe auch er sich noch nicht die mühe gemacht, alles bis zum verstehen hin zu erfragen, was der herr leß hier (erarbeitete). er möchte aber (durchaus meint er weiter) meine „leichtfertig ausgesprochene kaufempfehlung dahingehend korrigieren, als wir es hier mit einem buch zu tun haben, das vielleicht als (texteinfassung) allein gar nicht -gekauft- werden will, also begrenzt auf den rahmen, in dem dieser (text) eben daherkommen musz.“ er habe sich deshalb in die arbeit begeben, einen anhang zu erstellen (welchen er an dieser stelle gern veröffentlicht sähe), um der leserschaft den umgang mit und die freude an diesen -lyrischen interventionen- etwas zu erleichtern.
wir sind seiner bitte nachgekommen und verweisen auf unsere marginalien wo wir unter dem stichwort „lesehilfen“ fusznoten u.a. zur lektüre der -hohlhandmusikalität- zusammenstellen. find your way, follow the trampelpfad.


#9205. mai14.

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zb.: dröscher, zeige deine klasse. okay, aber warum zum teufel?

9205.2 acud randbemerkung

ich weisz, ich bin fontanes kritiker, der auf den hasen wartet. aber ich habe mindestens 2 hasen gefunden:

  • warum ist sten nadolny einer unter -schriftstellern, deren muttersprache nichtdas deutsche ist-?
  • warum -sehen tomaten rotaus- und sind nicht rot?
  • an mehr kann ich mich nicht erinnern. tut mir leid, aber auch die lektoren…

ich habe auch hasen im publikum gefunden: warum meint es, an stellen lachen zu müssen, wo witzige bilder -erwähnt- werden? es reicht doch nicht, davon zu erzählen, mal einen jungen getroffen zu haben, der den finger sehr weit in der nase hatte; man musz doch entweder damit selber ein treffendes, witziges bild herstellen wie ca. dasz der finger aus den augen wieder rauskam osä. aber selbst das sollte noch nicht zum lachen anregen (habich auch grad nur improvisiert); witzig wäre doch erst, wenn nur beschrieben wird, -dasz- der finger oben wieder austritt. ich glaube ich sehe das richtig. es wird gelacht, um zu zeigen, dasz man den witz verstanden hat (wie im omu-film, klar…) und nicht -über- den witz. wenn die leute nur halbsoviel humor gehabt hätten, wie sie gelacht haben, dann wären sie beim polen nicht mehr aus dem lachen herausgekommen. diese figuren -waren- witzig. das hat der autor nicht gesagt, sondern sie es spielen lassen. aber das phänomen tritt überall auf, wo viele leute nicht hingehen, um literatur zu hören, sondern um hinzugehen.


#09224.4 mai28. studio lcb rinck vs. grünbein/metz

ich mach das jetzt. ich hab das ding zufällig dabei, muszte morgens dafür sorgen, dasz es mir keiner aus dem spind klaut und in der uni, dasz keiner ins netz geht. also das habt ihr jetzt davon, mich in die (uni) zu lassen. nur eine frage vorher, frau kluge: darf ich polemisch werden?

  • kluge nickt, meint etwa: naja…, begründete kritik darf ruhig ausfallen…

okay. dann ausfallend: ich dachte eigentlich anfangs, mich in einem lesestück mit verteilten rollen zu befinden, das die sprechenden niemals verlassen würden, doch irgendwann haben zumindest zwei der drei herren die contenance verloren. ich kann da nix für, aber der eindruck läszt sich nicht wegreden: es sollte wahrscheinlich ein letztes mal versucht werden, die aussterbende (mit ihren lesern) generation von dichtern, für die durs grünbein wohl stellvertretend heranzitiert wurde, vielleicht auch gegen seinen willen – aber er war hier, hat gesprochen und unterstützung gefunden – jdfs. ein letztes mal zum erhalt für das öffentliche gedächtnis -zu archivieren-; und das zwar vielleicht in anlehnung an die allmähliche verfertigung usw. der gedanken, aber doch sehr -auswendig- wie mir schien, also jdfs. für den rundfunk vorbereitet. ich habe in der vergangenen woche viel über zäsuren gehört, sogar heute noch; fehler, unsicherheiten… und die kontraperspektive -fehler nicht zu sehen- bzw. -nicht aus ihnen lernen zu wollen-. unsicherheit sollte hier nicht zu spüren sein, doch dafür steht die nu auch nicht mehr neue generation lyriker ganz sicher nicht im sinne dessen, sich ihrer stimme nicht bewuszt zu sein. ihre unsicherheit rührt aber vom material selbst, mit dem sie arbeitet; und ein lyriker, der nicht die fragilität und unbeständigkeit als forderung an seinen ausdruck erkennt und damit einhergehende fragestellungen, denen er sich immer wieder auszusetzen hätte, wollte er nicht eigentlich einen (wie von hrn. grünbein einer generation prenzlberger dichtern zugeschriebenen -stillstand- wenn ich ihn richtig verstanden habe) erleiden, also sich von der lyrik weg anderen dingen zuwenden – wie kann das einer von heute sein? ist nicht das entscheidende moment, eine der lyrikgenese immanente bedingung gerade ihr -progress- von sich weg, aus sich heraus zu -unerfundener- eben (sprache?) und was soll diese sprache sein, 2019, wenn nicht höchst verunsichert…
die herren sind sich jdfs. sicher, dasz man 1. weinen musz, wenn man ein gedicht liest…, hier wäre ich doch eher für -gänsehaut-; und dasz die kenntlichmachung der provenienz des konkreten sprachmaterials in fusznoten, annexen usw. nicht zu erfolgen brauchte…; hier bin ich eher auf der seite von dichtern, die einem die bildung einer eigenen meinung über ihre sprachlichen/stilistischen fertigkeiten ermöglichen, indem sie diese im anhang von -aufgenommener- sprache, tonfällen udgl. offen abgrenzen, anstatt wie hr. grünbein ein gedicht von dr. benn nahezu zu imitieren, ohne typographisch oder durch erklärungen darauf hinzuweisen, dasz er dies tut. ich weisz, beim leser dieser gedichte wird vorausgesetzt, er kennte benn und würde den okkulten verweis wertschätzen. is nur n biszchen ungerecht, weil benn war wirklich ein riesending und hat ja selbst die furunkel entfernt. und dafür stehen -seine- bücher in den regalen…
naja, ich denke, die avantgarde scheiszt irgendwie auf klassische vermarktungsstrategien, auch wenn sie wie es scheint dauerhaft ums überleben kämpft und suhrkamp eben nicht glaubich. aber was machen die, wenn die ommas weg sind und aber keiner von den kleinen leuten dann da hin will? überlegt euch das mal und büchnerreden, stipendien usw., und immer noch ein motto eines überholten dichters zu bringen. ich frage mich trotzdem, ob das ganze eine farce fürs radiopublikum war und nachher alles doch wieder ganz anders ist als ich es mir, spettat, ausmale. is nur blöd, wenn die buchläden dann auch eingehn und bücher auf papier damnit, wenn nicht ein paar unabhängige verlage dafür sorge tragen, dasz auch nachfolgende generationen nochwas zu lachen haben. und lustig u.a. sind beide dichter gewesen: rinck als in 1 der texte, grünbein als archivalie.

sendung am 29.06. 2005



#09244.kook jun11.

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okay fr. stein…, man wird nasz. musz ich sonst noch was beachten?
  • nicht vom blitz getroffen werden. vermutlich.

09244.kook.C

09247. an approach towards conceptual art. (this is the primaere version. read the ausgearbeitete ici.)

its not the vagina of the artist who strips naked on stage, that is interesting about kavatkala, as it was neither the one of (#001) @kook.mono in the salle of…; fuck; where and who was that. okay i know, i have to find out MAINTENANT. you did yet? fine, tell me…, i have bad brains…

where was i? genau…: watching an (attractive, sorry) femme nue being what i still used to call -normal- does not, (and here opens a giant bracket explaining: 

1. context

in the context of a rather elaborate performance, necessarily provoke verklemmtes starren auf geschlechtsmerkmale. eher the opposite. at the first time of that #001: <experience> meaning you try to avoid that. cannot detache yourself from manbeing and the feeling of: in this audience you are 1. (if there was smaller a word describing that (condition) i would use it. honest, tell me one that sounds less.) this time, and expecting exactly what happened being warned by the artist, there was less confusion, less avoiding. go stare, motherfucker, or stare not…; im just naked, na und? >##2.

2. concept

integrating my self concept of -the limits of critique- into this (critique? critique.) its now presented in raw. i have to work on that. >##8.

now what am I expected to think then, to judge, to do? change views, is it? were getting close to ##7. comme jappris dans les heures precedentent le soir aux acud, theres min2 ways of getting into the -meaning- of a piece of art. one would be -on the surface-, the other… close read…, „symptomatic…“ (best/marcus, representations, Vol. 108 No. 1, Fall 2009; (pp. 1-21) would try to reveal a -hidden meaning-. in the course of the week i discovered some maybe (agenda) to the performance. >i do not have to relate to gender to make up an opinion of what ive seen.< the naked skin is secondary and but the media to transmit what i would like to call: getting real? visibility? to lift up to a visual level whats happening right now? what is happening… what was that… >##3.

a strange invention. intervention maybe. aiming at the #005: <mind set> change of an indifferent mass of spectators in the real (1=me) and in the virtual which is probably #006: <more real.> change what youve seen! is the demand. create! make anew! in the mask of nudesse: habillez-moi. >B: come in, she said, i give you… shelter from the storm.

the house can be 1 shelter. in #006 housing becomes an illusion des landeiern. >##4. 

3. lieux

„woman took off clothes and read out tinderchats“ 

is anybody frightened? does anybody feel in the wrong place? i think not. the performance apparently was live streamed to some me mysterious (lieux) and -that- made the pudels kern for me. we have here now two maybe differing audiences and accesses to what was actually presented as a reading. small überschaubare anzahl of real people -frontal- and a to me still mysterious number of (watchers?) @the desk. who both divide soimeme into manymany different groups and individuals. >##5.

4. surrounding

if this would be the final passage, i added where the shit was happening and whats comme dhabitude la bas. mais on never knows…; the invention of the naked actor said too much about centreville, people ordering cocktails and plörre vs. other plörre. thank is to the haushofmeister for the barrieres and some smirgy pissoires maintaining silence. i know of dunno. and: there were other people doing stuff this evening, nestcepas? mustve forgotten… were out for >##8.

5. target group

split into the small -realanwesende gruppe von leuten die eintritt gezahlt haben- and one -of undefined size paying fees by providing personal information to (mysterious) to me theres no question of who would be -able to form a critical mass-. shall I? naj… we have to jump to >##6. i think of

6. the main audience

the non-yet critical mass is long gone by the evening probably. there were very probable the next and the next following choses and i think one is to be ce soir as well. attention… takes simple pathes.

but. what -forms- the critical mass? asked both direction of -to form-. i consider the stage as to creating clusters of perspectives within the total of viewers. a task could be to investigate within the field of user stats and referrers. who will we find there? dunno…; exept for a load of avatares probably. >A: hello…, is there anybody out there?

  • the #002: <main audience> is quiet. besides thumbs&smiles perhaps. a few horst approaches referring to the primaere sujet which to them might be reduced to #003: <the corps of la femme>. but she negotiated over that already… I adapted to that herewith. no front.
  • the main audience tries to avoid being tracked because #002 is interested in #003 and that complies not to #004: <the rules of good behaviour>, nestcepas? am I?

7. finally: suspicious reading, paranoid interpretation, new criticism.

attending the show under the -strong scientific point of view- i was not really able to (amuse.) maybe i could have been, not inventing on >##2.

8. to heavy? shabbath shalom… close bracket.) >##2.

it was the final passage.

09251. mais non: encore. ce chose peut se actualise soimeme… >ici.

#001: find the reference:

9394., dock11. easy. „the artist is not mentioned in the critic primaere. next would be to check: drauszenpost. da werden Sie geholfen.“ jump: >##1.

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i am not a robot.
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i am not a robot.

10455. i am really not although i came back via 11_06. this post is ends here. next: ici.

09021. drauszenpost iv

#921. jan5. vacances termines

ewa fragt, ob ich auch berlin verlassen hätte, um in der provinz mit biogans durchgefüttert zu werden aber ich meine, nein, wir kommen nicht aus der provinz und sind mit den hugenotten nach b., also schon eine weile da. es hätte mich eben nur nichts aus der wohnung gelockt, auszer kurz nach dem teufelsberg zu gehen mit der pfeife auf dem rücken um dort einen furz zu lassen. dafür sei ich ja wohl jetzt da mit einer neuen post und sie könne sich schonmal freuen, denn es ginge nu schön weiter.

– und…, wo seids rumgehangen? ach kuck… eine einkaufsliste…, lasz mal sehen:

ich bin schon wieder mich umdrehn gegangen. wenn ich einfach abgehaun wär, ohne den versuch, das programm hochroths zu verstehen, unternommen zu haben, würde ich jetzt, am morgen nach dem -abend mit dem h.verlag- am mehringdamm, wieder nur wüten im wahn. genau so. also wüten mit w im wahn mit w. das wär, was hängengeblieben wäre von gestern, also der ersten hälfte lesung von vor der pause. zum glück habe ich so viel zeit mit hellem vertrödelt, dasz ich in die (verkabelungen) ines berwings nochmal reinkuckte und mich nur noch fragte, ob sie jdfs. trotzdem mit ihrer -hausordnung- ironisch alliterationen, reime udgl. veraltete hülfsmittel (hülfe, der konjunktiv, u.ä. tauchen bei der von mir jetzt nicht zu rehabilitierenden denise riley (übersetzung, aber da kann ich ja nix für, wenn jemand meint, das englische noch übersetzen zu müssen…) in verlässlicher reihung bis zum erbrechen auf und (an anderer stelle habe ich schon einmal versucht, dahinter zu kommen, warum (ein flüchtling schlechte gedichte aber jdfs. unter dem label flüchtling veröffentlichen darf; eine musikerin für billige musik aber jdfs. unter dem label frauen zumindest ein podium kriegt) werden nicht dadurch (zulässiger) weil in einem langgedicht anläszlich eines trauerfalls ausgehaucht. (die musik john williams‘ ist auch grandios, aber eben dort, wo sie stattfindet; in einer reihe Neue Musik wär sie n biszchen fehl am platz…) ein gespräch zu inhalt, narration, tradition, reimung usw. vs. wirklichem, anstrengenden umgang mit sprache, der eigentlich wohl nix mehr übrigliesze auszer dem deutschen gerüst, erinnerte mich etwas an den abend im lcb (letzte drauszenpost), der mich auf die verschiedenen schulen brachte, die wohl vielleicht wirklich grad in der ausbildung sind und ich frage mich dazu jedoch, wo die reaktionären kinder herkommen, die den mist lesen wollen aber okay nein das musz man sich nicht fragen; von uns hat auch nur die hälfte was anständiges gelernt, die andere hälfte bwl studiert.

– polemik jetzt?

– ja ewa. polemik.

– kommen Sie noch zu dem satz über berwings -hülfsmittel- zurück?

– äh…, ja…; da ging mir n furz quer…

also udgl. veraltete (hülfsmittel) (da müssens nochmal zurückspringen, is eben so…) jdfs. ironisch vorführt, um sie im rest des bandes (ein debut) nicht ganz zuverlässig, aber doch bemüht zu vermeiden bis auf wenige ausnahmen, wo sie (enjambements? zeilensprünge? also wenn man so tut als wenn der vers zu ende und er dann oh überraschung doch noch von den folgenden worten weitergeführt wird? gruselig…) wo war ich stehengeblieben? achja…, die verkabelungen osä.; ich habe jdfs. lang genug verweilt, um es durchlesen (eigentlich ein wunderbares format und so offen, dasz man genau weisz, was man kauft/tauscht/klaut) und dann doch vom witz (im sinne shakespeares) eingenommen sein zu können. den anderen beiden vor der pause gehörten habe ich diese chance, mich zu greifen, nicht gewährt, die impression überholter sprache bleibt eben bestehen. übersetzung? übersetzung. und: was mich irgendwo von leuten an englischsprachiger lyrik derzeit erreicht, is wirklich nich so dolle und wenns dolle ist, ist es eben auch nicht zu übersetzen, das soll ja der sinn sein, oder. warum der russe im zweiten teil gelang und jerome rothenberg…; sujet wahrscheinlich bzw. härtegrad der sprache, oder. der eine inhaltlich nah an (fiktiven?) teils grotesk wirkenden ritualen, events, deren (absonderlichkeit) seine sprache ihren reiz verdankt; der andere profitiert von einer brillianten interpretin vermutlich ebenso gut übersetzten vermutlich ebenso brillianten materials. den rest hab ich vergessen kann mich nicht erinnern es ist mir

entfleucht, wird nachgereicht, sollte etwas aufscheinen. ein name ist geblieben, ricarda kiel…, das wird man verfolgen müssen.


Sie werden hierher zurückkommen müssen, um weiter über ( ) unterhalten zu werden. bis die näxte drauszenpost aufgemacht wird. drauszenpost fini finden Sie hier: 9415. drauszenpost usw.9383. drauszenpost.8365. ilb – die I. drauszenpost.


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922. jan06. teilversuch lauter niemand.

linked content: ext. blog


925. jan09.

fr. kluge mahnt stichwörter an also ###, global:

hochroth lettretage mehringdamm ines berwing denise riley ilia ryvkin ricarda kiel jerome rothenberg hanna frenzel buchhändlerkeller schokoloaden autorenforum casino @ lcb kreuzberger literaturwerkstatt biike watt wattenmeer ebbe flut insel usw. bhk andrej bitow lpzg leipziger buchmesse hgb hbg hochschule für gestaltung und buchkunst lettretage nflb netzwerk freie literaturszene berlin


#931.2
ich wuszte nicht wohin. mir waren ein paar bier übern weg gekullert und ich hatte mich damit auf eine kalte bank am savignyplatz (gechillt.) aber (der abend sollte noch durchaus ereignisreich) werden. (das fängt jetzt wie eine geschichte an, isses aber nich. ich versuche nur den nachtrag zum buchhändlerkeller am mittwoch zu rechtfertigen, der jetzt kommt.) also…
#nachtrag jan9. bhk
ich bin da nur (reingeschlittert) weil ich grad an der ecke eh nur rumsasz und der verweis auf michaux mich angesprochen hatte, der das plakat zur ausstellungseröffnung (hanna frenzel – in der tinte) einleitete. ich war früh genug da, um als störender (früherscheiner) wahrgenommen zu werden und verbachte also drauszen noch genug zeit mit dem bier ausm bio um (genug) angetütert zu sein, die künstlerin nicht allzu ernst nehmen zu müssen – was sie selbst glaubich auch nicht tat. also als künstlerin schon, aber nicht in der rolle, die sie da vor den leuten spielen muszte, neben den freunden der (k.) das übliche vergreisende publikum des bhk. ich bin dort regelmäszig der jüngste meine ich, was schade ist, weil der ort hierhergehört, so wie er ist, an den savignyplatz, also um die ecke. aber avantgarde kommt sowieso nicht her, also machts nix, wenn die avantgarde den keller nicht kennt. sie sollte sich dennoch bemühen, aus ihrem tal jenseits der mauer auch mal heraus nach dem westen zu kommen. wir gehn hier ein.
h. frenzel: tinte. vernissage. unnu? über das herstellungsverfahren der bilder hüllt fr. frenzel sich in schweigen. manche grummeln darüber, aber was soll das, sie werden sich eh nicht zuhause hinsetzen und das nachmachen wollen…, lassen wir also der künstlerin auch hier ihre performance, ihr eigentliches metier. wenn ichs geld hätte, wären das bilder, die ich kaufen würde; mehr kritik gibs hier nich umsonst…
die ausstellung ist noch bis zum 3.3. vor den Abendveranstaltungen zu besuchen im:

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#Buchhändlerkeller. #Carmerstraße. #Savignyplatz. #Charlottenburg. #Westberlin. #Berlin. #Ostdeutschland. #danach in die dicke wirtin.

936. jan17. schokoladen.

heute zum dritten mal hier aufgetaucht und wollte eigentlich was anderes sehen. nu, also keine nichtseattle, dafür anderer quark. wenn alles klappt, wird es feb7. ein record release geben. das musz dann aber auch ächt…

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set von la tourette. danach quark.

der ort hält sich tapfer glaub ich mit anstrengenden konzerten gegen den mainstream und zieht trotzdem jede menge durchzug an. wie es lsd geschafft haben, zwanzig jahre sich immer demselben scheisz auszudenken (geilen scheisz) und trotzdem authentisch zu bleiben & witzig, ist mirn rätsel.


943. jan21.

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bierhocke am autorenforum. schwartzsche villa. texte zuhörer willkommen.
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rathaus steglitz. U9 RAW. meinetwegen kanns so bleiben.

945. jan23. tomorrow: schattendruck udgl. chapbooks@ lettretage/mehringdamm.

946. ja geil, merci de rien…; apps digital age: an F wouldve been nice. chapbooks -auf augenhöhe-, in jeder hinsicht…


956. lcb casino

#956

965. feb6. sediment, oder. galerie zeitzone. adalbertstr.

und ewig im eigenen brüten als wär man von der

schwarmidee nicht doch besessen und die zertifikate ausstellungen glaubwürdigkeitsbescheinigungen über

verlasz und verbleib des wesen der dichtungdie der abend übrigläszt also mehr

auslasz hier etwa verweigerung ggüber avantgardistischem bestreben aber selbst das

bestreben hier schon zuviel einlasz auf

sediment untergrund unsichtbares der (sprache)…, verschwimmendes…


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#986. hab ich wieder was verpaszt?

noch bin ich wohl hier. streune durch die marsch. jeder weg irgendwann vom deich abgeschnitten. vor den orten immer auf irgendeinem acker aufgeschichtet das holz für die feuer, die heut abend… ich habe die kinder mit den bollerwagen gesucht, dies angeblich herbeischaffen, sah aber meistens nur gärtner grünschnitt abliefern und da und dort sperrmüll vor toren, der dann verschwand. die kinder werden heut abend den fackelzug anführen, in feuerwehruniformen durch die gegend springen und allgemein einen heidenspasz haben und keinen respekt vor der puppe, der tonne, was auch immer…, die, auf die spitze des turmhohen holzes gepflanzt, irgendwann in flammen aufgeht. morgen ist der ganze berg nur noch ein riesenflecken asche am boden, in dem sie stochern. die paar mehr urlauber, die um das biikebrennen herum sich auf der insel aufhalten, verschwinden wieder, ich ja auch bald. feuer ist geil. und je gröszer, umso geiler. jetzt nochmal zwölf sein…

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biike -2d am strand von nieblum.
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die biike von alkersum -1d. sorry jungs, dies definitiv gröszer.

:und wie sieht das ganze aus, wenns brennt? wern mal sehen…: biike an -4h.

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brennt.
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alles pyromanen.
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der traurige haufen.

* bei km 8,57 hatte ich milch erwartet. der falsche euro hat diesmal nur nicht funktioniert. oder überhaupt.

995. mercredi feb27.

hidden track.

post…, post…, ich hör immer nur post…; ich hatte schon post, da wuszte noch niemand, was post überhaupt…, jahrelang selbst post gewesen…


ich weisz, das klingt wie eine wiederholung…; aber erst wenn der letzte eumel sich auch mal die seiten angekuckt hat, die ich hier so pfleglich (pflege) weil post s.o. sowieso kaum noch (angebracht)…, wird die (referenz) in der historie wieder entfernt wg. wiederholung also stilmanque…; bis dahin: es gibt hier keine post auszer von drauszen es sei denn mich ritt ein schreibwahn.

und jetzt ohne sarkasmus (ob das geht?): wirkliche und trotzdem beruhigend unregelmäszige beiträge finden sich in der drauszenpost, die jeweils aktualisiert wird. also immer die neueste. was z.zt. diese hier ist. ham das jetzt einige verstanden? schrieb, alt oder neu, der von sich (literarische) qualität (qualität wäre ebenfalls in klammern zu setzen) behauptet, findet sich quer der statischen seiten, die deshalb de temps en temp zu besuchen wären. ich habe mir einige mühe gegeben, die möglichkeiten der wordpress auszuschöpfen und je serai heureux d’en qn est amuse. de rien.


#9114. mrs13. its about 5…

s gettin less sombre the mornings and by now I am able to recognize the valeriana from vulgar allium who gather the space between pots and walls of the balkon. i returned having found indeed more than one bad beer from savignyplatz but the müdigkeit hält sich in grenzen. also nutze ich die zeit, bis ich in a good hour shall be present by the graves to give a short report on the evening at buchhändlerkeller. (in english now i am in a real mood to explain to the readers what this charlottenburg institution is in general at all überhaupt but thats for a story of another morning.)

big part of the audience seemed to came in russian disguise for the andrej bitow memorial reading, who passed away end of last year. it was as announced by jürgen tomm the man in charge vor ort a -luxury evening- with guests resp. readers, participants with names. but this is not new at that place. ungewohnt für mich war allerdings der bis in die letzten ecken besetzte raum. die lesungen selbst (h. zischler, r. tietze, k. lange-müller und t. bauermeister) verliehen dem schriftsteller eine warme präsenz, jeder plauderte ein biszchen aus dem nähkästchen und kalt war nur das leningrad der kindheitserinnerungen bitows, die den gelungenen abend beschlossen.

i rather close this now and may be back later for further szenebetrachtung. wanted just to fulfill the trotzangekündigte morningpost… best wishes to lpzg. so it goes…


#9125. mrs20. autorensalon @ lettretage: task half done, donc 5points, setzen, knapp bestanden.

wenn der hut welcher als ich den raum betrat mit der krempe nach oben später noch immer, wenn längst das kleingeld für schlechtes bier drauf und keiner mehr den künstler bedenken würde (aus mangel an genereller aufmerksamkeit für die belange der b. kunst)…, also jdfs. noch immer (mit der krempe aufwärts) dort, mitten des raumes auf einem sonst blöden stuhl (der grad durch den aufgesetzten hut bedeutung erlangte aber auch eben für diesen zweck dort aufgestellt war) dort also und leer wie jeden abend liegen würde nehme ich mir jetzt vor kurzgesagt münzen hineinzuwerfen, soviel, wie ich grad besitze.


#9125.2 say everything you just said in short sentences:

lesepult, stuhlreihen, eingangs geklingel der avantgarde, die stets zu spät erscheint. schemen, wie brackbewohner, und ihnen fehlt -das salz im medium-. der hut, nicht meiner, nur gestreift vom blick der immer seitwärts daran vorbei. ich habe hineingeschielt, leer… mein kleingeld ging auch drauf für trübe privatbrühe und auch sonst ungefiltert eintretendes (brack.) ich stelle fest: niemand ist interessiert am künstler. ferner stelle mir vor den stuhl, der ohne hut darauf merkwürdig erschiene, am ende der -session-; just weggeräumt. Sie können die fenster jetzt aufmachen, aber bitte nicht alle auf einmal. da ich versäumte, tags zu spenden, behalte ich den vorsatz im auge: das restliche silber in den hut tun. ohne aufhebens, vor allem ohne geklingel. staub aus dem, was man war und staub, der an der krempe langsam… das haarfett incrustiert. sediment. sediment, oder?


zug um 630. frühstück am koloss.


#9131.3 mrs23. lpzg lbm19

ein glück bin ich nicht am messegelände hängengeblieben und habe mir die (politische) halle und die comicer auch sonst erspart. es ist merkwürdig ruhig gewesen -in den gängen-, wohl auch weil die animefiguren meist drauszen in der sonne verblieben waren. ich habe mich in der halle mit den kleinen verlagen rumgetrieben und aber auch da war gut weg hierherzukommen in die wächterstrasze. jeder stand wert ewig zu kucken, auch was kaufen, kleine, schöne bücher, viel sehr viel handwerk, überall (schöne frauen tschuldigung das muszte sein…) statt perücken und plastikschwerter. ich stromer ein biszchen durch die flure und fühle mich angenehm an meine alte schule erinnert; weites treppenhaus, die tags sind drangelassen und irgendwie schmeckt auch sonst alles nach kunst hier. es gibt bier für alle, drauszen wird langsam kalt, aber die schule ist offen. weisz nicht, ob das mit osten oder kunst zu tun hat, man fühlt sich jdfs. willkommen. die halle unten ist dicht gepackt von kleinen, noch kleineren verlagen, editionen, menschen die bücher machen. mir fehlt ein stand, wo man ein longsleeve kaufen könnte, kunstvoll bedruckt…; ich steh nachher wohl eine weile -zwischen den zügen- und habe messegeländemäszig gepackt, also keinen dicken rucksack mit extrapulli. interessant, oder…; näxtes mal werden die prioritäten anders gesetzt und ich werde vielleicht eher die stadtlesungen aufsuchen und mit normalgepäck anreisen.

ich weisz das ist lau, aber die lücke bietet sich an fürs rundumresümee und auszerdem is schön warm hier drinne.

chillig hier.

t.kom bastion, wächterstr. 11, hochschule gestaltung/buchkunst.

i‘m off. spät genug.


train. und hier würde eine bilanz platz haben…, wenn ich nicht…; stattdessen die hohlhandmusikalität, georg leß. a short read. a welcome back wannsee ride.


#apr03.19, nflb -stammtisch- @ lettretage.

ich bin schon mit einigen fragen aufgetaucht, aber hunde machen mich wahnsinnig, also vergrimme ich den geselligen teil der runde. vorher aufschluszreiche einblicke und … von einem der veranstalter … literaturbetrieb…, tobias herold vom -ausland-. ich weisz es liegt an mir und ich weisz ich bin der spettat, der die leute von der seite anquatscht und aus einem gespräch rausholt, aus (socializing connecting aus represent) um die (aufhängehöhe) (aufgehängter) chapbooks zu kritisieren. aber ja…, ihr geht mir alle zu schnell von einem ort zum nächsten, von einer ecke (mit hund) in die andere ecke (wo auch hund, also ich nicht.) darum wieder hier…, wo ich niemandem auf die schulter klopfen musz.

ich musz los, da warten jede menge gräber. is donnerstag, oder.


ce drauszenpost est fini. a la prochaine

09415. drauszenpost usw.

habich was verpaszt?

#9415. okt10 nachricht an fr. kluge

liebe ewa,

freudig stelle ich fest, dasz Sie auch in der letzten woche mehrmals versucht haben, mich zu erreichen. wie Sie nur leider nicht wissen konnten, bin ich eine weile verhindert gewesen und konnte meinen pflichten nicht nachkommen, wie Sie sicher gemerkt haben und ich dies auch als grund Ihrer häufigen anrufe annehme. ich habe ein paar tage (untertage) verbracht, genauer bin ich während fröhlich nichtahnend laubpustend in ein offenes grab geschlendert und erhole mich erst langsam von dieser erfahrung. Sie können hier bald wieder von mir hören und ich verspreches näxte mal zu versorgen, dasz Sie meine post aus dem hades auch erreicht. Seien Sie bis dahin unbesorgt, die erica sind drin, hecken udgl. in angriff genommen und frankfurt…, ach…, frankfurt kann mich mal… Ihre topfmaschine.

okt13. dvorak martinu janacek.

im baumkataster nicht aufgeführt. ob die noch grosz werden?

okt15. 0656

#9424. offene blendenform immer belang der (mittellosen) hier und verbleib trotzdem verbleib wenn gegenüber die rams routine längst…

veteranenecke…, meine zahnentstellten gebärden dort der avantgarde den narren zu…, 2. fr. stein für ihre drucke bezahlen, optionsscheine eigentlich. buecher waren wertpapiere.

#9425. okt17. 0644

fr. stein war nur in frauensachen unterwegs, wie ich später bemerkte…, aber einen abend lang hatte ich das gefühl, jemand wäre (gest. osä.). so ungefähr musz es sich (anfühlen) wenn sie aus lauter frust den laden irgendwann verlassen hätte, sich in der provinzmetropole dauerhaft anderem angelegentlichen gewidmet oder von der buch einfach nicht mehr zurückgekehrt aus welchen gründen auch immer. schon komische bude…, und die teufelin, der kaspper, die rote hexe… und die lehrerin… habens eim nicht leicht gemacht, zu verdrängen, dasz circus circus und fahrendes volk im hof die wäsche immer noch… ich brauche für den spind ein schlosz und für den spund eine beschäftigung, sonst fährt er jeden abend nach patagonien um dort

mäusekegel in falschen taschen zu sammeln, die er für zugschweiszte lyrik zum tausch anbieten will. gedankennotiz: fr. stein der drucke zu entschädigen bitte silber mitbringen.

eine inselreihe im regal aber mit was drin, das wärs…

#9425.2
eben war fr. kluge hier. sie meinte mich besuchen zu müssen, unangemeldet zumal, weil es ja hier wohl nicht mehr mit rechten dingen zugehe. das hat sie etwas unpassend formuliert, so gewandt ist sie nicht; was sie damit aber zum ausdruck bringen wollte: dasz ich flegelhaft unsere vereinbarung einhalte, sie doch bitteschön stets als überhaupte initiatorin dieser hier sinnstiftenden gefälligkeit kenntlich zu machen, denn das sei ja -wohl nicht auf Ihrem mist gewachsen!- und ich solle mich an die regeln halten die da wären aber sie habe sie grad nich im kopp. und überhaupt: wo wär meine stichwortliste, hä?
also habich schnell was improvisiert und nu sitzt sie, trinkt vom baldrian und hat aufgehört zu hyperventilieren. is doch feierabend…
keys: st. johannis sharoun sambucus nigra martina hefter maike wetzel lukas rietzschel kartenhauskörper acud kookread friends with books hamburger bahnhof wiseman ex libris nypl fsk kiezbühne volksluxus zimmer16 inger maria mahlke nichtseattle lettretage edenkoben federlesen slata roschal openmag privatclub parataxe lcb polylingual hopscotch reading room lauren klotzman gloria lin zd/nm cia rinne philipp gropper philm atrane simon strauss sieben nächte hau 2 heroines of sound fagelle paula schopf jessica ekomane robert stripling lcb stimmen der kritik daniel falb mara genschel hannes bajohr

und: Fr. Kluge hat sich das alles ausgedacht. zufrieden?

und: manchmal sind (menschen) auf den bildern. ich bitte darum, diese (menschen) nicht zu kopieren udgl. und ihre persönlichkeitsrechte zu wahren, also anständig zu bleiben.

#9425.3 2104
vielleicht doch noch was zum acud. man vergiszt dort leicht, dasz man sich eigentlich die ganze zeit in einer ziemlich gewöhnlichen mietskaserne aufhält. nur der eingerückte bau hat vermutlich damals die mutigen etwas spinnen lassen, die da einen club reinsetzten, wo jetzt die küche des restaurants sein musz. die zeiten sind sehr dunkel und ob es auch kultur gab entzieht sich meinem jugendlichen gedächtnis. was ich noch weisz, dasz man nicht leicht nach hause kam, weil nur einmal in der stunde ein nachtbus vom hackeschen hof zum zoo fuhr, der von uns regelmäszig vollgekotzt wurde und aus dem wir deshalb ebenso regelmäszig irgendwo in der pampa rausgeschmissen wurden. das gute war nur, dasz man trotzdem meistens um drei osä. zu hause war, weil man eben auch schon vor mitternacht in einen club gehen konnte und so weit ich mich erinnere auch nicht bis zum totentanz dort bleiben muszte, sondern immer irgendwo n biszchen; oft hat es auch gereicht, in der gegend dort umherzuziehen und zu kucken, was man noch nicht kannte und dann davor rumzustehen und eben zu kucken wers auch noch nicht kannte, weil irgendjemand davon kannte man ganz sicher. eigentlich waren wir, oder nicht -eigentlich-, sondern schon in echt eben touris. das pubcrawling wurde ja später dann auch erfunden, aber da war schon keiner mehr dabei auszer den spacken aus dem far out die immernoch und überall und in jeder generation tickets für den scenic view aber lassen wir sie auch irgendwie zu geld kommen, wenn sie schon keine geltung haben. ich glaube jede dieser halbzerfallenen mietskasernen, jedes kellerding…, hat nur überlebt, wenn es den übliichen scheisz eben mitmachte, der dazugehört, wenn man öffentlichen raum anbieten will, und das hat einige mutige den mut verlieren lassen und die spacken warn wieder mal schneller dabei, schade für die mutigen. ich weisz nicht, wies sich mit diesem alten gemäuer verhält und alle meine behauptungen fuszen generell nur auf intuition, weil ich eben und das immer noch dort auch nur ein touri bin wo die touris sind. ich weisz das. ich bin zwar nie am weinberg schlitten gefahren, sondern direkt längs der mauer wo heute karaoke usw…; aber vor den gläsern vom badstübner hab auch ich mir die nase plattgedrückt.
ja. wenig zum acud, wenig zum abend, keine kritik mehr, obwohl ich vom kaspper gern erzählt hätte, traurigen kaspper. hab versäumt die bilder von den füszen, da war der traum schon aus. egal…

okt19. 0648

#9427.

guten morgen ewa,

bitte bringen Sie mir meinen ulysses wieder mit. ich habe ihn unter einem der sich lang rechts der reijkjanesbraut hinziehenden türme liegengelassen, die hafnafjördur mit strom versorgen osä., ich kann das von hier nicht mehr erkennen, in welche richtung die energie geflossen sein mag. i was dried out& under lupine alkaloides but did really not want to bother nature with minor writing issues. tusen tak, ptmsn.

….

& am wochenende? hamburger bahnhof.

#9432. okt21. 2243

fr. kluge schläft vermutlich schon, also wird sie auch heute nicht mehr kucken, ob ich mich noch hingesetzt habe in die nesseln. weisz ich ehrlichgesagt auch noch nicht. kann sein, kann aber auch nicht sein. die bücherfreunde jdfs. haben kräftig abgesahnt bei mir, ich weniger. um so schlimmer, weil eurydike sich nicht mehr mit ein paar äppeln/eiern für die drucke abspeisen läszt, sondern so sagt sie jetzt silber will oder ich kann mein scheisz alleine drucken. die nesseln sind nah am hintern…, und wenn die kluge morgen milde aufwacht, wird sie mir nachsehen, dasz ich mir schon wieder ohne zu fragen ihren pasz schnappte und den bühneneingang benutzte. dafür hab ich den herbst vor den hallen ausgehalten, wasser den gang rauf und runter getragen und den kaspper natürlich. und sogar der will jetz kohle von mir…, er hat gefragt, und alle kinder waren da. ich hab ein biszchen hospitiert von seitlich der bühne und ja, er macht ein anständiges programm, seine witze sind nich -so- neu, aber die dreijährigen lachen und dann bezahlen die eltern auch den eintritt. also hat er sich eine neue kappe und ein mäntelchen verdient weil silber meint er, dagegen wärs allergisch. dann bring ich ihm mal zur nächsten vorstellung den ottokatalog mit, darf er sich was biederes aussuchen. sonst will er noch mit mir shoppen gehn in mitte oder so…

ich weisz was die kluge sagen wird…, das nich n biszchen rapport und null event was ich da noch fasel. aber echt jetzt, ich bin seit sechs auf den beinen und mirs schon ganz schwummrig…; morgen, ewa, morgen…, wenn ich mich noch an irgendwas erinnern kann.

elektrolyte raus, elektrolyte rein. immer dasselbe, immer dasselbe…

#9436. 0705

about books im weitesten sinne: ex libris; lebendiger dokumentarfilm über die new york public library. ein schöner blick hinter die kulissen, der alles (entdeckt.) ein wenig städtebild, portraits der verantwortlichen für dieses einzigartig funktionierende system privat-öffentlicher finanzierung, liebevolle annäherung an die philosophie der wissensvermittlung im 21. jh dort, protagonisten beider seiten des desks. läuft nicht mehr lange, dafür ist der film mit 3,5h hart an der grenze und läszt sich angenehm zeit für alles.

zb. fsk am oranienplatz…

#9437. okt26. 2347

ewa wollte, dasz ich ihr (was kleines) zeige. also kratzen wir beide (am sediment.) die avantgarde ist weit weg. auch die stadt überhaupt. eigentlich ist es wie zuhausebleiben, nur, dasz man doch raus, fürs bier bezahlt, gespendet in (hutkörper überhaupt wird viel hut getragen heut abend…) und leute hat -feiern- sehn. es ist mehr los, als in den bühnen der häuser sonst der (avantgarde), wer von der woche müde ist, blüht hier nochmal kurz auf und wer von der woche nix mehr übrig hat, weisz, montag, dienstag…, ist auch wieder geld da. so sieht es hier aus. wir kratzen am sediment. einiges übrige, wo kein erfolg je sein wird, aber einiges auch, dem man glück wünscht; einer jungen musikerin, einem kleinkunstliedermacher, einem längst abgeschriebenen poeten. politik ist üblich und das übliche… siehe wer von der woche nix mehr über… nur, das ist so, wenn man genau hinsieht. arbeit zu haben, und dabei glücklich zu werden…, nur für den shabbes eigentlich, nur für das günstige bier. für wen soll man singen und spielen, für wen…

es werden noch zigaretten geraucht. für -diese- menschen soll man spielen.

samstag.

kunst, befreit…, neue nationalgalerie.

monday:

kunstbefreit, insta. nullzeit primäre osä.

#9445. vor allerheiligen

fr. kluge beschwert sich. ich soll ihr sagen, warum nix kommt. nu…, schauns, die tanne legt sich nich von alleine. also wird härter schneller allgemein (doller) gearbeitet über den gräbern, sehn Sie… und…: es wird auch nix geboten. der feed spuckt nix mehr aus. also werd ich selbst tätig und versuch mir volksluxus zb., eine schmiede in kreuzberg, (zugängig) zu machen und versage mit der improvisation kläglich an technischen (belangen). die pfeife pfeift aber nur noisy. den output für die box habich vorher nicht -eruiert- also wird panisch der totmann gedrückt bevor die nachbarn im bullenwinkel… next try: zimmer16 monday. theres to be some audience to this (strangeness).

aber auch hier liebe kluge, ich verpasse zu liefern…, und jeden tag eine nachricht von Ihnen auf der box, wo ich denn abbin. ich bin hier…, middle of cite, mais tu sais travail…, geiszel der menschheit. es wär zeit über die abies zu berichten…

wayhomeinsta. wir lieben dich.

#9453. okt5. 2322

i said monday and monday was. das berliner sediment der kulturszene…, dh. klein kunst. aber irgendwie gewinnt alles, sobald musik dazu kommt, an bedeutung. so hier, was meine texte betrifft: sie ordnen sich dem sound unter, werden beiwerk, aber erlangen dadurch den ihnen nur angemessenen stellenwert als aspekt sediment. gebt berlin offene bühnen…

der alte rapper.
ein kaspper wiedermal.
ein alter dubliner.
le vrai neil young.
die topfmaschine. ach.., das bin ja ich…

das nur 5 von gut zehn guten leuten, die hier im tingeltangel… (c) brotklaun: language angeln.

9462. nov11

ich übe. bin bereit zu versagen…

https://soundcloud.com/user-711148778/8243a

nov12. 1820 kook? kook. o.m.w.

minuit. nur 1 testbild.

und 1 freibier.

bruekhe der trojer.

9464.

und die trommel wo immer der lauf hin silber. diese fäden…, vielleicht…, und dann die trommel wo immer die

im lauf sitzenden noch auf ein korn warten ein zweites bier oder allgemeine aussagen. wir sind trottel und

verlierer von dingen vergesser überall von dingen menschen und handlung wenn man so will sind wir völlig ohne rockmoment. סדמנת.


Bildschirmfoto 2018-11-14 um 23.15.51
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#9467e

#9471. nov17

ich (streife) hier nur lang. das flens ist jetzt kalt, drauszentemperatur. ich darf hellno nicht vor halbzwölf am club sein. dussmann ist nicht weit. also ein biszchen tingeltangel. starre in das loch im bebelplatz wie der letzte tourist. die haare einer frau vor der opernpause sehen aus wie die frisuren der barockimitanten, die hier sonst für kurzweil sorgen, aber ich glaube, sie sind ernst gemeint so. im dussmann komme ich nicht zurecht, ich war schon eine weile nicht mehr oben und meine auch, sie bauen arrangieren hier unscheinbar immer alles wieder neu. die gelbe reclam wand finde ich trotzdem aber weisz nicht, was ich grad will. hauck erwähnte neulich benjamins aurabegriff im zusammenhang mit dem schattendruck, und bevor ichs nächste mal, wenn er mir übern weg läuft wieder nur ahja sagen kann, kauf ich den schmalen text zum kunstwerk im zeitalter seiner techn. reproduzierbarkeit. osä.

als es halbelf ist, halt ich es in der demse nicht mehr aus gottseidank gibt es dussmannöffnungszeiten, das flens hat mich angenehm erheitert alles kurz überfliegen lassen, mahlke2x, thome2x…, und aus lauter zugehörigkeit hab ich kurz verweilt und die anfänge aller vorhandenen nooteboom bücher genossen. ich bin als ich es dienstag im acud hörte, vorschnell gegen das archipel eingenommen gewesen. sie kann meinetwegen gut schreiben, aus dem text hat sie aber eine scheisz slampoetry gemacht, als sies las. wozu das denn…, so beeindruckt von den stimmen der generation fr. mahlke? die alten bücher von th. präauer stehn nicht mehr im regal, von nora wagener gar keins, ich weisz, ich kriegs im internet…

okay es ist elf und ich steige natürlich immer noch viel zu früh am halleschen tor aus, gottseidank ist schienenersatzverkehr, so dasz ich bis zur skalitzer laufen kann und schinde immerhin noch eine gute halbe stunde. ich bin trotzdem der erste und der mann der den andern barhocker besetzt, sitzt als ich irgendwann abhaue immer noch darauf. ich konnte leider kein bild von rückwärts aufnehmen, weil die barfrau ständig im hintergrund rumgewuselt ist. ich hab das deshalb mal auf einer skizze festgehalten.

ich rede über highwaist hosen (also warum sie asexuell sind) und brücken (warum man sie nicht einreiszen sollte) und dann geh ich echt…, annie tut schon wieder so, als hätte ich bedeutet, ja, ich bekomme schon, als ich auf den zapfhahn zeigte. dis mir zu blöd und angepiszt zu sein n guter grund um eh spät genug abzuhaun. ich präg mir die rückenansicht vom horst ein und verlasse…

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ephemeriden - 1 (4)
ich hab gelogen, die skizze s schon uralt…, sieht man doch…

9477. nov…keine ahnung(24?). 1943

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just behave on the stairs, at them behave. haven nearest &brotklaun brot

clown dis flozirkus &ne’er sea crossing behave still behave have your stillness auszer den auszengeländer an denen man

still zu bruch geht im rauschen…

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#9481. nov24 kurfürstenstr.

hopscotch reading room.

voici…, ca marche…, soir after soir…; ce berlin polylingual, oder…; oder. en verite? ce foi disant mot after mot die nicht

nein, damit haben wir längst aufgehört ich stumble stufiges je sais ich humble scheinbar freudlos (die amicite verschmerzend die gebärden…; ich, freudlos?)

verlangsamt. abgesetzt. anverwundene reliquien osä. dasz hier von den (relic) höfen wo wir aber von den höfen jetzt drang? nach der mitte? voici les nutten pensetu dasz wir das nicht schon immer wissen? scheiszewig aufgebahrt lesen sie deine wunden aus dem nachwort und du hilfst nur den armen mit dem verlasz aufs nächste. ein ennui werden ein verbum oder

du vergiszt einfach zu atmen…

toujours meta.


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Bildschirmfoto 2018-11-25 um 00.31.01

dez6. nachtragen: sediment.

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9482. lauter niemand. sonntags 2000 chagall. texte zuhörer willkommen.
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9493. autorenforum steglitz. montags 2000 schwartzsche villa. texte zuhörer willkommen.
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dez5. alte schule charlottenburg.

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9495. PHILM. atrane. der pianist hats nicht auf bild geschafft. 50mm/3,5/16


dez7. konnte nicht an mich halten. muszte raus.

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simon strauss, sieben nächte.

9496. dez6. hau2

tag 1 heroines of sound.

#9496.

warum in dem schacht jetzt die elektronisk und meine versagensängste der audience ggüber nein der protagonistin *en natt i december man gar aldrig ut*, die nachfolgenden protagonistengenerationen also

unausweichlich hier die vermutung (nahelegen): man habe sich darauf geeinigt, ab einer bestimmten fallhöhe nur noch abspulen zu müssen. dort aber, grad wo am vorgegebenen (verzerrer) die (schaltkreise) ausfallen, gelang die performance oder sonst vielleicht disko oder. kein vergleich zu gestrichen voll der bass in der halle. tusen tack.


#9501. dez9. vers minuit

die fragen bleiben, tut mir leid. ich geh wohl offener augen in berlin, aber ähnliche (avantgarde) bleibt mir, volksvertreter und vielleicht deshalb, verborgen. also brauchts doch das handspiegelsymbol, zu kennzeichnen, dasz hier das geboten wird, was (ich) wohl suche. brauchts ein haufen prima connected prima aussehender (ja genau, thats what im off for) prima sozialisierender wenn ihr das so nennt statt quatschender zugezogener, illegaler usw. (ici me manque lexpression correcte pour ne insulter qqe sex son scheisz…) ich habe diese frage schon oft gestellt, aber celeb never answer…: was ist der sinn davon, menschen aufklären zu wollen über etwas, dessen sie sich längst bewuszt sind? warum wählt man ein überflüssiges label, um damit diejenigen sehr gezielt vom diskurs auszuschlieszen, die doch am ehesten erreicht werden sollten, weil -sie- die falsche politik unterstützen, das falsche essen essen, die falsche einstellung haben zu (handspiegel in führungspositionen). 2. ist es schön, wenn hier jeder als composer begriffen wird, der zuhause ein biszchen elektronisch bastelt. was aber ist der (relevanz)unterschied jener (bastelnden) zu den amateuren, die, mit dem pfeil im kopf geboren, eben nur dort amateure sind und (tut mir leid, ego: keine flüchtlinge, weshalb ihr auch nur mittelmäsziges nature writing leider nirgendwo pluspunkte sammeln kann, um auch nur die unwichtigste öffentliche bühne zu erreichen.) denkt mal alle über (sediment) nach, und warum man heut ein scheisz label braucht, um die qualitätsprüfungen bestehen zu können. wenn ihr alle nur james blunt und andere heulsusen euch anhört, anstatt gleich die echten (feminen), die das viel authentischer singen, was ist dann so verwunderlich an lineups von popfestivalen. absolut begrenzt, diesen zusammenhang nicht zu sehen.

kommt nochwas? nee, fr. kluge, heut nur primäre. vielleicht sieht man das ganze im norden etwas gelassener. man musz nur immer composerinnen hören, dann spuckt der algorithmus auch keine männer mehr aus, dito die bücherempfehlungen. wenn ihr in einer männerdominierten welt lebt, dann habt ihr ne sehr seltsame blase da um euch. in meiner welt sieht das n biszchen anders aus. und weniger verdienen als die freund- verdien ich sowieso. bin ich noch aufzuklären? bitte helft mir. der trottel am rand.


#9501.2

eine kleine anekdote: ich war einmal (sie fängt wirklich so an) bei einem gespräch einer überalterten (freundin) zugegen, das diese mit einem (und jetzt kommt gleich das problem) immobilienmakler- zu führen hatte. es ging um eine nicht unbeträchtliche summe für eine wohnung. könnt ihr euch mein problem vorstellen, als ich ihr, nachdem die person drauszen war, erklären wollte, dasz es sich nicht um eine frau, sondern um einen sehr gut verkleideten und zurechtgemachten mann gehandelt hat, mit dem sie grad im begriff war, geschäfte zu machen? ist irgendwie nachvollziehbar, warum das unter diesen umständen zu einem problem werden kann oder is völlig egal, wenn der zeuge sagt, war n mann und die klägerin der überzeugung ist, mit einer frau verhandelt zu haben? nee? kein problem? na dann viel spasz mit der burka…


#9502. nachtrag heroines of sound
klarheit immer über nacht. also nochmal von vorn: natürlich ist der (feministische) aspekt dieses festivals und meine trottelimpressionen zum darum ausgeschiedensein aus socialising connecting generell überhaupter teilnahme am -diskurs-, der durch das label hier wieder nur einer bestimmten elitären schicht vorbehalten ist… (satzende fehlt: etwa: (doch zu (bemerken))) aber klarheit über nacht: ich bin ja doch nicht volksvertreter, nur weil ich nach der definition v. armut in deutschland trotz festanstellung irgendwo ziemlich weit unten rumdümpel. aber dann wieder doch…; nur was ist das bestimmende zwischen dem grad income und dem grad bildung, das einen dort, an euren wohlfühlorten, sich (mich) ausgeschieden macht? weites feld…, lest die ephemeridenmusik, meinen versuch, in längeren texten gröszeren abständen es zu beackern. dort manchmal klarheit und ausgereifte gedanken. jetzt noch kurz zur rehabilitation der heroines of sound:
aber ich gleite doch wieder ins politische daran, fürchte ich. nein. nicht.
also musik, oder? das was davon übrigbleibt, wenn man jedes gefällige moment daraus entfernt. j. ekomanes versuch, den saal zu leeren, ist nicht geglückt. ich habe mich erst nach einer weile versunkenheit vom gefühl lösen können, dasz das, was sie da macht, noch und blosz sound production ist und bin irgendwann dazu übergegangen, mich nicht mehr für die technischen belange zu interessieren und wie teuer das verwendete utensil und wieviel handwerk noch für das output nötig ist im moment der erzeugung dieser krassen (musik.) habe dann einfach geglaubt, is halt ne magierin und immer zu fragen, wie die tricks funktionieren, kann zwar die magie an sich auch nicht zerstören, aber das eigene (erleben) nachhaltig stören. kann sein, dasz sie selbst ab einem bestimmten moment ziemlich relaxed gesehen hat, dasz alles funktioniert und der sound in der halle (krass) ist und wenn die leute ausflippen könnten, würden sies tun. das künstliche gewackel auf den stühlen im halb erleuchteten saal während der -albumvorstellung- am donnerstag, wo mir die fragen von oben nicht aus dem kopf gegangen sind war n biszchen pseudo im gegensatz zum realen braingewitter in quadrosound. (das jetz nur ein billiger, rezensionslike ausdruck…)
fr. schopf hab ich schon wieder vergessen; nur, dasz auch diese aufführung genial war, weisz ich noch. die restlichen sachen von donnerstag und samstag waren wohl eher kunst. konzeptionelle sachen, die einen verstehensprozess voraussetzen. ich sag nicht, tut mir leid, dafür bin ich zu blöd, denn ich habs verstanden. viel körperinnenleben, pflanzliches, allgemein kreatives, was und jetzt ironievorwurf an mich von euch: mich natürlich sowieso nicht interessiert, oder…; doch, hat es. auch diese sachen sehr -innovativ- um im jargon zu bleiben. soll ich hier meine ergriffenheit reflektieren? komm ej, n arsch bin ich trotzdem. ich fand einfach cool, was sich die drei vier fünf frauen für n kopp gemacht haben, allein auch, um nicht an irgendwelchen (timelines) in den aufführungen selbst zu scheitern, die ja total durchkomponiert waren, audio-visuell abgestimmt. und die schwedin?

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#9504.

flocircus, was solls…; irgendwann mal diese -timeline of a reading-. so sommers, hell noch, die verirrten. irgendwie immer denke ich: warum haut ihr wieder ab? ich sitz ja auch nur hier, weil eben noch halbe stunden zeit und die frz. legereness vorschreibt, man beginne jdfs. sowieso nicht bevor irgendein mir unbekanntes zeitfenster aufgeht, wo steht ca. ok, lasz ma langsam. eigentlich ganz angenehm, aber eben das fenster total unberechenbar. also flirren. stroboszierendes neon die kastanienalle runter. der heimatladen macht endlich dicht, slowe burger werden immer noch auf dem kopf verkauft, ich vertraue lieber konnopke, die jetz auch nach feierabend offen sind, schön… einem wird die vegane wurst schreiend ausgerufen (also nich heut, war da voller) und er sagt peinlich berührt: nich so laut. verständlich. is so wie mit den kondomen an der kasse wahrscheinlich…, musz man ja aber nich, kann ja auch richtige wurst…

und sonst…, ach… ich weisz…, fluchend innerlich werd ich wieder nach hause mit den heften immer noch auf dem rücken. diese ahnungen doch, so dasz ewig wo der circus ich stets auf einen schäbischen dicken direktor warte der mirs heft endlich aus der hand und in müll mit den worten werd mal erwachsen, junge. ich hab das schon oft gehört…, denk jedesmal der hat kein schimmer, wenn er sowas raushaut. und fr. kluge also ewa nur: neue post bitte neue post bitte! man…, bis endejaren noch, nich mehr lang oder…, wir hätten auch mehr politisch bitte und vor allem freundlicher allgemein pc und sie bezöge sich jetzt auf samstag… ich vermeide zu antworten würde sonst nur ausfallend denn der strom hinein sieht immer gleich aus und heraus. schön wenn der chef auftaucht…, blaumunk szsg., die fenetres werden wohl irgendwann sich…

gegen die weite langsamkeit die lähmung vielleicht oder generell das trottoir (öffnen.)



#9513. dez17. vers 2200, lcb

voici, der kritik die kritik? keine primäre gesehen donc weniger primäre als doch ewig die beleuchtungsmasznahmen der (lyrikmasznahme) nebst falsch verwendeter idiome siehe (ephemeridenmusik: über die verwechslung von -auf teufel komm raus- mit -auf biegen und brechen-) was mich (nachhaltig) jetzt davon überzeugt hat, dasz doch alles (ewig beleuchtungsmasznahme) ohne bewusztheit für was (ihr) da macht. vielleicht noch ein (umgang osä.) mit dem matrial allgemeine fertigkeiten handwerkszeug etc. -sprache- eigentlich eben noch befremdlich erscheinen zu lassen, weil der (satzbau, also das primäre) an dem gebastelt wird unter zuhilfenahme von (lyrikmasznahmen) methoden überlassen ist, die hier eine (schulung) vorausnehmen, die (ich) für ächt überflüssig halte. (schulung) = wagner/bruckner contra brahms. nur wo sind die kritiker, die das befeuern… bitte gebt mir beide schulen und scheisze verausgabt euch, struktur gegen inhalt zu stellen, inhalt gegen prozess, beides gegen performance. scheisze wo sind die kritiker. heute hier nicht oder…

also auszen buffetstreik primäre aushauchen der (lyrikmasznahme) weil

input aber no disput theres never dispute tell me theres any interest and no fake silvousplait de rien.


#9514. revision

comme dhabitude relativierung d. improvisierten nachwürfe, nachwurf trotzdem: nach gelungenem austausch über (falsch angewandte (man möge mich in richtung der anwendung von -anwenden- -verwenden- und ihrer vergangenheitsformen ebenfalls (heftig kritisieren) man findet nix genaues…) idiome) und schulen im allgemeinen klärte sich (nächtens) natürlich der subjektiv-interpretatorische nebel, der mir die sicht auf den gestrigen abend (naja vermebelte eben…) (zu klammern udgl. folgen ausführungen beizeiten im annex.)

ist was übergeblieben? nu…, doch auch hier nur kurz zur rehabilitation der kritisierten. von links nach rechts.

– freundliche zurückhaltung, warmherziger empfang, unaufdringliche (verdringlichung) des themas

– freundlich zurückhaltung, schuldbewusztes lavieren nebst glücklicher improvisation aus vermutlich brilliantem material das diesen genialen kopf auszufüllen scheint, unaufdringliche (verdringlichung) der eigenen relevanz innerhalb (literaturbetrieb osä.)

– freundliche zurückhaltung, galantes kokettieren mit dem dillettantischen umgehen des themas, weitläufige beiläufige unaufdringliche (verdringlichung) seiner nebenstränge (anthropozän…), ebenfalls geniales empfinden für die zusammenhänge zwischen dem heute d. kopfes dem heute d. auditoriums d. heute der protagonisten. der repräsentant der schule: inhalt. = wagner/bruckner

– freundliche zurückhaltung und verheimlichung wenngleich (zurückhaltende) präsentation d. eigenen kapazitäten auf dem gebiet prozessorientiert zu denken, zu schaffen, zu handeln. eigentlich ein sehr menschlicher computer, dem nicht leicht beizukommen wäre, hätte er nicht (demut auch) vor den eigenen fähigkeiten und das bedürfnis, sich über seinen output zu vergewissern, also dasz (zb. die waffen vermutlich) nicht in falsche hände geraten

– sehr freundliche zurückhaltung. von diesem würde ich gern auch ein (gedicht) gehört haben…

falls das irgendwas bewirkt und jenseits dieser seiten (relevanz) behaupten sollte,… – da kann auch ein punkt stehen. es wird schon kritiker haben, ich (horst) kenne sie eben nicht. mich kennt ja auch keiner…


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ich sitz schon wieder rum, bis der zirkus anfängt…
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LSD, schokoladen, di 2100

#9514.2 past minuit, beusselstr.
15 jahre, seit ichs letzte mal bei den (lauter schwule dichter) war. einem sind haare gewachsen, einem andern welche ausgefallen, es sind plötzlich (und leider wird auch hier das wort verwendet) -tatsächlich- frauen in der runde, es fällt aber nicht auf, die geschichten sind trotzdem gut. die alten haben sich bis aufs äuszere nicht (entwickelt will ich nicht sagen, weil dies verheimlichen würde, dasz die texte schon immer von ihrer konstanz konsequenz stringenten verankerung dort wos volk egal ob volk anwesend sei, denn: arbeit, geiszel der menschheit usw… (lebten)) also jdfs. nicht grosz verändert inhaltlich und ihren witz bewahrt. früher gabs kein dhl, das neu…, und der taxifahrer fehlt und der podcaster ebenfalls, dafür ehm die frauen oder sonst sin sie ja vielleicht zugegen. der schokoladen bessere gegend als s zosch, also nicht gegend, sondern locus…, ein echter tresenmann. dieser (laden) ist irgendwie an mir vorbeigegangen, dunkle erinnerung an 60ies konzerte aber ehm dunkel, damals war mehr bier generell, bevor der mate.
eigentlich würde ich wieder mal was nettes schreiben wollen…; zb. ein russisches frauenpaar und man weisz nicht, ob es ossis sind, die in ihrer geheimsprache reden oder wirklich russen…; der ort wirkt jdfs. etwas aus der zeit oder auszerhalb der gegend jdfs. und das nicht gewollt, sondern in echt. das zosch war wohl irgendwann zu sehr in der strasze angekommen, wo sies mal hingesetzt hatten; das eine äuszerung ohne wertung, wachstum kann ja nicht nur auf der falschen seite stattfinden oder sollte es nicht. auch wenns jetzt n biszchen spät schon ist, sind meine ephemeriden vielleicht der versuch, den zustand dieser gegenden noch irgend festzuhalten, wenn ich mal (ausgehe.) ich wollte ja eigentlich für ein angekündigtes konzert (nichtseattle) nur in den laden; gut, dasz ich schon unterwegs war als mir einfiel nachzukucken, obs überhaupt stattfindet. fand nicht statt, dafür die netten alten herren lsd nebst 2 ebenfalls netten autorinnen. do elektronische improvisierte musik, ebd.


#9522.3 guestrapper concerned.

guest3

dez29. devilister mountain.

den är ända. ce drauszenpost est fini. see you a la prochaine… donc: ici.

09383. drauszenpost

sept17. 1939

die kluge meint (ja, sie hat angerufen…), ich hätte definitiv zu viel zeit, aber wennich bock hab, soll ich hier ruhig weiterschreiben. es wäre allerdings wie immer, ich dürfte die leute nich zumüllen umd deshalb habe ich mich an das von ihr vorgesehene format zu halten. darum, klimabedingt usw., müszt ihr schon von selber wiederkommen auf diese

drauszenpost. ein neuerlich selbstaktualisierender beitrag.

  • ich schlage vor, Sie bleiben beim thema literatur, berlin und was daran so aufregt und streuen abundzu nature writing ein. (zitat kluge). ich geb ihnen ein paar stichworte: ### louis tuaillon amazone zu pferde rhododendron luteum mikro brewery aufstehen kabeljau & dorsch roter löwe rein freya petersen lucy duggan michael fehr intellektuellenkomputerspiele susan sundfor passionskirche kookmono kook.mono tabea xenia magyar martina hefter mara genschel dock11 christiane heidrich max wallenhorst senthuran varatharajah hieu hoang trang tran thu rike scheffler ausland

ich mach das. heut kaum literatur auszer neue beiträge in der wordpress. achja, ich las im vorbeigehen etwas über…, nein…, ich las überhaupt nix. also nature writing und was aufregt:

das rondell um die amazone vom unkraut befreit. keine kunst, wächst ja nischt. die dufthybriden ebenfalls nah am welkepunkt. nu…, es wird wohl irgendwann auch wieder regnen.

  • biszchen literatur wär schon gut…, ich mein, sie tun die letzten zwei wochen so, als wärens alles andere als bauarbeiter in der schaperstr. unnu…?
  • das gefieder…, es ist das dumme gefieder, mit dem die laffen sich dort. sonst wär ich bauarbeiter geblieben, auch da. aber schauns die langen und eleganten, die verklebten und toupierten, die ganze edelwelle berlin worldwide, die da jeden tag, und abends abstauben der milky brew… da ist man, unter leuten, nicht gern gärtner, und man sieht es mir an. dreck unterm nagel, heu in den haaren und auf den zähnen…, egal…

fr. kluge hat aber recht. ich zeig euch mal was, für die kunst wenigstens…

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amazone demonstriert entschlossenheit.
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auch im dunkeln.

….

#9387. nachtkritik k&d, sauer wohlgemerkt
ich weisz nicht, wie sich die 4×250,- durch 100×3,20×3 ammortisieren wenn man den einsatz der kuratoren nach dem standard berlin neukölln berechnen will…, irgendjemand wird leer ausgehn, oder…; oder es trinkt einfach jeder ein bier mehr. aber selbst dann… meine hochachtung vor denen, die diesen anschub leisten und vermutlich berliner töpfe ohne deckel entdeckt haben. was der landschaft immer gut tut…
also hören. befindliche prosa. befindliches englisch. und den gekauften star zu dem nichts auszer seiner genialität zu bemerken ist. da hier sowieso keiner mehr mitlesen wird, nachdem -das post- von länger als gestern ist, kurz befindlichen frust. die b. prosa wäre durchgegangen (bei mir unbedeutendem kritiker), wenn ein irgend ziel erkenntlich gewesen wär. aber nein, wir fangen irgendwo an und hören mittendrin auf. auch gut. ein (excerpt). habich dutzende. in einer werkstatt besser aufgehoben meine ich. aber das natürlich u25, das zählt dann woanders die punkte fürs ammortisierende bier ein. 2: die lachclaqueure lachen und claquen und feixen und eigentlich nur um jedem zu bestätigen, dasz sie das sehr einfache englisch gut verstanden haben und auch schon mal in london waren, denn was daran witty gewesen sein soll, weisz der teufel, simpelster humor mit der kasperklatsche, kindgerecht aufbereitete (befindlichkeit.) das hört man auf deutsch in jeder schlechten literaturwerkstatt berlins mehrmals in der woche. aber…, is ja englisch, okay. nur hat die vermutlich ich bin jetzt zu faul zum stalken hildesheimerin mal eben die halbe miete hier gewonnen… ich soll aufhörn, jetzt wirds unangenehm?
ok. das also die berliner konkurrenz…, vielen dank für die auswahl auch…, dissen war morgen, oder? im zosch muszte man wenigstens seine (literatur) gegen das bierklingeln tresenstampfen rausgerenne für den halben hunni zu verteidigen wissen in der angst, ausgelacht zu werden, weil man kein lychener sprech konnte sondern nur prosa…, aber wer von diesen gut erzogenen zugezogenen wird denn hier laut was fürn scheisz rufen; keiner, eben, und darum wirds wohl so bleiben, belebt durch den zukauf, eben.
soon as you sneaked, soon you forget.


und weil (literatur) natürlich viel zu anstrengend ist, wird angestrengt über komputerspiele (debattiert). geil. ich war auch mal 15. aber man kann alles ernst nehmen, schon klar…

#9391. sept.22

und auch das nur spekulation…, aber ich werd jetzt öfter zu abgesagten konzerten erscheinen die zielgruppen bedienen, welche meinem (beuteschema) entsprechen. man braucht keine karte zu erwerben und trifft garantiert auf relativ entspannte menschen, die auch nicht nachgekuckt haben, obs konzert stattfinden würde. wir hocken also, die deppin und ich und ein biszchen wundern wir uns schon, dasz alle bescheid wuszten. nu…, die deppin erinnert ein wenig an frau sundfor, vielleicht ist sies ja. wir kommen vom einen zum andern und entscheiden uns schlieszlich, zum norwegischen stammtisch zu taumeln. sie verfällt in das geflumse zugezogener skandinavier, dies in b. nur aushielten im winter, der ja vor der tür stünde umd deshalb sei sie schonmal hier. kurz überlegten wir, in die kirche einzusteigen, aber sie meint nej, ohne fender nej, und sind als wir das vorhaben doch abbrechen, froh, wenigstens n biszchen in ruhe auf den stufen gesessen zu sein ohne wegen dem flaschenbier mit irgendeinem sicherheitsbernd anander und -tindern zum takt der musik- ins bio…, den rest konntich nich mehr lesen.

sagmal jamas, also kippis, lapsikulta…

https://open.spotify.com/track/2GeKXIXQX49GamPcsDfDlq?si=sIVkVPyZQm-T9ncFYyxYkg

#9391.2

super. is mir auch der name der schwedin wieder eingfallen. der name war ewa. so muszte sie wohl geheiszen haben, eigentlich aber immer schon, oder…; nur, der n. war mir weggewischt im tinder bergdorf, also berg der stadt, die da wo wir immer als die ubahn noch durchfuhr nachts vom schlesischen bis ruhleben…, wo die vögel wenn sie aber lassen wir die spacken. den soundcheck vom lopaloza, als sie eben noch nich wuszten, wie laut eigentlich sehr laut ist, hat man hier noch ghört. und fröhlich die spacken tickets weiterhin für den scenic view…, wo wohl jetzt wie hier eim die jungspinnen ihre indian fäden ums hirn…

ewa meint ich soll sie wenns schonmal in der stadt ist ein biszchen auszerhalb gehen, also vergnügen wir uns extra billig zwischen schlosz und wache. eigentlich kaum, aber jetzt schon auszerhalb. keine verlaufenen, nur in den alten immeren institutionen die immeren alten. nehme ich an. denn wir wiegesagt sparen auf dem boulestreifen und trinken das doppelte. es nieselt und darüber können wir uns freuen. der piszgeruch wird langsam verschwinden und man kann wieder ordentlich angezogen durch die nacht. nacht.

schon wieder silbertöne. die schwedin läuft noch n biszchen glaubich.

#9393. montag: erica gracilis sowie

eibenschisz seitlich galant.
eibenschisz vertikaldrop.

fake news nature writing: schisz 1/2 von letzter woche, vor dem regen. mittlerweile dürfte davon nur noch (geschmadder) übrig sein.

#9394. dienstag. kook mono.
ich müszte, wenn überhaupt, jetzt etwas nettes über diesen abend im dock11 schreiben. fällt mir schwer. nicht, dasz es nicht angebracht wäre; nein, sondern -nett schreiben-, eine (gute kritik) abgeben…, das fällt schwer. das ist nicht -begeistert sein-, was da übrig bleibt, dann wärs vielleicht einfacher, begeisterung ist etwas aktives, etwas teilnehmendes, etwas, das man fassen kann und verstehen. das, was in mir grad vorgeht, vorging den abend lang…, ist irgendwas anderes. es fühlt sich warm an. nicht heiszgeschwitzt von fanatischer B. fragen bleiben, schöne fragen, empathische neugierde. danach, was wohl als nächstes kommt und wie alles einfach immer gelingt. aber auch danach dann, warum das trotzdem nicht zu klappen scheint für die gruppe leute, die das immer wieder auf die beine stellen. die antwort habe ich mir grad selber gegeben: der brunnen, den martina hefter herbeifantasiert hat, bleibt eben, wenn man sich nicht daran erinnert, ein scheiszbrunnen, in den man pfennige wirft. ein imaginärer scheiszbrunnen noch dazu. also erinnern die leute, oder? ich hatte ein biszchen angst, dasz lachgas entströmt. ich hatte ein biszchen angst im dunkeln. ich hatte ein biszchen aufregung, einen einwurf zu machen. und ich hatte ein echt gutes gefühl der ahnung, dasz jed+ lieber den umschlag der depression studierte, als zu erhaschen, was zwischen den beinen zu sehen wäre. das ist auch ein stück sicherheit, das ganze aufnehmen zu können und die peinlichkeit, vor der fr. genschel sich fürchtete, gar nicht erst zu vermuten. das sind kompositionen gewesen, von allen vier künstlern, die genau das zeigen, was da wäre, wenn man den (text, der sich nicht vom stück subtrahieren läszt) im kopf der vier ihnen selbst (vermitteln) würde. glaube ich. da war gar kein gap bruch keine distanz keine (instanzen) die man trennen könnte. eben keine interpretation, sondern ja was eigentlich…; vielleicht dasz wirklich die schrift plötzlich anfängt zu sprechen und sich nicht beschränken läszt auf worte.
meine worte hier dazu sind obsolet, der saal war voll, es braucht da keiner promotion. ich wollte aber auch mal
#was nettes schreiben.
danke.
wenns doch jemanden interessiert: morgen gehts weiter.

#9394.2 mittwoch, 0650

frau kluge hat sich gemeldet, ziemlich spät noch. will das kurz nachreichen zum gestrigen abend. sie meint etwa, ich brauche nicht zu erwähnen, dasz meine worte obsolet sind, das wäre ebenfalls o. – ich solle mir nur endlich (ja, bin ich…) der tatsache bewuszt sein, dasz was ich hier mache, eh keine kritik ist leuten, die nicht gesehen gehört haben was ich sah hörte, sondern höchstens die nicht weiter aufgeschobene (penetranz) denen gegenüber, die als publikum aber eher als akteure des ganzen involviert sind waren. was das letztlich sei, mein senf, mein genöle und ja auch das bravo, sei zuerst ohne belang; hauptsache, ich hätte endlich mal meinen mund aufgemacht, oder.

die kluge hat recht. das is nur n albern genuger spiegel für die, die die meinung entweder des publikums als gegenüber oder des publikums als genossenschaft, in die man geworfen wurde, interessiert. ne menge offene briefe…, n haufen fragen nur, die jeden abend stehenbleiben, weil alles in clustern davonrauscht…

#9397. sept28 0628

grenzen abbilden körpergrenzen immer wieder dort, wo die nacht mir

humus hinterlassen hat. verstelle die sichtschiene mit (körpereigenen) gebärden osä. also eigentlich nur dem aufgang in den morgen. der schöne dunkel der rausch von verkehr in den zahltag. möchte eure brunnen eure (verausgabungen) damit kompensieren in die (fontaines) blitze einzustreuen sagt man, wertungen ausschilderung vornehmen pour vous noubliez pas comme

ces jardins vous avaleraient ce jour la.

*** fin ***

hier gehts zur nächsten drauszenpost.

08365. ilb – die erste drauszenpost

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keys: 18. internationales literaturfestival berlin haus der berliner festspiele nature writing lesungen kritik internationale literatur junge literatur festivalblog treffen junger autoren poetry night gartenbühne seitenbühne science and the humanities

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tag 1. 0700

Sie müssen jetzt die schuhe ausziehen, sagt die dame am empfang, und, mit diesen botten komm Sie hier nicht rein.

also tausche ich die lowa mit stahlkappen, die an den ecken durchscheinen, gegen docs ohne stahlkappe, die mir von der dame ausgehändigt werden.

das ist ein modell, mit dem Sie hier untenrum nicht auffallen werden. Sie wollen doch nicht auffallen, oder?

nein. alles, blosz nicht auffallen. ich werde mir eine ecke suchen, und mit kronkorken tictactoe spielen, verspreche ich. sie schlägt mir eine kastanie vor, unter welcher ich mich, an einen vorsprung des weges gelehnt, gerne aufhalten und Sie dürfen dort auch ruhig rauchen, zwinkert Sie mir zu.

der erste kreis, links oben natürlich, das labbrige (grüne) pale ale, gelingt sofort. ein ältlicher herr, den ich im letzten jahr den ausufernden getauft hatte, auch mit docs ausgestattet, setzt sich auf die kante und macht sein kreuz oben mittig mit dem deckel des labbrigen (roten) pale ale.

er wird gleich mit seinen eigenen deckeln weiterspielen, in seiner umhängetasche klingelt fröhlich glas.

als ich vom dixie, das neben dem barzelt aufgestellt ist, mit einem weiteren grünen deckel zurückkomme, bietet er mir ein richtiges bier an, aber jetzt haben wir das problem, dasz keiner von uns noch gewinnen kann, weil sich kreuz und kreis nicht mehr unterscheiden lassen. ich sage, lasz uns doch nature writing machen, hole das tablet aus der jacke, aber die batterie ist fast aufgebraucht, also sage ich, lasz uns doch zu nature writing gehen und mal zuhören, und er sagt okay, wir lassen das erstmal so stehen, oder. ich sage oder, wir können ja nachher weiterspielen. einig über erst die arbeit dann das vergnügen rumpeln wir unsere schwer vom nachdenken knochen hoch und setzen uns in die gartenbühne, um ein wenig zu schlafen…

tag 1.2 1800… -> -> -> ->

die empfangslogistik sieht in diesem jahr sehr professionell aus. die dame, die mir um 7 noch passende schuhe reichte und sehr freundlich wirkte, hängt jetzt vor dem fernseher und bald fängt die abendschau an. ich glaube nicht, dasz die anderen noch einmal mit sich um einen pasz verhandeln lassen, allgemein sieht jeder sehr zugeknöpft aus und von der schlange zur eröffnungsveranstaltung gestreszt. mir ist auch bisher kein bier über den weg gekullert. ich versuche, zu erkennen, was auf den pässen steht, nur die insider huschen aufgeregt durch die gegend. das heiszt, zuerst bin ich ausgesperrt. das heiszt, bisher habe ich nur ein paar docs abgestaubt. sie sehen etwas abgetragen aus, das paszt mir gut. vermutlich werde ich mein literaturfestival für heute nach kreuzberg verlegen. man munkelt von einer bar, in deren keller…, aber lassen wir das. ich habe die avantgarde noch nicht gesehen und der garten scheint ein biszchen verriegelt in meine richtung. das dixie steht 1 meter weiter weg vom barzelt als im letzten jahr und noch ist nichts zu riechen. aber auch das wird sich ändern…

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#1.3 2247.

schau, what you begin you better finish. zwei fahrräder noch, der staff tingelnd aus dem bühneneingang und ich mit dieser blöden idee. pizza. eigentlich nur noch pizza nach literatur. ungebremst lektorierende mit feuer…, wirklich feuer in den augen und atemlosen stimmen. vielleicht, dasz die geschichten nie in etwas münden, das ich noch verstehe, weil zb. von der gruseligen übersetzung ins deutsche zuviel übrigbleibt, eben grad noch eine story, keine sprache.

ich hatte mir kritik vorgenommen; es fiel mir nicht leicht, dies harte wort wirklich hinzuschreiben, aber so scheint das zu sein. interessiert eh keinen, oder… ach, geh, ab…, aber tamame.

#1.4 2353

nein, bleib kurz. mir ist eine milderung eingefallen, die die übersetzung rechtfertigen kann, auch wenn sie unmöglich klingt: wenn in einem englischsprachigen text (und für einen sprachbewuszten muttersprachler mag das ähnlich erscheinen) verben der einfachen vergangenheit derart aufeinanderhocken, dasz in einer sprache, deren präteritum zu neunzig prozent auf -te in der 3. person ausklingt, diese ballung ein unerträgliches stakkato erzeugt, musz man nicht einem jungen/weiblichen/studierten publikum welches ohnehin wenn dann das original liest, das buch durch diese präsentation lächerlich erscheinen lassen. mag sein, dasz in der häufung an sich doch auch schon eine unzulänglichkeit der autorin liegt, das fällt aber jemamdem nur schlicht des englischen mächtig nicht sofort auf, weil dort die verben immerhin noch häufiger gebeugt werden als in unserem hätte hätte…

kleine entschuldigung. hauptsache feuer in den augen. krähen/tintenfische/multiple personae.

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#2.1 0932

geil. kein regen in diesem sommer. geil, nur sonne. geil.

#2.2 1925

– ich musz mich entschuldigen. ich rufe etwas spät an…

– nein, das buch ist noch nicht veröffentlicht. also nicht richtig.

– ja, ich weisz. bekomme ich gerade mit. da wird etwas entwickelt.

– ja, leider…, jetzt kann ich dazu nix mehr schreiben, ich weisz. genau…, absolut lächerlich.

– hab ich mich nie drum gekümmert. ich höre hier zum ersten mal dieses wort…

– gärtner. ja. friedhofsgärtner. schade eigentlich…, Sie wissen…, jede menge stoff. aber nee, klar…, absolut lächerlich. vielleicht, wenn ich was anderes mache…, kochbücher oder so. -kochen mit schnecken-…, geht über wie man frauen durch kochkünste, also kühnste kochkünste, also kochen mit schnecken usw., rinderherzen, hühnermägen…, ja, das ganze programm. chauviküche eben…, und wie man sie beeindruckt, fische ausnehmen, schweine schlachten, enten federn…

– ja, setzich mich ran. genau, der gärtner is gestrichen. das war -nature writing-.

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#2.3 2227

nur kurz. und wahrscheinlich, auf dem weg nach hause, wird mir wieder eine entschuldigung einfallen für drei der vier beiträge der poetry night I. es tut mir leid (ich könnte jetzt rhetorisch weiterspinnen) nein es wird mir nicht leid tun was ich dazu, falls es irgendjemanden interessiert, zu sagen habe.

antwort eins gefunden: ich weisz, warum ich von der avantgarde hier niemanden sehe: was solln sie hier. eben wurde poetry verkauft, schön, schöne werbeveranstaltung, ja, cool, sehr pc ausgewählt, schön… aber: mich qualifiziert meine arbeit als gärtner auch nicht für den nature writing preis weil wie fr. schalansky richtig bemerkte die literarische qualität der texte entscheidend ist, nicht das eben viel natur vorkommt und man den zander rückwärts aufsagen kann. aus dem syrischen kriegsgebiet zu stammen reicht aber scheinbar für eine einladung; in einem hafen zu wohnen und deshalb nähe zur fischerei beweisen zu können auch, und alt und portugiese scheinbar auch. wenn die texte nur auf deutsch so schlecht sind, warum zum teufel noch einmal wird das publikum damit gequält. wenn sie in den sprachen der dichter auch nicht besser klingen, warum (zum teufel) werden diese autoren dem publikum vorgestellt. antwort: weil (vergessene erkenntnis auch des letzten jahres) diese reihe nicht mehr sein will als ein groszer büchertisch um autogramme abzustauben. wenn das, was ich eben hörte (mit ausnahme eines schweizer kuinzigen) das ist, was der dt. literaturbetrieb heutzutage meint fördern zu müssen…, krass. ich hoffe, diese poetrylesungen dienen nur dazu, das rahmende programm zu finanzieren, das mit den ausgewählten themen jdfs. im heute zu spielen scheint und nicht in den buchhandlungen, wo man unter -lyrik- nicht mehr als rilke/celan/brecht/tucholsky findet, aber jdfs. nicht moderne literatur, sprache der zeit. von heute. antwort 3: es ist auch ganz einfach jetzt zu durchblicken…, wenn die veranstalter meinen, ein paar in gebrochenem englisch vorgetragene einführungssätze auch noch übersetzen zu müssen, ist die zielgruppe für mich klar definiert. und so scheisze meine fremdspachenkenntnisse auch sind, ich bin es nicht. das glück, durch den besitz eines trotzdembedanktbedankt passes diese einschätzung überhaupt abgeben zu können, schulde ich dem biszchen schrieb und verwirrung wohl. fazit: literatur sehr genau auswählen und skeptisch lesungen gegenüber sein, wo nicht geredet wird. und wo übersetzt wird.

zauberflöte in der waldbühne, zb., absatz, schneller wechsel, jetzt eine pizza…

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nachtrag 2.3: zu schnell fahren wirbelt die lymphe durchenander und es entstehen wieder (entschuldigungen): natürlich bin auch ich zielgruppe genau jener als poesie verkauften poetry night. ich sasz ja nicht stattdessen bei wannous/self oder im geländeroman. aber: soll man wirklich mitten der gedichte den saal schnaubend verlassen? wie die rödelheimer sagen würden: seidomma ehrlich…

ende gelände tag 2.

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#2.4 nachtrag in der primaere

ich bin schon im schlafanzug, da klingelt mich die dame vom empfang aus dem bett. festnetz.

– ich glaube wir haben uns miszverstanden. kucken Sie sich Ihre schuhe nochmal an.

kurzer blick in die letzten aufnahmen.

– sehn Sie was ich meine? Sie müssen Ihre (turnschuhe sagt sie) wohl mit unseren docs verwechselt haben. ich möchte, dasz Sie sofort wieder in der primäre schreiben und nicht diese ephemeriden nachtkritiken, hinterhergeworfene wohlgemerkt. haben wir uns verstanden…, sonst piepts beim nächsten scanner aber gewaltig und das wars dann hasta luego arivederci oder tschüssikowsky wie Sie hier wohl sagen.

rauschen, klicken, tuten.

– ich leg dann mal auf. hab ich mich schon bedankt? hallo? haaalooo…

ich glaub sies echt sauer gewesen. hab das schnell improvisiert. primaere genug, oder…? oder.

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#3.1 0917

Image 07.09.18 at 17.11

biszchen regen auf der haut tut gut.

#3.2 1650
super. offensichtlich haben ein paar der in diesem post verwendeten keywords jemanden aufmerksam gemacht. was genau sich hinter der furchteinflöszenden adresse einer argusdateneinsicht verbirgt, wird noch zu eruieren sein; weiter haben, wenn ich die statistik korrekt interpretiere, auch menschen das prinzip dieses post erkannt und kucken, was ich so treibe. auf dem festival. im garten. usw.
nachher: science and the humanities und treffen junger autor(ich kann hier keine sterne setzen sonst wird der text nur schräg).

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#3.3 2055

also gut. die welt scheint i.o. zu sein. sie hat sich weitergedreht und alle protagonisten haben einen platz in der troja bekommen. schön. es scheinen alle genau zu wissen, wos hingeht. man sieht sichere hafen von quermarken angezeigt, die wurmlöcher werden gefüttert, die lyrik endlich entmenschlicht. gut. es ist wieder 2018. der smutje versorgt whiskey, die frage nach erlaubten vokalen wenn wir ehrlich sind ist geklärt. jemand mit wurstbrot im mund vergiszt dasz es sich um eine lovesendung entschuldigung livesendung handelt und das script veraltet. das bringt mich etwas aus dem konzept, als ich versuche, die troja am screen zu orten.

– L…, da ruft jemand nach dir.

der L. rempelt zurück. er wisse, müsse jedoch zum hafen, es sei eine der trojer falsch ausgeschildert gewesen unnu voller lemminge.

ich hoffes nich die unsere. dies eigentlich gut bestückt. jedes sitzt richtig meine ich. vom wisch keine spur. kein wischen der landschaft. die gekrümmten felder fliegen ordentlich vorbei und (nich von mir):

der morgen ist etwas das über die hügelkuppe kommt. r.s. dämmerungserscheinungen ii

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#nachtrag #2.3 poetry night

ich bin (während rasend natürlich) zu neuen erkenntnissen die poetry night I betreffend gekommen, die ich noch nachtragen will.

unbedingt hat die stimme einer aus kriegsgebieten geflüchteten, wenn sie sich in welcher form auch immer äuszern will, verdient, auf einem international und politischen festival der literatur gehört zu werden. man möge aber meinen einwand dagegen anhören, diese stimme unkommentiert in eine reihe von autoren zu stellen, die nicht primär um dessen, warum sie schreiben, sondern darum was und auf welchem literarischen niveau, geachtet werden. die bühne ist die richtige auf diesem festival. aber die texte werden in der art, wie sie präsentiert werden, gleichgesetzt mit zb. der lyrik des treffen junger autoren, die nicht nur m.e. von anderer qualität ist. ich kenne einen jungen mann im rollstuhl, der auch sonst nicht der hellste ist, aber er macht für seine verhältnisse gute musik und kriegt anerkennung dort, wo dafür eine bühne geöffnet wird unter einbeziehung aller voraussetzungen. er wird nicht plötzlich im berghain auflegen, weil jemand sagt, kuckma, der kleine im rollstuhl, arm dran oder.. (das ist arg untertrieben, für den jungen u. die dichterin…)

die lyrikerin hat anerkennung für das was sie macht, natürlich verdient. nur warum musz man dazusagen, dasz sie eine geflüchtete ist? weil sonst jeder denkt hä? und dieses hä kann man durchaus im vorfeld entkräften, indem die texte ich weisz nicht wie aber irgendwie eine note bekommen und relativiert im gesamtzusammenhang des literarischen materials, aus dem das festival bestritten wird. ist das irgendwie verständlich? doch, oder…

: bitte scheiszt mich zu, wenn ich mist erzähle; oder freundlich ausgedrückt: meinungen/kommentare durchaus gern gesehen.

wenn ich mir gleich die zweite poetry night anhören werde, statt im bhk zu verzweifeln, dann nicht nur, weil ich weiter dumme sprüche kloppen will, sondern weil es mich wirklich interessiert, was darunter verstanden wird, hier, lyrik international…, und ob sich mein erster eindruck bestätigt. das purer selbstzweck zur festigung der eigenen meinung…, oder auch nicht.

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#4.2 2146

die dame vom empfang erwartet, dasz ich in der primäre schreibe. das ist okay. ich habe genug stallungen gesehen. immer hinter zaum.

verlieren Sie nicht den -aspekt-, sagt sie noch, bevors in den bühneingang verschwindet. also passe mich an. wechsel jacke hose hemd, verzichte auf mützen usw. wir werden langsam einig, dasz beide parteien gewonnen haben. das podest verlassen ein grundlos zurückhaltender, ein belangloser deitscher (rechtschreibfehler, bleibt so…, wegen groszankündigung, unzutreffender), erneut politiker, brisant übersetzt, und jemand, für den es lohnte, bis zum schlusz zu bleiben.

– die nörglerin schubst mich: primäre!

ich habe den zaum vergessen. ist unsichtbar das zeug. macht mich beschwipst so ich habe den eindruck nur zu beobachten, ohne (involve.) warum auch. erkenntnis: aufgabe. druckstellen, die mir zugschustert werden, zugflüstert. hätte meine referenzfläche verspielt osä. meine, ich möchte, in demut harrend weiter so weiter so woyzeck rufen, der hinter mir seine erbsen auszählt. in seinem kofferradio die chemnitzer nachrichten, die gestern vielleicht noch… darum hier stets nur todesbahn todesbahn, schneeahnung, ahnung generell. das wird eine psycologische erkenntnis…; werden Sie, mach, also machen Sie, dann plötzlich kommt alles voll unscheinbar. sein Sie horst in echt, dann sind nicht für die anderen, glauben Sie das.

ich höre sie noch immer drängeln, dasz lob und kritik in eins und ich dem gaul zu sehr auf die zähne geschaut habe. kann sein. das noch ein biszchen woche, um was biegen zu können glaube ich. abends jetzt kälter. kalte referenz. ich weisz…, die schwabensöhne…; und ich mit meiner allerersten tübinger demut. wer will das wissen…

tschuldigung, das biers ok. und fünf mark mit 1 kaffe.

… ich hätte immer noch keine docs an.

#4.3 2240

lieber gl, liebe mg…,

offene natur. also open source der anwesenden avantgarde. also nicht mehr als writing.

Sie haben (wieder), d.h. ihr habt…, aber eigentlich nur, weil ich mich für den brief bedanken wollte, die ermutigung. das schreibt sich dort nicht einfach zurück, also dann hier, so stille post oder… wir würden das parkhaus gerne bespielen, ehrlich. dauerhaft. wenn man an bestimmten stellen (mit den füszen scharrt, in die hände klatscht…, oder was blödes sagt) gibt es eine seltsame akustische rückkopplung, analoge r. man kann das nutzen. ich habe magische löcher gesehn, die mit diesem effekt arbeiten, und leitlinien, die den schall an der decke des decks unheimlich verteilen so dasz, wer am andern ende vielleicht… ich weisz, erkenntnis gewinnt man daraus keine, lyrik entsteht -so- nicht. nur sie dort breitkloppen unters volk, das wäre meine idee. s gibt hier auch publikum. ich komm hier wech…, und auch wenn die hälfte der leute jetzt im osten wohnt, sind einige beweglich geblieben glaube ich und manche überlegen längst, wieder zurück zu. wollts ewig euern weinberg ernten…

s klingelt wieder. die dame again. ich hätte wie sie entsetzt festgestellt, immer noch meine jordans aus der grundschule an und wo sein die docs die sie mir scheiszenochmal so freundlich…

ihr seht, einer hat gehörig langeweile. es gibt wieder tingeltangel am bühneingang und allgemein sperr. bürgersteig sieht man hier nicht mehr unds zelt…, keine ahnung, auch hier parkhaus.

#5.1 2245

– bitte was…? tut mir leid, ich bin etwas weggedämmert…, ich hoffe nicht gesabbert zu haben. lag nicht an euch, der förster war grandios, die kieferngedichte und vogelstimmen, soviel ich mitbekam, ebenfalls.

– nein. natürlich werde ich wiederkommen…; morgen ist 9 und der garten ein anderer weisz ich.

vermutlich wird es in diesem jahr überhaupt nicht mehr regnen, wies aussieht. ob die vögel das überleben? ich habe versucht ein eichhorn mit der brause zu erwischen, aber es war fix, echt flink…, wollte ja nur nett sein…

wenn die empfangsdame (ich musz ihr mal irgendwann noch einen namen geben…) morgen rüberkommt, wird sie sehen , ich hab ihre docs angehabt. schön, oder…? oder.

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#6.1 1730 pause
zeit, einen tag auszulassen. fr. kluge meint (so heiszt die dame vom empfang), ich solle kurz innehalten, den berg (bullshit hat sie nicht gesagt, dafür ist sie zu alt) jdfs. -senf- einmal reflektieren und ggfs. relativieren. ja, ich glaube so spricht sie. schickt drohende zeigefingeremojis, wenn ich scheinbar vergesse, dasz sie mich da reingelassen hat und zwar nicht, um mich (nur zu beschweren oder meine kritischen äuszerungen auf toll, bravo, grandios… zu reduzieren.) recht hat sie. kommt immer wenn ich auftauche -durchs erlenholz gestrichen- und bleibt dann, 1m abstand von mir, mit heruntergerückter brille so stehen und beäugt mich.
– möchtens ein stichwort borgen? wie wärs damit (allein, bei wem…):
#der prokurist im hause hobbs oder Was unbedingt in eine einkaufstasche gehört.
wenn ich jemandem die gegend zeigen würde, der nicht von hier kommt, weil wir vom gelände wegen ohne fahrrad zum savignyplatz liefen oder weil dort die einzige kneipe ist, in die ich mit jemandem gehen kann, erzählte ich immer wieder dieselben geschichten. hier, wenn wir nicht bis zur der stelle vom pocoloco, wo es die besten, vielleicht einzigen nachos und corona gab, vorgelaufen waren, sondern direkt richtung norden, war die filmbühne wien; da haben wir früher bei rias2 karten für die sneak preview gewonnen jede woche also abgestaubt, weil immer 5 freunde gleichzeitig anriefen bei knut elstermann. zur selben zeit, erzähle ich, haben wir in den straszen hier zeitungen ausgetragen. da, auf der mauer, die das plateau vor dem quasi eingrenzt, saszen wir, ein wenig später natürlich, jeden mittwoch, weil wir nur manchmal wegen der musik zur jamsession gekommen waren, aber hauptsächlich, weil dort mit sicherheit alle irgendwann auftauchten. und hier, der knabe mit ziege, ein telefonkasten…, da haben wir einfach nur drauf gesessen glaub ich. wir hatten grad mit rauchen angefangen und auf dem kudamm, nachdem die scheiben von maredo mit spuckekugeln aus mcdonaldsstrohhalmen versorgt waren, ein paar kippen geschlaucht was der spettat mouching nannte, der zu der zeit zurückgekommen war. wenn wir jetzt hier weiter hoch gehen würden, wäre dort bis vor kurzem noch das (bis vor kurzem nahezu unveränderte) kantcafe gewesen; ein streitpunkt, manche mochten das, manche das hardenberg. das schwarze ist in meiner erinnerung immer nur eine hölle gewesen, in die man eben eintreten muszte.
diese dinge… gehörten unbedingt in den jutebeutel, den ich bei mir führen würde – wäre ich nicht hiergeblieben. sie wären in einem speckbrot notiert gewesen und nun bei einem unabhängigen verlag mit sitz in hä?
nein. da wären bis heute nur ein kaffebecher für die umwelt, eine sitzunterlage und ein opinel integraler bestandteil. der rest…, ist eben, was man sowieso immer dabei hat: rechnungen abrechnungen, visitenkarten, macadressen… und das schmale handtuch den schal das plaid; den einzuwickeln, dem kalt ist. also…, prosit…

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#6.2 1924
die kluge gibt zu bedenken.
– Sie verlieren sich etwas, nicht? werden nostalgisch…, ein wenig überhoben. ich weisz, was Sie meinen; nur, die leute kommen ja zurück, Sie erkennen sie eben nicht mehr unter der einkaufstasche. aber schreiben Sie jetzt bitte endlich eine kritik!
ich weisz auch, was sie meint. am abend, wenn alles berechnet ist, fährt sie nach dem tegeler forst zurück und schaltet den rbb ein. kuckt, ob jemand über das festival berichtet. vielleicht. kann aber auch sein, dasz sie das gar nicht interessiert. es ist wohl so. trocken der wald, denkt sie; oder wird schon ganz schön früh dunkel; oder mist, schon wieder dominosteine bei penny. ich weisz was sie meint und dasz ich ihr noch etwas schulde auszer lebkuchen.

der urin an den hauswänden. der urin hinter den bänken am savignyplatz. der urin an bäumen und die hundekacke daneben. trocken die stadt. ein geruch, wie man ihn sonst nicht wahrnimmt. kein regen hat irgendwas weggespült, die nitrate konzentrieren sich überall dort, wo kein licht hinscheint. ich weisz, die kluge gab zu bedenken…
aber der bauarbeiter:
– für wen hältst du deine vorträge, laurie? hier sitzen nur leute, die dir eh zustimmen. wem willst du das patriarchat beseitigen? wen willst du darüber aufklären, dasz dies so sein musz? die einkaufstaschen, die das schon intus haben und mit bitch doctrine bedruckt sind? wem, denkst du, werden sie davon erzählen? mir? meiner alten und ihrn treueherzen? was soll die denn verstehen in dem quark.
ich weisz was er meint. vom nachbarn hat er einen job am einlasz bekommen, letztes jahr, und manchmal gehört, was oben im foyer gequirlt wurde. er war der einzige, ders nich versteht, er sollte auch nur aufpassen, dasz sich keiner in die luft…

die kluge wird ausrasten. ich habe noch nicht ein einziges wort geschrieben.

#7.1 1410

heute abend vielleicht & hier: die neue freundlichkeit von dolichovespula media. warum ich in diesem sommer drauszen gern wurstbrote esse.

#6.3 1844

science and the humanities heute drauszen, wegen saalkoller… habe mir vorgenommen, die chilligen wespen einmal zu hinterfragen, also warum wenn es doch mio zu sein scheinen diesjahr, sie so merkwürdig entspannt sind. ja, klar…, sie flummen einem ums brot rum, stecken sich manchmal in die cola das bier den eiskaffe, aber allgemein…, weder penetrantes umschlabbern der mundgegend, noch am kopf hals irgendwo, man schubst sie kurz weg und is gut. sagen, ja, habich kapiert, komm später wieder, lasz mir einfach n krümel liegen. phänomen, woyzeck, phänomen…; zulage…

die geschichte ist glaub ich, dasz im cern irgendwas lief; ich hab irgendwo gelesen, dasz sie bombus terrestris durch die tunnel gejagt haben und andersrum die vespula hybriden, die sie jahrelang als solitäre gezüchtet, so dasz diese, mit den dicken hummeln kollidierend, chillwespen ausstieszen. so ging die geschichte glaub ich, kann sein, das sind fake news; ist eine sonst sehr verläszliche quelle.

das jdfs. der grund warum man sein leberwurstbrot getrost drauszen zu sich nehmen kann, in anbetracht der (zunehmend) intoleranz fleischkonsum gegenüber sowieso keine schlechte idee, zumal mitten des vortrags seine vesper austuppern…

schon wieder wassersport statt literaturen der welt. die kluge wird mich killen…

#7.1 1914

bedarf avantgarde: verlegung literaturfestival -> acud. verlegung nature writing@naturkundemuseum -> berlin-spandauer schiffahrtskanal. subject science and the humanities: limnologie. so müszte das heiszen… allgemein pionierender aufwuchs, no referenz.

….

7.2

#9375.

ich hafte selbst nur flechte auf dem längst sediment der avantgarde, immer als meine eigene symbiose. von irgendwo staubte es mir zu, dasz hier

pioniere siedeln wollen, wo m. hyphen langsam jetzt das granit der gehwege zu zersetzen suchen. aber es braucht lange umwege aussperrung des bürgertums aus der referenzfläche damit dort wieder

humus entsteht.

#8.1 1900 über das kuinzige

ich möchte mich nicht beschweren, weils natürlich auch irgendwo lustig ist, wenn die unterirdischen ihre witze mit einem machen. heute (und auch sonst): spasz mit dem schlauch.

es scheint immer einer von ihnen jdfs. wach zu sein und versorgt, dasz zu jeder sich bietenden gelegenheit der gieszschlauch an den üblichen stellen hängenbleibt. ja…, sehr komisch…, hamwa jelacht…

noch witziger allerding: als ich das lustige treiben einmal schön dokumentieren will und laufe, ziehe hinter mir her den schlauch, darauf wartend, dasz er schon noch festhaken wird: nix. der schlaumeier hat auch das bestellt: jetz soll ich schön allein zurück und den schlauch sich verwickeln. naja. wird schon noch.

et voila…, paar runden später:

und, einmal noch:

und nochmal…

der kobold meint ca.: hab schon lange nich geduscht. okay, wasser kommt.

#8.2 2231

(das bier wird immer besser…) & ich verteil nur ansichtskarten.

der zweite schreibende, der mich wirklich begeistert. cusk, rachel…; kudos. mag dann doch an der (so verstandenen) grösze liegen, relevanz scheinbaren. natürlich, voller saal, der festivalleiter kuckt rein, leute kommen, wenige gehen…; vielleicht vergleichbar mit fr. penny im letzten jahr… bücher über den literaturbetrieb nehme ich sonst eher aus hldshm/lpzg etc wahr…, schön, das mal aus einer weniger provinziellen warte zu hören, jdfs. nicht von einer zugezogenen -bergerin…

der vorleserin selbst angenehm zuzuhören; im gespräch halbe sätze, natürliches gestammel, verlegenes ausderbahn ob des -so interesting!-…, verlorene fäden… verlorene immer fäden.

#8.3 2340 nachtrag zum kuinzigen

ha ha, how funny…! es reicht dem kobold scheinbar nicht, mir tags den schlauch zu verknoten, nee, er weisz auch auszerhalb des spielplatzes lustige events für mich zu erfinden. zb: panikatacken, als ich mein goldenes (herrenrad…) wo ich den ort des (events) bereit bin zu verlassen, ziemlich nackig, also szsg. mit heruntergelassener hose also hier: mit herabbaumelndem schlosz, an einer ganz andern haltestange, seines schildes nun seltsam bar, vorfinde. er hat wohl nur schnell bier vom späti…, nette unterirdische dort in der pariser gegend…; ich glaub aber sie wollten mir n zeichen geben ich soll dann doch lieber mal die mütze tragen. diese vögel… na wartet, euch werdich morgen übern hof scheuchen…; aber entschuldigung die herren önnereesken, wahrscheinlich hab ich teletubbie wieder nur vergessen den schlosz zu…

#9.1 2245

schon wieder freitag. schon wieder fast alles vorbei, oder… und dann, treffsicher zum abschlusz, ein wieder wirklich gelungener abend. ein wortweiser moderator sitzt zwischen 1 funkelnden iren und 1 nicht minder sprühenden deutschen interpreten von days without end. eine schlaflose lesung, ein aufregendes theater, das die drei da veranstalten. der autor nimmt sich alle zeit und ruhe, um auf die fragen d. publikums einzugehen, nachdem genug gelesen wurde, um zu wissen, dasz man das buch schon kaufen sollte. vielleicht nicht, es unbedingt signieren zu lassen, warum das zum teufel…, aber um in ein paar hoffentlich anstehenden regentagen ein biszchen wenigstens irischer seele…; zumal, wenn alles hungert, dann hungern wir auch.

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#10. oder…, 10.1 last entry 2305, sollte mir nich noch ein geflüsterter nachsatz einfallen…

nur noch disko. mir fällt schwer, mittelwesen zwischen hipster und dandy auszumachen. no horst no bernd no spettat. nur spektrum, der gängigen farben, die der literaturbetrieb hergibt meine ich. (meine kommas setze ich selber. sie sind atemanweisungen und nicht zu beanstanden. (punkt))

ob der durchgebrochene tisch dafür zu verantworten ist oder eine darauf folgende blaskapelle, weisz ich nicht, jdfs. macht der betrieb ein ganzschönes fest aus dem letzten abend. natürlich da pulk. natürlich werden chemika ausgetauscht. natürlich… werden menschen jetzt politisch.

man musz nicht versuchen, hier einen nenner zu finden, der mehr aussagte, als dasz der betrieb diese bühne braucht, wirklich braucht. also nenner, der die leute zusammenhält. ist anmaszend, ich weisz…, überhaupt urteile zu fällen. und ja, frau kluge war natürlich nur -die erfindung-, um überhaupt mich hier so penetrant in den vordergrund zu stellen. sie hat sich jetzt nicht mehr weiter gemeldet, deshalb nehme ich an, unser (konflikt) ist hiermit ausgestanden; ich habe wohl ein paar akzeptable resümee durchgestellt, sie wird abundzu die hände überm kopf zusammgeschlagen haben und verflucht, dasz sie sich auf so etwas einliesz. nur, ich habe kein scheisz erzählt, fast niemanden gedisst, und dieses event in einem guten licht dastehn lassen, oder? oder. das für mich jdfs. der bleibende über die tage eindruck, den mein quatsch auf mich macht. jungejunge…, kleiner spast…, was verlierst du nur immer an diesen orten…

und sonst? vielleicht mehr kaspper wär schön, mehr bauarbeiter generell, mit richtigen sprüchen…, nicht nur halbgenuschelte randbemerkungen zwischen die mühsam erklommene, überzeugende abschluszrede. aber wo musik bläst, da traut man sich auch schnell ein lautes bier den umstehenden zu bemerken, wenn der rest eh kein deutsch spricht. was ich meinte, hipster/dandies und claquere und aufklatscher, dazwischen wenig echtes lachen, aber gelächter. leg das einer den franzosen mal auseinander, was der unterschied ist…

i‘m off. chips are down oder die schiffe eben. unweit das gesträuch wird mich verschlucken bzw. das mittlerweile richtig gute bier. schüss…

….

0041. okay da war noch was.

die (silbertöne). et voici…, „aus freude sagen wir von sorgen, wie dunkler wein… und… morgen…, seinen gang.“ habt sonne im herzen!

….

weiterlesen? na hier.